"Eigentlich"...., so Bürgermeister Markus Hofmann, "eigentlich" wäre es heuer bereits die 60. Kunstausstellung in Bad Kötzting gewesen – hätte es nicht die Zwangsunterbrechung durch die Coronakrise gegeben. Und Dr. Tobias Appel - Bezirksheimatpfleger der Oberpfalz und Schirmherr der heurigen Ausstellung - stellte am Ende seines Vortrags berechtigterweise heraus, dass es wohl nur wenige Städte in Bayern gibt, die bei der Förderung der bildenden Kunst einen derart langen Atem bewiesen hätten. Besonders lobte er bei dieser lange Reihe nahezu ununterbrochener Ausstellungen, dass den Kunstschaffenden damit immer wieder die Möglichkeit gegeben wurde, mit ihren Werken sichtbar zu werden und ihre Werke auch an die Frau/Mann bringen zu können..
Viel Lob also für die heurige Kunstausstellung in den Räumen der Kötztinger Kirchenburg, die bei der Eröffnungsfeier erneut die zahlreichen interessierten Besucher kaum fassen konnte.
Viel Lob also für die heurige Kunstausstellung in den Räumen der Kötztinger Kirchenburg, die bei der Eröffnungsfeier erneut die zahlreichen interessierten Besucher kaum fassen konnte.
Durch einen schieren Zufall konnten wir für unser Archiv den Ausstellungskatalog der ERSTEN Kötztinger Kunstausstellung übernehmen – ein Exemplar, das bislang tatsächlich in unserer Sammlung gefehlt hatte.
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| KU vom 20. Mai 1967 |
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| Aus der Sammlung KH Krämer stammt übrigens dieser Zufallsfund des Ausstellungskatalogs |
Der Scherenschnitt "Disteln" befindet sich übrigens nun auch in unserer Sammlung KH Krämer im Stadtarchiv
Und nun die Werbeanzeigen Kötztinger Geschäftsleute, die damals den Katalog zusätzlich füllten, und die fast alle mittlerweile Geschichte sind.
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| Die Kötztinger Konservenfabrik und Siegfried Ehemann waren gleich mit drei ganzen Seiten vertreten im Katalog |
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| Die Grafik auf der Katalogvorderseite mit den drei Pfingstreitern und der Kirchenburg im Hintergrund stammt ziemlich sicher vom "Graßl Christ". |
| Kötztinger Zeitung vom Mai 1967 |
Doch nun der große Sprung zur Ausstellung des Jahres 2026, die im Übrigen wieder einmal absolut sehenswert geworden ist in ihrer Vielfalt und Qualität – mit einigen Beispielsbildern aus dem digitalen Ausstellungskatalog. Die darin enthaltenen Aufnahmen stammen von Klaus Neubauer, Bad Kötzting.
Ein Künstler, der mir seit Jahren immer wieder auffällt mit seinen Plastiken ist Sebastian Roser aus Cham, mit dem zusammen ich vor "Urzeiten" in Cham Partys gefeiert und den ich erst wieder bei den Ausstellungen der letzten Jahre wieder getroffen habe.
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| Foto Pongratz: "Bashkire", Bronzeguss auf Granit |
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| Foto Pongratz: "FIFI", der/das sich nur sehr schwer hat fotografieren lassen. |
Mein Resümee: wie immer eine tolle Ausstellung und ein großes "Danke Schön" an die, die diese großartige Reihe alljährlich fortsetzen.

🗺️ Ein Tipp zum Schluss:
Auch dieser Beitrag ist in der interaktiven Karte Kötztings eingetragen.
Dort werden Beitrag um Beitrag aus der Häuserchronik und die vielen anderen historischen Themen dieses Geschichtsblogs direkt im Stadtplan verortet – jeder Marker führt per Klick zum passenden Blogbeitrag.
Die Karte funktioniert am PC ebenso wie auf dem Smartphone und kann sogar als kleine App gespeichert werden.
























Dieser Beitrag ist in der interaktiven Karte unter der Markergruppe Kötztinger Allerlei zu finden.