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Donnerstag, 15. Januar 2026

Radfahren in Kötztings Geschichte

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Mit dem Rad unterwegs
zwischen Kötzting und dem Haidstein





 

Historische Radl-Wanderung mit Einkehr – diesmal andersherum

In diesem Frühjahr bekommt unsere beliebte „historische Wanderung mit Einkehr“ eine frische Wendung. Wir schalten einen Gang höher – und steigen aufs Rad.  Unsere Radltour führt auf einem abwechslungsreichen Rundkurs hinauf zum Haidstein, mit Blicken in Landschaft und Geschichte. Den Abschluss bildet schließlich – ganz traditionell und doch neu gedacht – die historische Einkehr in der Spielbank Bad Kötzting. Dort begeben wir uns, wie gewohnt mit Bildern, Dias und Erzählungen, gemeinsam auf eine kulturgeschichtliche Reise über die Orte der Radltour.

Gleich zu Beginn ein Hinweis:
Wer nur den Vortrag bei der Einkehr mitmachen möchte, kann dies sehr gerne machen und muss nur bei der Anmeldung diese Option wählen....... also einfach nur angeben in der Kurverwaltung ob einschließlich der Radlfahrt oder nur die Teilnahme beim "Essensvortrag" im Restaurant Edelweiß im Spielbank. Treffpunkt für die Einkehr: der Eingangsbereich der Spielbank Bad Kötzting um 17.00 Uhr.

Treffpunkt der Radlfahrer ist der Pferdestall Pongratz, gleich unterhalb des Urtlbachplatzes an der Westumgehung.
Von dort aus setzt sich der Rundkurs zunächst gemächlich in Bewegung: ein sanft ansteigender Schlenker hinauf zur Rieder Linde, bevor es in flotter Fahrt steil bergab geht – fast bis zur Ammermühle. Ab hier ist Ausdauer gefragt: Der Weg zieht nun konsequent bergauf zur Haidsteiner Hütte. Die letzten Meter werden schließlich zu Fuß zurückgelegt – mit dem gemeinsamen Aufstieg zum Haidsteiner Kircherl als stillen Höhepunkt der Strecke.

Wichtiger Hinweis zur Strecke:
Ein Großteil der Route verläuft auf geschotterten Forststraßen. Deshalb sollten nur diejenigen teilnehmen, die sich einen unebenen und stellenweise auch lockeren Untergrund zutrauen.
Eine angemessene Schutzausrüstung, insbesondere ein Fahrradhelm, gehört selbstverständlich zur Grundausstattung.  Und keine Sorge:  Ich selbst bin mit dem E-Bike unterwegs – E-Bikes sind also ausdrücklich willkommen 🚴‍♂️🙂  

Ablauf & Zeiten

Nach der Schau-ins-Land Pause am Haidstein geht´s zurück über Liebenstein und Bachmeierholz nach Bachhäuser. Dort verlassen wir den gewohnten Weg und biegen hinein in ein wunderschönes Seitental des Hauserbaches/Dampflbaches  und fahren über die Hausermühle und die Rieslhöhe zurück in den Kurpark und zur Spielbank Band Kötzting,

Die Radfahrer treffen sich um 14.30 Uhr zur Abfahrt vor dem Pongratz-Stall und werden den Zielpunkt Spielban Bad Kötzting gegen 17.00 Uhr erreichen.  

Teilnahme auch ohne Rad möglich

Da nicht jeder aus der großen Runde unserer „Stammteilnehmer“ eine rund 24 km lange Radstrecke mit vielen km an Schotter mit dem Fahrrad fahren möchte, gibt es diesmal eine zusätzliche Möglichkeit:
👉 Nach vorheriger Anmeldung können Interessierte auch direkt in die Casinolounge der Spielbank Bad Kötzting kommen und dort gemeinsam mit den Radlern das Essen sowie die historischen Bild- und Vortragsbeiträge genießen. So bleibt die Einkehr – wie immer – offen für alle, unabhängig von Kondition oder Fahrpraxis 🚗🚴‍♂️

Anmeldung:

Anmeldung wie gewohnt über die Kurverwaltung.
Bitte geben Sie dieses Mal bei der Anmeldung an, ob Sie an der Radltour teilnehmen möchten oder ausschließlich zur historischen Einkehr dazukommen.



Hier für die Teilnehmer die Kerndaten unserer Radlstrecke:







Ein Blick auf die historische Radlstrecke

Gleich zu Beginn nehmen wir uns Zeit für den Startpunkt selbst:
Es gibt kurze Einblicke in das Flurstück, an dem wir uns versammeln, in den Urtlbach, den Gehsberg, den Schinderbuckel und das geheimnisvolle „Kroith“ – ein idealer Auftakt, um Landschaft und Geschichte miteinander zu verknüpfen.  Nach einem kleinen ersten Anstieg vorbei am „Pferdestall-Misthaufen“ erreichen wir die Staatsstraße, queren sie und radeln hinüber zur Kapelle von Gehstorf, weiter zum Schmied und zum Feuerwehrhaus – alles Orte mit eigener Geschichte, die man meist achtlos passiert. 
Im Anschluss beginnt ein längerer, aber gleichmäßiger Anstieg nach Ried hinterm Haidstein. Der Weg führt vorbei am fast schon legendären Gartenfestplatz der Gehstorfer, am Trimm-Dich-Pfad – und schließlich zu unserem ersten größeren Ziel: der Rieder Linde, einem markanten Punkt mit Geschichte und Ausblick.
Der Trimm-Dich-Pfad


Danach geht es zunächst ein kleines Stück zurück – und dann kräftesparend ein schönes Stück bergab. Hier können nicht nur Beine, sondern auch die Akkus der E-Bikes wieder etwas „durchatmen“.
Gleichzeitig ist Vorsicht geboten, denn die Abfahrt ist durchaus steil. 

Foto Josef Bock: die Rieder Linde

Die Ammermühle lassen wir vorerst rechts liegen und beginnen anschließend den Aufstieg am Liebensteiner Weg. An jener Stelle, an der sich einst die Burg Liebenstein erhob, legen wir einen Halt ein – ein guter Punkt, um Geschichte und Landschaft zusammenzudenken.
Hier lohnt es sich besonders, einen Blick nach zurück zu werfen um die Kötztinger Berge zu bewundern.
Von hier an beginnt dann die Schotterstrecke, die uns Schritt für Schritt hinauf Richtung Gipfel führt.
 Der Haidsteingipfel ist ein echter „Guck-ins-Land“ – und wir hoffen natürlich auf bestes Ausflugs- und Aussichtswetter 🌄🚴‍♂️

Foto Haymo Richter - Haidsteiner Gipfel


 Nach der Gipfelbesteigung kommt der - radltechnisch - einfachere 2. Teil der Strecke.
Aber 👉 Achtung: Gleich zu Beginn ist ein Gefällestück der Forststraße zu bewältigen. Dieser Abschnitt sollte vorsichtig und kontrolliert gefahren werden. 
Anschließend führt uns die Strecke erneut durch Liebenstein – diesmal jedoch abseits der Hauptstraße.
 Wir rollen unten an Ramsried und an der Ammermühle vorbei und legen unseren nächsten Halt an der Wallfahrtskapelle von Bachmeierholz ein. 

Foto Haymo Richter: Kapelle Bachmeierholz
Von dort geht es weiter hinab nach Bachhäuser. Dort verlassen wir die Straße, biegen links ab und fahren in ein Tal hinein, das für mich zu den malerischsten Landschaftsräumen der Kötztinger Umgebung gehört. Gerade im Frühjahr verspricht dieser Abschnitt ein besonderes Erlebnis – vergleichbar mit der Wanderung ins frühlingshafte Zellertal im vergangenen Jahr: ruhig, landschaftlich eindrucksvoll und ideal, um Natur und Geschichte miteinander zu verbinden 🌿🚴‍♂️
Beim letzten Schwenk unserer Tour passieren wir die Hauser Mühle, streifen nur kurz eine Hauptstraße und biegen dann ab in Richtung Fessmannsdorf und Rieselhöhe. Auch hier werden wir noch einmal mit einer herrlichen Aussicht belohnt: der Blick öffnet sich hinunter zu Herrenweiher, Gänskragen und Hutwöhr – genau in jener Jahreszeit, in der die Bäume bereits das erste Grün zeigen, uns den freien Blick in die Landschaft aber noch nicht nehmen. Anschließend geht es bergab, vorbei an den Kötztinger Schulen, und wir können nun einem echten Radweg folgen, der uns bis zur Spielbank führt. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung: vorbei am früheren Aschenbrenner-Gelände und schließlich hinauf zurück zum Pferdestall, wo sich der Kreis unserer Tour schließt 🚴‍♂️🌿 und wir zur Historischen Einkehr einen klassischen Einkehrschwung machen.

Serwuschok Luftbilder

Auch hier noch der Hinweis auf das neue Tool der Kötztinger Geschichte(n)
Als ergänzendes Arbeits- und Orientierungsinstrument steht die Interaktive Karte Kötztings zur Verfügung. In ihr sind die Beiträge der Häuserchronik sowie zahlreiche weitere historische Themen räumlich verortet und miteinander verknüpft. Jeder Marker führt direkt zu den zugehörigen Blogbeiträgen und ermöglicht so einen schnellen Überblick über Zusammenhänge, Orte und Entwicklungen.

Die Karte ist sowohl am PC als auch auf mobilen Geräten nutzbar und kann auf Wunsch als App auf dem Smartphone gespeichert werden.

🚶 Wanderung  Dieser Beitrag ist in der interaktiven Karte unter der Markergruppe Wanderung eingeordnet. 

Zur Interaktiven Karte:   🗺️ Interaktive Karte Kötzting öffnen