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Sonntag, 12. Juli 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 1-35

Es geht weiter mit Bildern aus der Zeitungsredaktion der Kötztinger Umschau, welche alle über eine private Sammlung von Frau Renate Serwuschok dem Arbeitskreis Heimatforschung übereignet wurden und nun im Stadtarchiv Kötzting verwahrt werden.
Da wir zusätzlich auch eine fast vollständige Sammlung von Zeitungsausgaben aus den Nachkriegsjahren in unserem Bestand haben, können viele der Bilder dann auch einzelnen Zeitungsartikeln zugeordnet werden.
Nachdem der Arbeitskreis Heimatforschung schon eine umfangreiche Datenbank an personenbezogenen Bildern hat wäre es für uns schön, wenn wir bei einigen der folgenden Bildern, vor allem bei den Personengruppen, Hinweise und Namenslisten erhalten könnten, die wir dann anschließend in unsere Datenbanken einpflegen könnten. Manche allerdings auch nicht und so wäre es schön, wenn wir bei dem einen oder anderen Bild auch eine Rückmeldung erhalten würden.

Signatur Bilderblöcke/Serwuschok U 60
Aus den wenigen Bildmaterialien, die sich vom Mai 1972 erhalten haben, habe ich eine bunte Mischung herausgesucht:

Im Mai 1972 veranstaltete der TV Kötzting wie bereits mehrere Jahre zuvor einen allgemeinen
Volkswandertag es war dies der 2. Internationale Volkswandertag. Leider fehlt in der (analogen) Zeitungsausgabe der Kötztinger Umschau der dazugehörige Artikel (wurde wohl herausgerissen)<, der Bericht in der Kötztinger Zeitung hat sich jedoch erhalten.
Der Rundkurs führte zunächst nach  Ried, wo sich dann die beiden Teilstrecken (die 10 bzw.  20 km Runden) aufspalteten. Hier die Fotos aus der Sammlung Serwuschok  Der Text des Artikels stammt aus der Kötztinger Zeitung. Weder der Artikel noch die Bilder in der KÖZ sind gekennzeichnet, weshalb ich hier nur auf die Zeitung als Quelle des Artikels verweisen kann. 

Fast 2000 Teilnehmer am Volkswandertag in Kötzting

2. Internationaler Volkswandertag am 1. Mai in Kötzting ein großer Erfolg – Hervorragende Kennzeichnung der Wanderwege – Jüngere, mittlere und auch ältere Jahrgänge waren mit von der Partie
Bild 1

Bild 2

Bild 3: im VW-Bus Horst Tutlewsky   x rechts Herr Leitermann

Kötzting. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr war dem 2. Internationalen Volkswandertag des TV Kötzting ein schönes Wetter beschert. Der Wandertag, an dem sich über 1800 Wanderfreunde aus Kötzting und über die Grenzen Bayerns hinaus beteiligten, stand also unter einem günstigen Stern. Auch von der Organisation her gesehen verlief alles reibungslos. Die Markierung der 10 km-Strecke und auch der 20 km-Strecke war ausgezeichnet; man konnte auf keinen Fall den richtigen Wanderweg verfehlen. Während die 10 km-Strecke vom Jahnplatz aus den Weißen Regen entlang über Feßmannsdorf, Haus, Hauser Siedlung, Bachmeierholz und Ammermühle nach Ried und zurück über Zeltendorf nach Kötzting führte, zog sich die 20 km-Strecke von Ried (Knotenpunkt der Wanderstrecke) über Grüben, Ledern, vorbei an Kolmberg, Plarnhof, Blaibach, Harras und Steinbach nach Kötzting hin. Die vielen freiwilligen Helfer des Turnvereins Kötzting konnten, unterstützt von der Bundeswehr und dem Bayerischen Roten Kreuz, den 2. Internationalen Wandertag am 1. Mai wieder zu einem vollen Erfolg führen.

Bereits um 6 Uhr früh des 1. Mai begann man in der Städtischen Turnhalle mit der Ausgabe der Startkarten. Die Ausgabe erfolgte nur gegen Vorlage des Einzahlungsbeleges oder Entrichtung des Startgeldes. Diese Startkarten mussten an den Kontrollstellen gestempelt und am Ziel abgegeben werden. Kassier Walsberger und seine Helfer hatten mit der Ausgabe der Startkarten die Hauptlast zu tragen. Es war ein gleitender Start von 7 bis 11 Uhr möglich. Die meisten Teilnehmer am 2. Internationalen Volkswandertag setzten sich bereits kurz nach 7 Uhr in Bewegung. Die Kennzeichnung der Wanderstrecke war einwandfrei. Die roten Schilder mit dem Aufdruck „Volkswandertag“ waren in Pfeilrichtung an sichtbaren Stellen gut angebracht. Es gab eine 10 km- und eine 20 km-Wanderstrecke. Bis Ried, wo die alte Wolframslinde steht, waren beide Strecken gleich. Von der Turnhalle aus führte die Wanderstrecke ein Stück den Weißen Regen entlang über die Rieslhöhe nach Zeltendorf, wo in der Nähe die erste Kontrollstation war. Kurz nach dem Start schon hörte man einen zum Spaßen aufgelegten Wanderfreund sagen: „Jetzt wäre eine kurze Rast recht!“ Diese Bemerkung machte deutlich, dass man nicht nur wegen der zu erwartenden Sil- bzw. Goldmedaille die Strapazen dieses Wanderweges auf sich nahm, sondern dass man auch Freude am Wandern überhaupt hatte.

Bereits hinter Zeltendorf in Richtung Haus ging es durch einen Wald, wo der Wanderweg ziemlich steil bergauf führte. Den Wanderfreudigen traten bereits die ersten Schweißtropfen auf die Stirn. Das kam aber nicht nur davon, weil der Weg ziemlich steil bergauf führte, sondern weil es auch immer heißer wurde. So mancher Wanderfreund zog die Jacke oder den Anorak aus und band sich diese Utensilien um die Hüfte. Für jene, deren Wohlstandsbauch besonders zutage trat, waren die teils sehr engen und beschwerlichen Wanderwege eine große Last. Der Wanderweg führte vorbei an Schuttabladeplätzen (die natürlich „wild“ angelegt waren), an Autowracks und an grünenden Wiesen und rauschenden Wäldern. Dass dem Veranstalter besonders auch an der Reinhaltung des Wanderweges gelegen war, zeigten etliche Hinweisschilder wie „Flurschäden bitte vermeiden“, „Wanderwege bitte sauberhalten“ und „Im Wald bitte nicht rauchen!“ Ob man sich wohl immer daran hielt? Hinter Zeltendorf ging es weiter nach Haus, wo man kurz die alte Kreisstraße KÖZ 4 überqueren musste und von dort weiter über die Hauser Siedlung, Bachmeierholz, Ammermühle nach Ried, wo die 2. Kontrollstation lag und es neben Tee auch eine gute Bundeswehr-Suppe gab. Die ausgezeichnete Bw-Suppe schlürften viele Teilnehmer hinunter und warfen dann die Becher in die bereitgestellten Abfallkörbe. In Ried steht auch ein Gasthaus, wo sich so mancher Wanderer niederließ, um eine süffige Maß Bier oder ein anderes Getränk zu probieren. Auch im Schatten der jahrhundertealten Wolframslinde ließen sich einige nieder und verzehrten die mitgebrachte Brotzeit und tranken dazu ein „kühles Blondes“. In Ried schieden sich die Geister, denn hier war der Knotenpunkt und die 10 km-Strecke führte von hier aus wieder über Zeltendorf zurück nach Kötzting zur Turnhalle.

Der überwiegende Teil der Wanderfreunde entschied sich aber für die 20 km-Strecke. Sie hatten nicht nur die größeren Kraftreserven, sie wollten ja auch die begehrte Goldmedaille erringen. Überaus reizvoll war die Landschaft, die sich den Teilnehmern am 2. Internationalen Wandertag des TV Kötzting präsentierte. Der vorgezeichnete Wanderweg führte über Grüben, Ledern, Kolmberg nach Plarnhof, wo eine Brotzeitstation eingerichtet war. Zugleich war dort auch die dritte Kontrollstation zu passieren. Auf den bereitgestellten Tischen und Bänken ließ man sich nieder, verzehrte Würstchen und trank Bier oder Cola und Sinalco. Frisch gestärkt ging es dann wieder weiter. Die nächsten Ortschaften waren dann Blaibach und Harras. In Harras war die letzte Kontrollstation und dort wurde nochmals Tee ausgegeben. Über Steinbach ging es dann zurück nach Kötzting. Wer aber geglaubt hatte, der vorgezeichnete Wanderweg führe geradewegs durch die Stadt Kötzting, der sah sich getäuscht. Noch einmal mussten die Wanderfreunde den strapaziösen Berg über die Westumgehungsstraße auf sich nehmen, wo dann der Wanderweg vorbei an der Tankstelle Greß direkt zurück zur Turnhalle führte, die das Ziel dieser langen Wanderstrecke bedeutete. Müde, hungrig und durstig dort angekommen, nahm man doch mit einiger Freude und mit gewissem Stolz die Silber- bzw. Goldmedaille entgegen. Auch Getränke wurden dort ausgeschenkt. Davon wurde ausgiebig Gebrauch gemacht. An der Theke gab es ein großes Gedränge und so mancher durstige Wanderfreund musste trotz der schnell und beherzt arbeitenden TV-Helfer lange auf eine Flasche Bier oder auf alkoholfreie Getränke warten.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Dittrich, der auch die Wanderstrecke durchging, gab am Ziel folgende Erklärung ab: „Dem TV Kötzting und seinen vielen freiwilligen Helfern ist Dank zu sagen für die ausgezeichnete Ausrichtung des Volkswandertages. Die Strecke war hervorragend gekennzeichnet und führte über herrliche, ja romantische Wanderwege. Der Volkswandertag in Kötzting ist zu einem vollen Erfolg geworden, zumal der Wettergott das nötige Einsehen hatte. Ich bin 20 Kilometer mitgewandert, bin etwas müde und freue mich auf Essen und Trinken. Die Beteiligung war erfreulich groß. Das war eine ausgezeichnete Werbung für Kötzting.“ Dr. Stefan Dittrich hatte recht: Es war ein Erlebnis für die Wanderfreunde, egal, ob es sich um jüngere Jahrgänge oder „ältere Semester“ handelte und der Volkswandertag, zum 2. Mal international ausgeschrieben, eine Werbung für die Pfingstrittstadt Kötzting. – Schluss war um 17 Uhr bei der Städtischen Turnhalle und so mancher Teilnehmer des diesjährigen Volkswandertages wird nicht nur eine Gold- oder Silbermedaille, sondern auch einen gehörigen Muskelkater mit nach Hause gebracht haben.


Bild 4

Bild 5

Bild 6

Brotzeitpause an der Rieder Linde





Der 1. FC Kötzting hat Grund zum Feiern 






Der FC-Kötzting feiert seinen Aufstieg von der C- in die B-Klasse, Wahnsinn


Bild 7: Wolfgang Ludwig sen. 

Bild 8 viele bekannte Gesichter

Bild 9: Haymo Richter und Max Kellner

Bild 10: 

Bild 11: 



Bild 12 Wensauer Gottfried


Standortball in Blaibach 






Und auch in diesem Jahr gabs einen Standortball, in Blaibach:

Bild 13 das Wichtigste zuerst. Das Buffet beim Standortball war immer unglaublich

Bild 14: Grave Horst mit seinem Team

Bild 15: das Defilee der Ehrengäste von mehreren Nationen

Bild 16: Das Pfingstbrautpaar
Gmach-Staudinger

Bild 17 ein voller Ballsaal

Bild 18: Josef Karg 

Dr. Stefan Dittrich

Burschenvorstand Ludwig Wolfgang jun.(!) und Pfingstbraut



Mittwoch, 29. April 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 1-20

Es geht weiter mit Bildern aus der Zeitungsredaktion der Kötztinger Umschau, welche alle über eine private Sammlung von  Frau Renate Serwuschok dem Arbeitskreis Heimatforschung übereignet wurden und nun im Stadtarchiv Kötzting verwahrt werden.


Da wir zusätzlich auch eine fast vollständige Sammlung von Zeitungsausgaben aus den Nachkriegsjahren in unserem Bestand haben, können viele der Bilder dann auch einzelnen Zeitungsartikeln zugeordnet werden.
Nachdem der Arbeitskreis Heimatforschung schon eine umfangreiche Datenbank an personenbezogenen Bildern hat wäre es für uns schön, wenn wir bei einigen der folgenden Bildern, vor allem bei den Personengruppen, Hinweise und Namenslisten erhalten könnten, die wir dann anschließend in unsere Datenbanken einpflegen könnten. Manche allerdings auch nicht und so wäre es schön, wenn wir bei dem einen oder anderen Bild auch eine Rückmeldung erhalten würden.

Wir sind im Juni des Jahres 1970 Signatur Serwuschok Umschlag 54

Es geht los mit dem Standortball 1970.
Das heurige Jubelpfingstbrautpaar Sperl Poidl und Tina Hofmann standen damals ebenfalls im  Mittelpunkt des Ballgeschehens. Die Bilder und der Artikel stammen von Frau Serwuschok

Das Pfingstbrautpaar 1970






MdB Dr. Dittrich mit Frau Paula Dittrich





Grave Horst der Küchenchef

Das Team mit Teilen des Buffets


Nun zu einem profanerem Thema, das alte Kötztinger Feuerwehrhaus: auch hier sind Bilder und Artikel von Frau Serwuschok









 Hier eine kleine Suchanfrage:
Meiner Meinung nach zeigen diese beiden - sich schon leicht auflösenden - Bilder den Beginn der
Erdarbeiten für den neuen Kötztinger Friedhof, mit dem, noch nicht verlegten, Rablstadel im Hintergrund.
Friedhofsbausetelle? Oder täusche ich mich da?






 Hier eine weitere Baustelle, nun der Schulberg.
Interessant ist hier nicht der Vordergrund sondern das, was im Hintergrund mit abgebildet wurde.
Im Hintergrund der Rohbau der Tankstelle Gress, sonst war da noch nichts.....

Am Ende noch eine Reminiszenz an die Anfänge des Kötztinger Fremdenverkehrs.
Busreisen aus dem Würtembergischen:
Eine flotte Reiseleiterin, die Mode wiederholt sich

 
 
Vom Quartier zur Bushaltestelle, standesgemäß mit dem Leiterwagen. Costa Fritz als Kontaktperson der Stadt






EIn Schmuckstück von einem Bus





 
Hier noch eine Bericht von Alois Dachs über eine Jugendwallfahrt nach Weißenregen
Interessant ist, dass diese Wallfahrt der damalige Expositus und spätere Kötztinger
Stadtpfarrer Heitzer organisiert hatte.


 
hier das "Medium Quartett" in Großaufnahme mit dem Kötztinger Lehrer Friedl