In der Rückschau auf vergangene Zeiten sind es nicht nur die Bilder der Straßen und Häuser Kötztings, die interessant sind, sondern eben auch die Menschen und wo findet man solche eher in Gruppen versammelt? Bei den Vereinen mit ihren Bällen, Jahrtagen, Umzügen und sonstigen Veranstaltungen.
Und über all diesen "Aktivitäten" wurde dann auch in der Presse berichtet. Aus der Zeit, als Frau Renate Serwuschok vor Ort die "Chefin" der Kötztinger Umschau gewesen war, haben wir - nach ihrem Tod - sehr viel Material in unsere Sammlung aufnehmen können. Sie hatte es durchsetzen können, dass alle Negative, die nach Regensburg an die Zentrale geschickt worden waren, in monatlich sortierten Großumschlägen wieder in Kötzting landeten, wo Frau Serwuschok diese aufbewahrte.Natürlich hatte ein Reporter auch damals nicht nur 1 Bild geschossen, auch wenn zumeist nur eines in der Zeitung landete. Aus diesem Grunde haben wir von vielen bebilderten Artikeln kleine Negativschnipsel mit mehreren Bildern in unserer Sammlung.
Die Bauernhochzeit der FFW Gehstorf im Oktober 1948
Der Bau des Feuerwehrhauses
Die Fahnenweihe von 1962
Die Fahnenweihe von 1976
Manche der Bilder habe ich der Festschrift zum 100jährigen Jubiläum entnommen, manche der Dokumente stammen aus der Sammlung Silberbauer, Rimbach.
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| Fahnenblätter der ersten Fahne der FFW Gehstorf Bild aus der Festschrift der 100 Jahrfeier von 2001 |
Die Gehstorfer Freiwillige Feuerwehr
Gleich zu Beginn der Hinweis, dass die historischen Akten von Herrn Alfred Silberbauer aus Rimbach stammen, der dieses Material im Zusammenhang mit dem großen Jubiläum der Bezirksfeuerwehr Kötzting vor einigen Jahren gesichtet und gesammelt hatte.![]() |
| Foto Silberbauer |
Im April 1877 regte das Bezirksamt Kötzting an, die Gemeinden Lederdorn und Gehstorf zu einem gemeinsamen Feuerlöschbezirk zusammenzulegen. Dadurch sollte auch Meinzing in den neuen Löschbezirk einbezogen werden. Nach Ansicht des Bezirksamtes versuchten jedoch beide Gemeinden, sich der Verpflichtung zu entziehen, eine Löschmaschine anzuschaffen. Dies widerspreche der damals geltenden „distriktspolizeilichen Feuerschutzordnung“.
Wörtlich bemerkte das Bezirksamt dazu: „Es müsse befremden, wenn die Gemeindeversammlung von Lederdorn von der Gdeord., einem Gesetz, so wenig weiß, daß sie nicht einmal die beiden oben bezeichneten Artikel kennt.“
Das Bezirksamt Kötzting hätte aufgrund der Gemeindeordnung durchaus die Möglichkeit den beiden Gemeinden die Anschaffung einer gemeinsamen Löschmaschine vorzuschreiben. Vorerst wolle man jedoch davon absehen und stattdessen versuchen, Lederdorn und Gehstorf zu einem gemeinsamen Feuerlöschbezirk zusammenzuschließen. Dadurch sollten beide Gemeinden entlastet werden.
An die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr sei unter den damaligen Verhältnissen ohnehin nicht zu denken. Außerdem, so das Bezirksamt, befreie eine Freiwillige Feuerwehr nur ihre Mitglieder vom Löschdienst; alle übrigen Einwohner blieben weiterhin dazu verpflichtet.
Für beide Gemeinden sei eine Löschmaschine, wie sie bereits in Chamerau im Einsatz war, völlig ausreichend. Sollte Lederdorn als Standort der Löschmaschine bestimmt werden, könne im Brandfall Meinzing ebenso rasch Hilfe erhalten wie Gehstorf. Voraussetzung sei allerdings, dass bei Ausbruch eines Feuers sofort ein Feuerbote entsandt werde, wie dies die distriktspolizeiliche Feuerlöschordnung ausdrücklich vorschreibe.
Abschließend erteilte das Bezirksamt den Auftrag, innerhalb von acht Tagen eine Erklärung der beiden Gemeinden vorzulegen, ob sie bereit seien, gemeinsam eine Löschmaschine anzuschaffen.
In diesem Zusammenhang wies das BZA die Gemeinden vorsorglich darauf hin, dass „ein Verkauf von Gemeidegründen zur Deckung der Kosten für den bez. Betreff als unzulässig bezeichnet werden muss.“
Gehstorf ging auf den wohlmeinenden Vorschlag des Bezirksamtes offenbar nicht ein. Im Jahr 1879 schlossen sich stattdessen Lederdorn und Meinzing zu einem gemeinsamen Feuerwehrverband zusammen und hielten anschließend auch die vorgeschriebenen Pflichtübungen ab. Gehstorf blieb diesem Verband offenbar fern.
Aus dem Jahr 1896 stammt ein Beschluss der Gemeinde Gehstorf, der in nüchternen Worten festhält, dass sich der Aufwand nicht mehr lohne, die alte Feuerspritze wieder einsatzfähig zu machen. Dies gelte umso mehr, als in keinem der Gemeindeteile von Gehstorf eine ausreichende Wasserversorgung vorhanden sei.
Die Gemeindeversammlung beschloss deshalb, die alte, vermutlich bereits defekte Feuerspritze in Gradis aufzubewahren. Die Anschaffung einer neuen Löschmaschine erschien unter diesen Umständen als völlig unsinnig. Hinzu kam, dass sich auch die Gemeinde Meinzing an den Kosten hätte beteiligen müssen, obwohl dort überhaupt kein fließendes Wasser vorhanden war.
Aus späteren Schreiben aus dem Jahr 1898 geht hervor, dass in Lederdorn bereits eine eigene Löschmaschine vorhanden war. Auch beim Brand in Gradis im Mai 1901 rückte unter anderem die Feuerwehr Lederdorn zum Einsatz aus; von einer Feuerwehr Gehstorf ist dabei noch keine Rede.
Bei einer Inspektion der Freiwilligen Feuerwehr Lederdorn im Jahr 1898 wurde festgehalten, dass sich die Wehr 1897 gegründet habe und ihre Mitglieder mit großem Eifer bei der Sache seien. Da das vorhandene Löschgerät inzwischen veraltet war, entstand der Wunsch nach der Anschaffung einer neuen Löschmaschine. In der auf die Inspektion folgenden Gemeindeversammlung wurde der Ankauf beschlossen. Dabei wurde ausdrücklich auch die Gemeinde Meinzing in die Finanzierung einbezogen. Zu den Protokollführern gehörte ein Anton Sauer, der später erster Vorstand der Feuerwehr Gehstorf werden sollte. In der Sitzung wurde außerdem festgelegt, dass die Kosten für die neue Löschmaschine – nach Abzug eines Zuschusses – von den Gemeinden Lederdorn und Meinzing gemeinsam in zehn Jahresraten getragen werden sollten.
Kurz, aber durchaus heftig liest sich der heute nur noch unvollständig erhaltene Schriftwechsel, der am 20. April 1901 beginnt. Mit der schlichten Protokollnotiz „Erscheint heute der Bauer Michael Vogl und bringt vor:“ nahm die spätere Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Gehstorf ihren Anfang.
Der Bauer Michael Vogl aus Meinzing beschwerte sich darüber, dass die Gemeinde Lederdorn in Meinzing eine Umlage zur Begleichung einer „Feuerspritzenschuld“ erheben wolle. Er weigerte sich, diese zu bezahlen, da die Gemeinde Lederdorn nach seiner Auffassung nicht berechtigt sei, in einer anderen Gemeinde Gelder einzutreiben.
Zur Durchsetzung der Forderung hatte der Gerichtsvollzieher dem Bauern Vogl nach dessen Angaben sogar bereits „1 Stück Vieh“ beschlagnahmt. In seiner Eingabe schrieb er weiter: „Ich bin gerne bereit solchen Zweck zu entrichten, wenn die Förderung auf gesetzlicher Pasis (sic!) steht. Ich bitte daher, es möchte sich die Gemeinde beim k.(öniglichen) Bezirksamte für mich verwenden.“
Genau dies tat die Gemeinde Gehstorf. Sie leitete das Protokoll mit dem Bericht an das Bezirksamt weiter, „daß die Anschaffung einer Spritze hier ins Auge gefasst ist“, und bat zugleich, „dem Herrn Bürgermeister in Lederdorn auf seinen Wirkungskreis anzuweisen“.
Gezeichnet war das Schreiben mit:
„Gehorsam!
Gemeindeverwaltung Gehstorf
Der Bürgermeister Mühlbauer.“
„Brm(?) zurück an das kgl. Bezirksamt mit gehorsamster Erklärungsabgabe in diesbezüglicher Sache nebst 3 Beilagen.
- Mai 1901
Gehorsamst
Gemeindeverwaltung Lederdorn
Kreutinger, Bgstr.“
Trotz dieser knappen Bestätigung, den Auftrag des Bezirksamtes ausgeführt zu haben, nahm die Gemeindeverwaltung Lederdorn in einem ausführlicheren Schreiben vom 26. April 1901 entschieden Stellung. Darin vertrat sie die Auffassung, dass der Bauer Michael Vogl sehr wohl verpflichtet sei, seinen Anteil zu leisten.
Zur Begründung verwies die Gemeinde zunächst darauf, dass Lederdorn und Meinzing bereits seit 1877 einen gemeinsamen Feuerwehrverband gebildet hätten. Darüber hinaus führte sie einen Vorgang aus dem Jahr 1893 an: Damals sei Michael Vogl wegen unentschuldigten Fernbleibens von einer Pflichtübung bestraft worden. Wörtlich heißt es dazu, dies könne „durch den Bürgermeister Kreutinger bewiesen werden. Bei Nichtzugehörigkeit zu Lederdorn hätte wohl eine Strafe über Vogl nicht verhängt werden können.“
Außerdem seien die beiden Meinzinger Schedlbauer und Sauer der Freiwilligen Feuerwehr Lederdorn beigetreten. Sauer habe darüber hinaus auch den Beschluss über die Finanzierung der neuen Feuerspritze mitunterzeichnet.
Abschließend betonte die Gemeinde, die Umlage werde nicht von der politischen Gemeinde Gehstorf beziehungsweise deren Ortsteil Meinzing erhoben, sondern aufgrund der Zugehörigkeit Meinzings zum Feuerwehrverband Lederdorn. Daher bat die Gemeindeverwaltung das Bezirksamt, in dieser Angelegenheit eine für Lederdorn günstige Entscheidung zu treffen.
Beim nächsten Großbrand im Gemeindebereich zeigten sich die Mängel sehr deutlich:
Beim Brand am 8. August 1899 auf dem Anwesen der Häuslerswitwe Therese Kugler in Gehstorf war die – wie auch immer organisierte – gemeinsame Feuerwehr von Lederdorn und Gehstorf nicht zum Einsatz gekommen. Stattdessen war es die Kötztinger Feuerwehr gewesen, die ausrückte und der es schließlich gelang, den Brand zu löschen. Das Wohnhaus wurde dabei bis auf die Grundmauern zerstört. Bei der Untersuchung der Brandursache hielt der Gendarm nüchtern fest, das Feuer sei vermutlich durch „spielende Kinder der Kugler, welche allein Zuhause waren, verursacht worden“. Weiter vermerkte er: „Aus den Kindern der Kugler, welche zum größten Theile als Narren bezeichnet werden, konnte bisher nichts herausgebracht werden.“
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| Archiv Silberbauer: Brandbericht bei der Witwe Theres Kugler |
Obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits Ansätze einer gemeinsamen Feuerwehr bestanden haben dürften, war diese offenbar nicht einmal bei einem Brand im eigenen Gemeindebereich einsatzfähig. Auch die eigentlich vorhandene Gehstorfer Feuerspritze, die seit 1896 in Gradis stationiert war, kam dabei offensichtlich nicht zum Einsatz.
Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung spielte das nächste Brandunglück – diesmal in Gradis – eine entscheidende Rolle. Mit Datum vom 9. Mai 1901 berichtete der Kötztinger Gendarm Jakob Hirmer über den Brand beim Bauernehepaar Johann und Viktoria Rackl. Deren Stadel und Streuschupfe brannten vollständig nieder. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte nur durch den Einsatz der Kötztinger Feuerwehr verhindert werden.
Weiter führte der Gendarm aus, dass zwar die Feuerwehren aus Weißenregen, Lederdorn, Thenried, Haus und Rimbach am Brandort eingetroffen seien und zunächst eingreifen wollten, „aber infolge Wassermangels dasselbe wieder aufgaben“.
Nach den Feststellungen des Gendarmen war der Brand erst spät von der im Austragshaus wohnenden Schwester des Bauern entdeckt worden. Als wahrscheinliche Brandursache vermutete er den im Stadel gelagerten Kalk.
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| Archiv Silberbauer: Brandbericht bei den Bauerseheleuten Josef und Viktoria Rackl von Gradis |
Unabhängig von dieser nun anstehenden Entscheidung für eine Feuerwehr in gehstorf, gab es aber noch die Auseinandersetzung mit dem Meinzinger Bauern Michael Vogl, der in seiner sehr speziellen Angelegenheit nicht aufgeben wollte.
Am 16. Mai 1901 protokollierte der Gemeindeschreiber von Gehstorf erneut eine Erklärung des Bauern Michael Vogl aus Meinzing:
„Auf Vorrufen erscheint heute der Bauer Michael Vogl v. Meinzing und nimmt Kenntnis von dem Bezirksamtlichen Auftrage vom 4. Mai ...“
Vermutlich hatte das Bezirksamt zuvor das Schreiben der Gemeindeverwaltung Lederdorn zur Stellungnahme an Vogl weitergeleitet.
Darauf erklärte nun der Meinzinger Bauer:
„Ich habe mich dem Anschluße an die Pflichtfeuerwehr Lederdorn nur der Geeintheit wegen angeschlossen, allein zur Anschaffung von einer Löschmaschine bzw. zu einer Beitragsleistung habe ich mich nicht herbeigelassen. Und verweigere auch eine solche Leistung, da eine solche gesetzliche Pflicht nicht besteht.“
Diese Aussage wird auch dadurch gestützt, dass Michael Vogl auf der Unterschriftenliste der Gemeindeversammlung von Lederdorn aus dem Jahr 1898 nicht aufgeführt ist.
Weiter führte Vogl aus:
„Die Gemeinde Gehstorf wird am 19. Mai in ihrer Gesamtgemeindeversammlung auf Veranlassung des letzten Brandes in Gradis den Beschluss fassen, eine gute Löschmaschine anzuschaffen, und würde ich dadurch zu einer gemeindlichen Leistung zweimal oder doppelt herangezogen werden. Zu letzterer Anschaffung werde ich meine Beiträge pflichtgemäß leisten, und zeige einem kgl. Bezirksamte an, dass ich aus dem Pflichtfeuerwehrverband Lederdorn austrete, und diesem Verband von Gehstorf heute beigetreten bin.“
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| Archiv Silberbauer Gründungsbeschluss vom 19.5.1901 |
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| Archiv Silberbauer: Die Ankündigung des Festumzuges zur Pfarrkirche und dem anschließenden Marsch zu Gasthaus Georg Mühlbauer (Dimpfl) durch den Gehstofer Wolfgang Fuidl. |
Kötzting, 3. Juni. Die freiwillige Feuerwehr Gehstorf hatte am Sonntag, 29. Mai, Fahnenweihe mit Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Gegen 10 Uhr war Aufstellung zur Kirchenzug; erschienen waren als Gäste eine Reihe Brudervereine aus der Umgebung und Vereine von Kötzting mit ihren Fahnen. Unter den Klängen der Musikkapelle trat man die Kirche. Dort hielt zuerst H. Hochwürdiger Herr Kooperator Riederer eine der Feier entsprechende Andacht, hob besonders hervor, welch edler Dienst es sei Feuerwehrmann zu sein, welch hervorragender Wert christlicher Nächstenliebe, dem Nachbar und Freunde beizuspringen in Feuersnot, betonte aber auch, wie gefährlich die Rettungsarbeit werden könne und wie es bewogen sei, sich unter himmlischer Schutz zu stellen, wie dies sich es von den Feuerwehrvereinen sei, für ihre Fahnen sich den Segen der Kirche zu holen. Genannter Herr nahm hierauf die kirchliche Weihe der neuen Fahne vor, wobei Frau Kreszenz Röhrl von Gradis die Stelle einer Fahnenmutter vertrat. Nachmittags, nach der Prozession der Corporis=Christi=Bruderschaft, hielten die Vereine ihren Festzug durch den Markt, um endlich im Gasthause Mühlbauer (Dimpfl) Einkehr zu nehmen. Die Fahnenweihe Gehstorfs hielt sich, was lobend erwähnt werden muss, in bescheidenen Grenzen, verlief aber dafür um so gemütlicher; den Tag werden wir in gutem Andenken behalten.
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| Von 1920 auf 1921 hat sich der Eintrittspreis verdoppelt, aber danach beginnt die Inflation zu galoppieren. |
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| KA vom Februar 1926: hier der Semmelpreis |
Neugewählt wurde wieder 1928. Hauptmann wurde Konrad Haseneder, Adjutant wiederum Paul Amberger, Vorsitzender Josef Bergbauer.
Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde die Freiwillige Feuerwehr in Feuerlöschpolizei umbenannt. Bei der letzten Wahl vor dem Zweiten Weltkrieg wurden im Januar 1938 Wolfgang Straubinger zum Hauptmann, Paul Amberger zum Adjutanten und Michael Mühlbauer zum Vorsitzenden gewählt.
1940 wurde noch einmal eine neue Vorstandschaft gewählt. Feuerwehrführer war seit dem 22. Januar 1939 bereits Josef Kolmer, Adjutant abermals Paul Amberger.
Nach dem Zweiten Weltkrieg unterlagen auch die Feuerwehrmänner dem Versammlungsverbot der Militärregierung.
… auf ging's zur Bauernhochzeit
Zu den interessantesten und unterhaltsamsten Veranstaltungen des letzten Sonntags dürfte wohl die Bauernhochzeit in Gehstorf-Reckendorf zu zählen sein. Es war ein guter Gedanke des Kommandanten der dortigen Freiw. Feuerwehr, Herrn Mühlbauer, Gehstorf, der als Urheber unter freundlicher Hilfe der Herren Fischer und Kuchler zu betrachten ist.
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| Foto Josef Barth sen.: rechts sicherlich der Hochzeitslader Altmann aus Lederdorn. Übrigens auch bei diesen Bildern sind Namensnennungen der Dargestellten sehr willkommen |
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| Foto Josef Barth sen |
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| Foto Josef Barth sen |
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| Foto Josef Barth sen |
Eine unzählbare Menge von Zuschauern von nah und fern säumte an diesem Nachmittag die Straße zwischen den beiden Dörfern. Ein wolkenloser, blauer Himmel wölbte sich über dem Land, als der „Bräutigam“ des Tages, Herr Wolfgang Staubinger, in vorväterlicher Tracht, begleitet von einer zünftigen Blechmusik, zum Hause der Braut zog, um diese für den Hochzeitszug abzuholen. Gruppen alter, bäuerlicher Trachten hatten sich inzwischen dort gesammelt und mit Freude konnten die Zuschauer feststellen, dass sich unter ihnen auch der überall bekannte und beliebte Heimat- und Volkstumsfreund Konrad Krämer befand. Dabei sei erwähnenswert, dass er durch seine Hilfe und das Bereitstellen der Trachtenkleidungen hauptsächlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.
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| Foto Josef Barth sen |
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| Foto Josef Barth sen |
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| Foto Josef Barth sen |
Ein reizender Anblick war es, als die Braut, Frl. Fanny Steger, aus dem Hause trat, voran eine Gruppe kleiner, blumentragender Mädchen, begleitet vom Brautführer, dem Ehrenvater, der Ehrenmutter – und die Begrüßung des Hochzeitsladers entgegennahm.
Ein großer Schreck mochte dem Bräutigam wohl durch die Glieder gefahren sein, als er im Verlaufe des Nachmittags, während beim Wirt zum Tanze gespielt wurde, seine „Braut“, wie es der alte Brauch will, gestohlen worden war. Da mochte wohl für kurze Zeit alles vergessen sein: der großartige Hochzeitszug, das belustigende Ofenschüsselrennen, der Tanz –. Doch der inzwischen zurückgekehrte Brautführer brachte, wie es seiner Aufgabe zukommt, die Braut ihm wieder, an Strohband und mit Laterne, nachdem er sie im nahen Gadsdorf gefunden hatte.
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| Foto Josef Barth sen |
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| Foto Josef Barth sen |
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| Foto Josef Barth sen |
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| Foto Josef Barth sen |
Über 130 geladene Gäste hatten sich beim Wirte zur Hochzeitsfeier eingefunden, und es war eine schwere Aufgabe des Hochzeitsladers, Altmann, Lederdorn, im überhitzten Tanzsaal und im Schweiße seines Angesichts Sprücherl für Geladene herunterzusagen. Als die Brauttänze vorüber waren, spielte die Musik bis tief in die Nacht und das Tanzbein wurde, wie ehedem, lustig geschwungen. Mit traurigem Gesichte aber hing am anderen Morgen noch das Dodamandl über der Straße und senkte sein strohausgestopftes Haupt, so als hätte er mit der ganzen Sache nichts zu tun gehabt.
Der Bau es Feuerwehrhauses
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| Foto Barth Josef senior |
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| Foto Barth Josef senior |
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| Foto Barth Josef senior |
Von eingehendem Verständnis für die Belange der Feuerwehr waren die Worte getragen, die der Priester und Seelsorger den Männern der Wehr für ihre Fahne mit auf den Weg gab. Pfarrer Augustin betonte, dass die Fahne seit alters her ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens gewesen sei, sei es als Ausdruck des Kampfes, des Sieges, des Triumphes oder der Freude und Trauer. Sei es, dass sie von den Giebeln und Portalen der Häuser wehe, oder sich, mit Flor verdunkelt, über die Gräber der Verstorbenen senke. Immer aber seien die Fahnen auch mit einer Verpflichtung verbunden gewesen.
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| Stadtpfarrer Josef Augustin bei der Weihe der neuen Fahne |
Wenn nun die Gehstorfer Wehr auf ihre neue Fahne die Inschrift habe einstecken lassen: „Gott zur Ehr' — dem Nächsten zur Wehr“, so sei damit auch eine Verpflichtung verbunden, nämlich, gemäß dieses Spruches, sowohl als christliche Männer zu leben und zu handeln, wie auch in Gefahr und Not selbstlos und einsatzfreudig für die Mitmenschen einzustehen und ihnen zu helfen, ganz gleich, ob sie reich oder arm, politisch rechts oder links, evangelisch oder katholisch seien. Die Fahne und deren Sinnspruch sei ein öffentliches Bekenntnis zu einer hilfsbereiten, christlichen Lebensführung.
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| Fahnenblätter der zweiten Fahne der FFW Gehstorf Bild aus der Festschrift der 100 Jahrfeier von 2001 |
Nachdem Stadtpfarrer Augustin der Menge seinen priesterlichen Segen erteilt hatte, ergriff Vorstand Josef Fischer das Wort und begrüßte die erschienenen Ehrengäste, Landrat Nemmer, als besonderen Schirmherrn und Helfer der Feuerwehren, den Kreisbrandinspektor Barth, sowie dessen Stellvertreter Karl Krämer, die Kreisbrandmeister Kammermeier und Gürster, den Bürgermeister Mühlbauer, den Patenverein Sperlhammer und alle erschienenen Männer der Wehren und die Bevölkerung. Sein besonderer Dank galt Stadtpfarrer Augustin für die kirchliche Handlung und die Weihe der Fahne. Ebenso dankte Vorstand Fischer auch der Fahnenmutter, Frau Sophie Plötz, und den Ehrenjungfrauen.
Landrat Nemmer begrüßte den Stadtpfarrer, alle Anwesenden und die Wehren und dankte der Gehstorfer Wehr, die sich aus dem Gefühl des Dienens heraus, aus den kleinsten Anfängen zu ihrer heutigen Bedeutung entwickelt habe. Landrat Nemmer betonte, daß, wo die Feuerwehren in Ordnung seien, auch in den betreffenden Gemeinden alles andere in Ordnung gehe, und wünschte der Gehstorfer Wehr alles Gute und viel Glück. Und daß die Wehr immer Männer haben möge, die ein echtes „Feuerwehrherz“ besäßen.
Kreisbrandinspektor Barth, Kötzting, erklärte, daß Stadtpfarrer Augustin bereits so treffende und zu Herzen gehende Worte gefunden habe, daß ihm, als Feuerwehrfachmann eigentlich nichts mehr zu sagen übrig bliebe. Barth wünschte der Gehstorfer Wehr viel Glück und daß ihr Geist immer so rege bleiben möge, wie bisher; jener Geist, der ein Feuerwehrhaus und einen Brandweiher habe entstehen lassen, die als Musterbeispiel für viele gelten können.
Bürgermeister Mühlbauer dankte als Vertreter der Gemeinde insbesondere Stadtpfarrer Augustin, sowie den Männern der Wehr und den Bürgern der Gemeinde, die zu der Anschaffung der neuen Fahne und zur Ausgestaltung des Tages, auch mit dem Schmuck der Häuser, freudig beigetragen hatten.
Danach erfolgte der Austausch der wirklich schönen und prachtvollen Erinnerungsbänder. Würdig überreichte die Fahnenmutter, Sophie Plötz, das von ihr gestiftete Band; mit reizenden Gedichten wurden die Bänder der Gehstorfer Wehr und des Patenvereins seitens der Ehrenjungfrauen überreicht und ausgetauscht. Auch ein Erinnerungsband für die gefallenen und verstorbenen Kameraden, der wehmütige an die nebenan gehängte, von einer Gedenkminute mit dem Lied des „Guten Kameraden“ folgte. Nach einem Schlußwort von Vorstand Fischer, überreichte Jakob Hauser, Kötzting, noch ein Erinnerungsband seitens des Schützenvereins und wünschte der Gehstorfer Wehr viel Glück und Freude an der neuen Fahne.
Unter den flotten Weisen der Blaskapelle Greisinger aus Grafenwiesen, welche auch die Feldmesse musikalisch begleitet hatte, brachte der Festzug dann die Teilnehmer in die Gehstorfer Gaststätte zum Frühschoppen.
Der Nachmittag vereinigte alle Festteilnehmer im Gasthause Reith in Ried, wo nach einer Festansprache des Ehrenkommandanten, Karl Plötz, Gehstorf, die Ehrung der langjährigen Mitglieder erfolgte. Für eine aktive Mitglied.schaft von 25 Jahren wurden ausgezeichnet: Fischer Josef, Fischer Karl, Hartl Alois, Kollmer Josef, Kugler Johann, Mühlbauer Max, Plötz Adalbert, Plötz Karl, Rupprecht Karl, Schwarz Franz jun., Schmatz Johann, Wiederer Wolfgang, Franz Josef, Berntopf Franz und Schmelmer Georg.
Für eine Mitgliedschaft von 40 Jahren: Amberger Josef, Amberger Paul, Baumgartner Engelbert, Fischer Josef, Fuidl Alois, Fuidl Franz, Greil Josef, Hausladen Wolfgang, Mühlbauer Karl, Pfeffer Josef, Plötz Andreas, Röhrl Wolfgang, Wenzl Josef, Zieris Franz, Plötz Karl, Früchtl Wolfgang, Piendl Franz und Plötz Josef. Für eine Mitgliedschaft von 50 Jahren: Schwarz Franz sen., Stauner Johann und Kollmer Martin.
Eine besondere Freude war es, vier Gründungsmitglieder der Gehstorfer Wehr für eine Mitgliedschaft von 60 Jahren auszeichnen zu können. Es waren dies: Josef Bergbauer, Franz Fischer, Josef Graßl und Wolfgang Straubinger.
Ein Jahrtagsball unter den flotten Tanzweisen der Kapelle Greisinger, Grafenwiesen, beschloß diesen besonderen Tag der Gemeinde Gehstorf und ihrer Freiwilligen Feuerwehr.-
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| Die Gehstorfer Wehr vom Juli 1976 |
Erste Reihe v.l.:
Josef Franz (Goglschneider Sepp), Karl Plötz, Josef
Bergbauer, Johann Kugler sen.
Josef Früchtl (Schouster Sepp)
Erste Reihe
stehend v.l.:
Gerhard
Zistler, Michael Fuidl, Alois Schwarz, Josef Wenzl?, Wolfgang Röhrl, Johann
Kugler jun., X, Hermann Vogl, Josef Mathes, Reinhold Amberger, Josef Kollmer, Josef
Fischer (Holzer Sepp), Karl Mühlbauer (Hoisnhansl Karl), Hubert
Fuidl
Hintere
Reihe stehend:
Heinz
Mühlbauer, Georg Mühlbauer (nicht Max Mühlbauer), Sand?, Karl-Heinz
Hentschel, Adolf Auzinger? (eventuell auch Alois Röhrl), Hans Preiß,
Wolfgang Kugler, Wendelin Plötz, Herbert Wenzl, Josef Plötz, Wolfgang
Wiederer (nicht Weiderer), Wolfgang Straubinger (Stuiber Gang, Ried am
Haidstein)
Vor Josef Plötz
(hintere Reihe stehend) und halbllinks von Hermann Vogl (erste Reihe stehend)
ist Gerhard Plötz abgebildet, rechts daneben zwischen Wolfgang Wiederer
und Josef Mathes ist sein Bruder Karl Plötz. Die zwischen Wolfgang
Straubinger (hintere Reihe stehend, ganz rechts) und Reinhold Amberg (erste
Reihe stehend) befindliche Person kann ich nicht erkennen.
Das 75jährige Bestehen gibt Anlass, einen Streifzug durch die Chronik des Jubiläumsvereins zu machen.
Die Freiwillige Feuerwehr Gehstorf wurde im Jahre 1901 von 22 Gründungsmitgliedern, von Karl Piendl, Karl Plötz, Wolfgang Röhrl, Georg Amberger, Josef Amberger, Josef Bräu, Josef Bergbauer, Johann Baumgartner, Franz Fischer, Wolfgang Fuidl, Wolfgang Straubinger, Franz Schwarz, Josef Hartl, Xaver Plötz, Michael Fuidl, Andreas Plötz, Josef Graßl, Karl Franz, Xaver Mühlbauer, Johann Piendl, Johann Wiederer und Josef Plötz ins Leben gerufen.
Einschub Wolfgang Straubinger:
Im Februar 1920 erschien folgende Meldung im Kötztinger Anzeiger:
Kötzting, 10. Februar. Gefangenenheimkehr. — Wiederum erfahren wir, dass wieder einer aus Gefangenschaft zurückgekehrt ist und zwar Wolfgang Straubinger, Söldner von dem nahen Gehsdorf. Ueber volle 3 Jahre schmachtete unser Kriegskamerad in französischer Gefangenschaft, bis endlich am vergangenen Samstag er als freier Mann seiner Familie und Besitztum zusteuerte. Welch ein Empfinden er wohl gehabt haben wird, als er nach langer Abwesenheit die heimatlichen Gefilde, seine Nachbarn und Freunde wiedersah. Möge er im Kreise seiner Familie sich wieder erholen und die ihm zum Ekel gewordene Gefangenschaft vergessen.
Einschub Ende
Schon im Gründungsjahr konnte das erste Löschgerät, eine Handsaugdruckspritze, beschafft werden. Zwei Jahre später wurde nach vorheriger Haussammlung die erste Fahne angeschafft, die im selben Jahr die kirchliche Weihe erhielt.
1906 wurde die Wehr mit einer neuen fahrbaren Handdruckspritze ausgerüstet, die 1946 durch eine TS 8/8 abgelöst wurde.
1948 wurde unter damaligen schwierigen Verhältnissen in Gemeinschaftsarbeit ein neues Feuerwehrgerätehaus, das aus damaligen Zeit in seiner Bauweise und Ausführung einmalig war, erstellt. Kötzting einmalig und sehenswürdig war.
1950 wurde dann auch noch der Schlauchturm gebaut und das ganze Gebäude mit einem Außenputz versehen.
1955 machte die Feuerwehr Gehstorf durch den Bau eines wasserzügigen Feuerlöschteiches in Gehstorf von sich reden.
1961 konnte von der FA. Paul Lindberg eine neue und moderne Motorspritze TS 8/8 angekauft werden. Bereits ein Jahr später wurde die schadhafte alte Fahne durch eine neue ersetzt und dieser wurde in Anwesenheit des damaligen Landrats Rudolf Nemmer, Kreisbrandinspektor Josef Barth, des Kreisbrandmeisters Michael Kammermaier, Brandmeisters Gürster, Vorstands Josef Fischer und Kommandanten Michael Fuidl und unter großer Beteiligung der Bevölkerung von Gehstorf und Umgebung am 30. September 1962 im Rahmen einer Feldmesse beim Festgottesdienst die kirchliche Weihe zuteil.
Großzügige Unterstützung von Seiten der Stadt
Der frühere Stadtpfarrer von Kötzting, Josef Augustin, nahm diese Segnung vor. Als Fahnenmutter stellte sich die Schreinermeistergattin Sophie Plötz von Gehstorf 18 zur Verfügung und als Festjungfrauen standen ihr Renate Piendl, Rita Neumeier und Elisabeth Plötz zur Seite. Die weltliche Feier fand im Gasthaus Josef Raith in Ried statt. Eine besondere Ehrung erfuhren die damals noch lebenden und inzwischen verstorbenen Gründungsmitglieder Wolfgang Straubinger, Franz Fischer, Josef Graßl und Josef Bergbauer.
1970 wurde hinsichtlich einer Verbesserung des Feuerschutzes von der damals noch selbständigen Gemeinde Gehstorf der Ankauf eines neuen Löschfahrzeuges (Ford Transit) beschlossen und durchgeführt. Seit diesem Zeitpunkt ist die heutige Jubelwehr motorisiert.
Am 1. Oktober 1971 wurde im Zuge der Gebietsreform die Gemeinde Gehstorf und damit auch die hiesige Feuerwehr zur Stadt Kötzting eingegliedert und erhält seit dieser Zeit großzügige Unterstützung in finanzieller und materieller Hinsicht durch die Stadt Kötzting.
1976, im Jahr des 75jährigen Bestehens, zählt die Feuerwehr Gehstorf 118 Mitglieder. sie verfügt überdies über eine Löschgruppe mit dem Leistungsabzeichen in Silber mit Wiederholung für Gold (III.1.), eine weitere Löschgruppe mit Silber und über sieben Löschgruppen mit dem Leistungsabzeichen in Bronze (Stufe I).
Zur weiteren Verbesserung des Feuerschutzes wurden im vergangenen Jahr (1975) im Auftrag der Stadt Kötzting in den Ortschaften Gadsdorf, Gradis und Zeltendorf Löschwasser-Zisternen eingebaut, alles Maßnahmen, wofür dem 1. Bürgermeister Karl Seidl von Kötzting und dessen Stadtrat Dank und Anerkennung gebühren.

Hier nun anschließend die Fotos von der Veranstaltung - der verantwortliche Fotograf und Redakteur hatte den Kürzel "kfi".
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| von links: Andreas Zistler, Sonja Bergbauer (geb. Plötz), Hildegard Fuidl, Karin Amberger |
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| 1976 gabs in Gehstorf noch ein Lebensmittelgeschäft |
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| Der Kötztinger Spielmannszug |
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| Hildegard Fuidl und Karin Amberger |
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| Die Honoratioren an der Spitze mit dem Stadtrat Karg und Bürgermeister Karl Seidl. v.l. Plötz Kalr (Benger) , xx, mit Gehstock: Lugauer Hans, Karg Sepp, Bgm Karl Seidl |
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| Die Fahnenabordnungen beim Festgottesdienst vor dem Feuerwehrgerätehaus in Gehstorf |
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| Stadtpfarrer Dirscherl zelebrierte die Messe. |

Nach dem Gottesdienst vor dem Feuerwehr haus zog die Festgemeinschaft in die große Halle der Fa. Breu, wo die Festreden gehalten und die Auszeichnungen vergeben wurden.
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| Der Kötztinger Bürgermeister Karl Seidl im Kreise der Ausgezeichneten Gehstorfer Feuerwehrmänner. |
"Kötzting-Gehstorf (kfb). Bei einem Gründungsfest einer
Feuerwehr gedenkt man nicht nur den verstorbenen Mitgliedern sondern auch
jenen, die sich für die Wehr besonders verdient gemacht haben. So war es auch
bei der FFW Gehstorf am vergangenen Wochenende am Samstagabend. Als der
Festverein am Samstagabend vom Feuerwehrgerätehaus unter den Klängen der
Kapelle „Zellertaler Buam“ in die Festhalle bei Gehstorf eingezogen war und
sich die Festgäste gefüllt hatte, wurden langjährige Männer ausgezeichnet.
Bürgermeister Karl Seidl zapfte den ersten Banzen an. Kurz nach 20 Uhr wurde
von Vorstand Karl Plötz die offizielle Begrüßung vorgenommen. Der besondere
Gruß galt Landratsstellvertreter Josef Karg, Schirmherrn und 1. Bürgermeister
Karl Seidl mit Kötzting, KBI Michael Kammermayer sowie seinen
Kreisbrandmeistern Georg Radlinger(Kötzting), Alfons Fischer (Thenried), Rudi
Raab (Blaibach) und Karl Bauer (Lam), Kreisbrandinspektor Kilian aus Zwiesel,
Fahnenmutter Sophie Plötz und Kaufhausinhaber Alois Wanninger aus Kötzting, der
einen Teil seiner Dekoration für die Ausschmückung der Festhalle zur
Verfügung gestellt hatte.
Kreisbrandinspektor Michael Kammermayer nahm im Beisein der Kommandanten der
FFW Gehstorf die Ehrungen vor. Zu den Ausgezeichneten gehörten vierzehn Männer,
davon zwei für ihre 40jährige aktive Dienstzeit. Michael Kammermayer ließ
keinen Zweifel daran, dass es die Gehstorfer Feuerwehr wert sei, mit ihr ihren
75. Geburtstag zu feiern. Dass sie dies in einem bescheidenen Rahmen tue,
spreche für sie. Auch die kleineren Feuerwehren hätten, so Kammermayer, ihre
Daseinsberechtigung. Und wenn auch nicht weit davon ab die Stützpunktfeuerwehr
Kötzting sei, so würde die FFW Gehstorf zusammen mit den übrigen
Stadtfeuerwehren das Rückgrat dieser Stützpunktfeuerwehr bilden.
.
einfach eine bunte Bildersammlung
Jahrtag 1973
1974 die neue Führungsspitze:
und der Jahrtag:
Jahrtag 1975:
22.3.1977
21.5.1977 Waldfest der FFW Gehstorf:
16.6.1978: Ehrung
🗺️ Kleines Suchspiel zum Schluss:
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