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Freitag, 3. April 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 4-2 Luftaufnahmen

Wir haben im Stadtarchiv eine ganze Reihe an unglaublich guten und detailreichen Luftaufnahmen, bei denen es schade ist, sie für das Internet in der Qualität vermindern zu müssen.
Fangen wir mal mit einem ganz besonderen Bestand an:
Frau Renate Serwuschok hatte PRIVAT in die Geldtache gegriffen und die Bild- und Verwertungsrechte an einem Paket von 147 Bildern in Großnegativen gekauft.

In den einzelnen  Bildern steckt soviel an Kötztinger Geschichte, dass ich einmal solche dargestellten Areale im Detail analysieren möchte:
NUn also die Bilder: img_3896, 3902, 3942, 3956 und 3960

Signatur Stadtarchiv Kötzting/Bilderblöcke/Serwuschok Luftbilder, wir sind weiterhin im Zeitraum 1957/58

Hier nun der Bereich der unteren Bahnhofstraße, noch mit dem alten Sparkassengebäude undd er Bäckerei Irlbeck
Schön zu sehen die damals noch gesunden und mächtigen Kastanienbäume im Garten beim Kollmaier.




Das Haasareal und der Schmidbräukeller sind hier die dominierenden Gebäudekomplexe.


Hier nun Kötztings Bahnhof mit der Güterhalle und den Industriegleisen für den Holztransport.
Schön zu erkennen auch der Gemüsegarten der "Bahnerer" und das Areal der Firma Richter.
 

hier sieht man den "Winterschneider" mit Baugerüst, rechts daneben die Automobilwerkstätte vom Kroher Max.
In diesem Gebäude war bis zum Bau der Mathäuskirche der Betsaal der Kötztinger evangelischen Gemeinde.
Der Bahnerergemüsegarten ist hier noch besser zu erkennen und die Bäume an der Bahnhofstraße waren erkennbar gesünder als heutzutage. UND ich würd mal sagen im Bahnhof Kötzting wurden damals Umbaumaßnahmenn getätigt.

Hier der alte Kötztinger Lokschuppen, zwar noch in Benutzung aber schon im Übergang zu seinem Dornröschenschlaf.
Zu Zeiten der Kötztinger "Begegnungen" wurde er dann Jahrzehnte später noch einmal kurz wachgeküsst, und dann
vor wenigen Jahren abgerissen. Es sieht fast so aus, als wurde im Lokschuppen sogar jemand wohnen und auch ein Gärtchen ist angelegt. Was man deutlich erkennen kann sind die beiden Industriegleise, die zur BAYWA Ag hineinführen. Irgendwie eine Situation, wie in der Märklineisenbahn. Den LKW jedenfalls hatte ich in der Wikingausführung in meiner Anlage.






Hier die "Kleine Markthalle" in seinem damals noch sehr schmucken Umfeld, die Bahnhofstraße war damals
ja Kötztings schicke Flaniermeile. Auch das Wohnhaus, integriert in das Haas Areal (Familie Fleissner) war damals in seiner Blüte.





Der Vogl Max, ein Geschäft für den Jagdbedarf, Nähmaschinen, Fischereibedarf, Fahrräder und für unendlich viele Kleinteile, die vor allem im Hauptraum in vielen, vielen Schubläden aufbewahrt waren.
Und beim Vogl Max konnte man auch tanken.




Hier noch ein anderer Ausschnitt aus dem Bild, in dem man den Postgarten im Winkel zwischen Postamt und Fernmeldeamt schön sehen kann. Es gab damals viel Grün in Kötztings Mauern, siehe auch der - auch heute noch so gepflegte - Garten hinter der Nepomukstatue im Garten der Familie Fraunreuther im ersten Bild.




Hier sind wir nun fast beim Tennisplatz, einem Bereich, wo damals auch neue Bauten entstanden 

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