Einladung zum monatlichen Lesestammtischdes Arbeitskreises Heimatforschung
Was wollen wir dieses Mal lesen?
Im Jahr 1829 verschickte die Bayerische Regierung einen Befehl an all ihre Landgerichte. Diese sollten bei ihren jeweiligen Landgemeinden, Städten und Märkten nachfragen, welche Überlieferungen, Geschichten und „denk- und merkwürdigen” Begebenheiten und Orte es vor Ort noch gäbe.
Die Antwortschreiben der einzelnen Kommunen geben uns einen schönen Überblick über die überlieferten Ortsgeschichten und enthalten auch einiges an Sagenmaterial.
An der Befragung beteiligten sich die Pfarrämter und die Gemeindeverwaltungen, sodass ein buntes Bild der Überlieferungen der Ortschaften des alten Landgerichts Kötzting entsteht.
Im Dezember können wir die Rückmeldungen aus Altrandsberg, Neukirchen b. hl. Blut und von Chamerau nachlesen
Der Freiherr von Leoprechting, Herr der Hofmark Altrandsberg berichtet über mehrere schönbeschriebene Seiten hinweg über die Geschichte der Hofmark und führt dabei auch ganz besondere Kapitel an über die wirtschaftlichen Bedingungen.
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Waldungen
Außer den noch bestehenden königlichen Waldungen, wovon auch jährlich einig verkauft werden, giebt es keine beträchtlichen Privat Hölzer mehr, womit ein Handel geführt werden würde und die Holzarten hievon sind Tannen, Kiefern, Birken, Erlen und Buchen jedoch letztere nur in den südlichen Lagen, und es ist nur Sorge zu tragen, damit der Bestand des jungen Holzes noch erhalten und vor Schäden bewahret werde, unter die vorzüglich das von müßigen Menschen sich durchgehends erlaubende Pecheln zu rechnen ist.
Jagd
Das Wildpret ist täglich in der größten Abnahme, weil die Jagd unwaidmännisch behandelt wird und sogar von dem Landmann betrieben wird, der dadurch den ihm obliegenden Geschäften entzogen wird, und für einen Gegenstand eine neue Leidenschaft erhält, die nicht nur für ihn, sondern auch für das allgemeine Beste den größten Schaden bringen wird, da nebst in den Jahren 1816/17 die Erfahrung gemacht wurde, daß bey der größten Theuerung aller Fleischgattungen das Wildpret noch das wohlfeilste war, wovon sich häufig genährt wurde. Künftighin aber in einem solchen Falle diese Quelle gänzlich aufhören wird.
Man muss diese Schrift nicht unbedingt bereits lesen können, wenn man an unserem Lesestammtisch teilnehmen möchte, denn :
- die meisten Teilnehmer lesen zumeist auch nur still mit
- werden an diesem Abend in den 2 1/2 Stunden auch viele andere geschichtliche (und zeitgeschichtliche) Themen am Rande besprochen.
- ist es eine kurzweilige Veranstaltung und schlussendlich
- kann man diese Schrift bei dieser Gelegenheit dann ja leicht lesen lernen.
Also, vielleicht sieht man sich im Kneippstüberl im Hotel zur Post zum neuen Termin am 16.12..2025 um 18.30, ich würde mich freuen.
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