Mit der sogenannten Uraufnahme und der beginnenden Landvermessung zählte Kötzting insgesamt 159 Anwesen. Die Geschichte dieser Bürgerhäuser und ihrer Bewohner nachzuzeichnen und möglichst genau zu dokumentieren, ist das Anliegen dieser Häuserchronik. Wer sich näher mit den frühen Entwicklungen unserer Heimatstadt beschäftigen möchte – von den ersten Urhöfen bis zur Erhebung Kötztings zum Landgerichtsort –, findet dazu ausführliche Informationen in einem einleitenden Blogbeitrag.
Eine grafische Übersicht über die bereits veröffentlichten Hauschroniken gibt auch die neue interaktive Karte.
Bei den nun folgenden zehn Anwesen ist allerdings eine Besonderheit zu beachten: Die Häuser mit den alten Hausnummern 113 bis 123 bestanden bereits lange vor dem großen Marktbrand von 1867, wurden nach der Katastrophe jedoch nicht mehr an ihren ursprünglichen Standorten errichtet. Mit der Neuordnung des unteren Marktes und dem Bau der unteren Marktstraße, des Pfeffergrabens sowie später der Holzapfelstraße entstand ein neuer Ortsteil, in den die bisherigen Hausnummern übertragen wurden.
Die Identifizierung dieser Anwesen ist deshalb bei diesen Anwesen nicht mehr nur über ihre frühere Lage möglich, sondern ausschließlich über die identisch weitergeführten alten Hausnummern.
Es hat aber den Anschein, als ob nur dieses Haus beim Neuzuschnitt des Pfeffergrabens annähernd auf seinem alten Bauplatz wieder errichtet worden ist.
Alte Hausnummer 117
beim Obermayer
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| Foto Pongratz: das Haus mit dem Erinnerungsschild für Herrn Obermayer |
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| Detail aus Vermessungsamt Cham: 5168-2100-LiquiP_Bad_Koetzting_1831_Beilage_M2500_1_1-01 |
Wichtig ist hier, dass der frühere Name Pfeffergraben - oder verkürzt Graben - für den bergaufführenden Weg zwischen Hausnummer 117 auf der einen und en Häusern 113-115 auf der anderen Seite ge/benutzt wurde.
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| bayr. HStA München KL Rott Kirchentrachtliste R4 |
Löchl Hans und Veronika
Nachdem diese Namenskombination eher selten ist, so sollte die Hochzeit eines Johann Löchls aus Haus mit einer Veronika Schrader aus Weißenregen im Jahre 1654 die unseres gesuchten Schneiderehepaares gewesen sein.
Löchl Johann und Maria Anna Hofmann
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| StA Landshut Rentkastenamt Straubing Pfleggerichtsrechnung von 1698 |
HG Löchl hat also das "Handwerk der Kötztinger Schneider" vor dem Magistrat verklagt und dieses ist auf die Klage dadurch eingegangen, dass sie auf die Klage mit einer Antwort reagiert haben. Handwerkssachen darf aber der Magistrat gar nicht verhandeln, weshalb nun beide Parteien bestraft wurden.
Alles muss seine Ordnung haben im Rechnungsband des Jahres 1698, daher findet sich in der Rubrik "Gefängnisstrafen" der entsprechende Gegeneintrag für den Schneidermeister Löchl.
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| Der Eintrag für die kurze Gefängnisstrafe von 2 Stunden. |
Wir befinden uns zu Beginn des Spanischen Erbfolgekrieges und viele Kötztinger Bürger kommen mit ihren Zahlungen und Gebühren ins Hintertreffen. Auch in den Jahren 1706 und 1707 erhält die "Witwe Löchl im Graben" einen Nachlass.
Die Kinder des Hans Hofmann, "gewester des Rats"
Maria Anna Löchlin wittib
Katharina Barbara noch ledig
Maria Rosina Wurmbin bürger und Leineweberin
Hans Jacob Burger und Schneider in Wien
Rosina Clara und Hans Adam beide noch ledig, doch vogtbaren Stands
Obermaier Johann und Löchel Anna Otilia
Es gab zwar zu der Zeit auch einen Bürger namens Georg Obermayr, aber dieser war ein Zimmermeister und wohnte/arbeitete damals in der heutigen Jahnstraße und nicht "am Graben".
Johann Joseph wird am 6.2.1729 geboren (+ 9.3.1729) und ein weiterer Joseph am 4.2.1730, dessen Geburt die junge Mutter nur um 3 Wochen überlebt.. Sie verstirbt am 27.2.1730.
Obermaier Johann und Anna Margaretha Pachmayr
Joseph, der Sohn des Schneiderehepaars und selbst Schneidergeselle, fiel zur gleichen Zeit als unternehmungslustiger junger Mann auf und musste dafür eine Geldstrafe an den Markt Kötzting bezahlen. Die Liste der gemeinsam Angeklagten vermittelt dabei einen aufschlussreichen Einblick in die damalige Kötztinger Jugend:
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| StadtA Kötzting Marktrechnung von 1757 |
"Joseph Mayr Schuechmachers Sohn, Martin Hofmann ingleichen, Georg Pachmayr Burgerlichen Schreiner gesöll, Jacob und Gottlieb Rääbl burgerliche Metzgers Söhn, Joseph Obermayr burgerlicher Schneidergesöhl, Joseph Haager burgerlicher Bildhauers Sohn und Wilhelmb Finkh burgerlicher Insass alhier, haben sich understandten, bei Jcob Frenud respect: Beständnen unf der Finckhischen Behausung bis nach 12 Uhr mitternachts hinein zu zöchen; Dahero ist der Ursach willen ain ieder umb 2 sammentlich aber nebst ernstlichem Verweis: und auftrag die Polizey fürohin in bessere obacht zu nemmen umb 16 ß Pfenninge: in die abwandlung gefallen, treffen
2 fl 17 xr 1 He."
Seine Mutter, genauer gesagt seine Stiefmutter Margaretha, lässt sich in den Marktrechnungen des Jahres 1757 nachweisen. Dort erhielt sie einen „Macherlohn für 2 Nachtwachterröckh, da die alten zerrissen“ in Höhe von knapp zweieinhalb Gulden.
Weitere sieben Jahre musste der junge Schneidergeselle Joseph Obermayr warten, ehe ihm seine Stiefmutter am 30. August 1764 einen "Revers" ausstellen lässt, mit dem sie eine spätere Übergabe des Hauses und der "Schneidersgerechtigkeit" verspricht. Vermutlich geschah dies deshalb als Vorgriff auf eine spätere Übergabe, weil aus der zweiten Ehe des Johann Obermayr noch minderjährige Kinder zu versorgen waren.
Mit dieser Übertragung der "Schneidersgerechtigkeit" schuf sie die Voraussetzung für seine Aufnahme in das Schneiderhandwerk. Diese Aufnahme als gleichberechtigter Schneidermeister war jedoch keineswegs ein Selbstläufer. Mit Datum vom 9. April 1767 hat sich ein Verhörsprotokoll des Kötztinger Magistrats erhalten, das später Bestandteil eines Verfahrens vor einer höheren Stelle in München wurde. Es zeigt eindrucksvoll, wie erbittert die einzelnen Handwerker damals darum kämpften, sich unliebsame Konkurrenz vom Leib zu halten bzw. junge Meister kurz zu halten..
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| Bayr. HStA München GL Fasc. 1819-22-4 Handwerkssachen Schneiderhandwerk Streit um eine Meisterstelle Joseph Obermeier 1767_0002 |
"Vergleich
Ehe und bevor die beclagte Schneidermaister Exception abgegeben, haben sich die Thaill auf vielfältiges Zuesprechen ad remendam verxum dahin guettliochen Verglichen, das gedacht beclagte dem klagenten Lechel auf dem Nächstkommenten Jahrtag, vor einen Nachgeher eligiren, und einstehen wollen, dahingegen der Joseph Obermair schuldig und gehalten sein solle, das JUngmaisteramte zwai Jahr, jedoch solchergestalten zu errichten, das er gleich seinem anderen Mitmaistern dem gleichen Genuss von denen Handwercheinkonfften oder Sporteln zuziehen haben solle, nach Verschlkuss deren 2 Jahren aber muss sofern sich kein anderer Jungmaister bei diesen Hnadwerch anbegeben wurde, diese Jungmaisterstehle, der Lechel neben Ziehung obigenm Genus wiederumben antretten und Versehen, das er folglich die jüngsten 2 Meister diese Stehle solange alternative zu versehen haben, bis gleichwohllen ein neuer Jungmaister zum Handwerk kommt.....
Erst am 19. April 1767 - nur wenige Tage nach dem erzielten obigen Vergleich - heiratete der Schneider Joseph Obermayer die Halbbauerstochter Katharina Plötz aus Zeltendorf und am 29.4.1767 wird die Übergabe des Anwesens dann protokolliert.
Joseph Obermayer und Katharina Plötz
Aus dem Übergabevertrag erfahren wir auch Näheres über die anderen Geschwister.
Übergeben wird das "Haus ufm Pfeffergraben , von ihrem Ehemann Johann Obermayr seel. erhalten , neben einem Garten"
200 Gulden betrug der Kaufpreis und davon erhielten auch seine Geschwister einen kleinen Anteil:
Schwester Anna Maria ledig in München zu Diensten 30 fl
Barbara Affra im Schloss in Diensten 30
Bruder Hans Georg Obermayr Sertarius bey den Franziskanern in München 30 fl
er selber erhält 30 fl zu seinem Erbteil
8 fl waren zur zur Marktkasse schuldig und der verbleibende Rest ging an die "Übergeberin"
2 Jahre nach der Heirat kommt es zu einem Heiratsvertrag wegen der 150 Gulden Mitgift der Ehefrau, für die der Ehemann das Haus am Pfeffergraben als Gegengewicht ihr sicherstellt.
Karl Peter Obermaier
Mit dem Schneiderehepaar Josef und Katharina Obermaier sind wir bei den Eltern eines der bekanntesten Kötztinger angelangt: des Priesters und Pädagogen Karl Peter Obermaier.
Einen umfassenden Überblick über Leben und Wirken Karl Peter Obermaiers bietet der Aufsatz von Dr. Konrad Baumgartner in den Beiträgen zur Geschichte im Landkreis Cham, Band 2 aus dem Jahr 1985.
Hier der Anfang des Beitrags mit dem Bezug zu seiner Kötztinger Herkunft und den ersten Jahren
Konrad Baumgartner
Karl Peter Obermaier, Pestalozzischüler
und Schulorganisator
ein gebürtiger Kötztinger
Wer war Karl Peter Obermaier?
Unter den etwa 8000 Persönlichkeiten aus 15 Jahrhunderten, die der bekannte, nun emeritierte Professor für Bayerische Landesgeschichte an der Universität München, Dr. Karl Bosl, in sein Lexikon der „Bayerischen Biographie" (Regensburg 1983) aufgenommen hat, finden wir auch den aus Kötzting stammenden Schulorganisator Karl Peter Obermaier. Bosl notiert stichwortartig zu dessen Leben und Werk:
„Obermaier, Karl Peter, Schulorganisator,
*7.9.1773 Kötzting, – 4.2.1850 Passau.
Vater: Schneidermeister und Musiker,
Theologiestudium in Passau. Eintritt in das regulierte Chorherrenstift St. Nikola, 1797 Priesterweihe. Nach der Säkularisation 1803 Reise zu Pestalozzi nach Burgdorf, danach Berufung als Rektor der deutschen Schulen in Passau. Ab 1804 Aufbau von Schulen nach den Ideen Pestalozzis. Ab 1809 Lokalschulkommissär, 1813–1828 Distriktsschulinspektor, 1829–1832 Scholarch, April 1832 Kreisscholarch. Wiederaufbau oder Neueinrichtung sämtlicher Passauer Volksschulen. Begründer des städtischen Gewerbeschulwesens. Besondere Verdienste um die geistige und soziale Hebung des Lehrerberufs" (S. 555).
Herkunft – Studienzeit – erste Lehrertätigkeit
Schon aus diesen wenigen Daten ersehen wir: hier begegnet uns ein bedeutender bayerischer Priester und Schulmann der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Gehen wir den Spuren seines Lebens und Wirkens im einzelnen nach.
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| Karl Peter Obermaier |
Im Taufbuch der Pfarrei Kötzting lesen wir unterm 7. September 1773 als Eintrag, daß an diesem Tag der eheliche Sohn Petrus von Joseph Obermayr, „einem Bürger und Schneider dieses Ortes", und dessen Ehefrau Katharina, einer geborenen Plez (Plötz) aus Zeltendorf, getauft wurde; Pate war der Bierbrauer Peter Löcker aus Grafenwiesen. Peter Obermayr (später unterschreibt er selbst meist mit „Obermaier") hat also wohl nach seinem Taufpaten den Vornamen erhalten; der Tag der Geburt dürfte entweder mit dem Tauftag identisch sein oder einen, höchstens zwei Tage zuvor liegen (denn getauft wurde wegen der hohen Kindersterblichkeit damals immer „quam primum", also möglichst bald). Die Kötztinger Lokaltradition weiß noch davon, dass das Elternhaus von Peter Obermaier jenes Häuschen im Pfeffergraben gewesen ist, das in einer Juninacht des Jahres 1867 beim großen Marktbrand ein Raub der Flammen wurde; heute steht dort das Anwesen Hackl.
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| PfA Kötzting Matrikeal Band 4 Seite 93 Taufeintrag des Peter Obermaier |
Schon in jungen Jahren kam Peter nach Passau aufs Gymnasium. Die dortigen Schülerbewertungen aus den Jahren 1787 bis 1791 zeugen von der großen Begabung des jungen Gymnasiasten, der in sich den Wunsch trug, Priester zu werden. Doch schon bald brach in ihm zugleich die Vorliebe zum Lehrerberuf auf. So finden wir ihn nach dem Abitur im Kloster Vornbach am Inn als Lehrer. Nach seiner zweijährigen Tätigkeit dort bescheinigte ihm der Abt des Klosters: „Obermaier hat das demselben anvertraute Schulwesen durch volle zwei Jahre mit außerordentlichem Fleiß und großer Geschicklichkeit geleitet. Schon das erste Jahr hat sich die schulbesuchende Jugend um mehr als zwei Drittel vermehrt (- es gab ja noch nicht die allgemeine Schulpflicht, d.Vf.-), er hat auch als Weltlicher durch eine gar honett gepflogene Aufführung nicht nur dem Kloster, sondern auch allen umliegenden Gemeinden die vollkommenste Zufriedenheit geleistet." Dieses Gutachten gibt schon die Ausgangslage an: Obermaier gilt von früh an als hervorragender Pädagoge; das Zeugnis sollte ihn später als Stipendiaten bei Johann Heinrich Pestalozzi in der Schweiz empfehlen und als vertrauenswürdigen Mann für die Reorganisation des allgemeinen Schulwesens in Passau.
Doch zunächst zog es den jungen Mann in den geistlichen Stand: er trat in das regulierte Chorherrenstift St. Nikola ein, legte am 18. Oktober 1796 die feierlichen Gelübde ab und wurde am 26. November 1797 zum Priester geweiht. Aber das kaum begonnene klösterliche Leben sollte bald ein jähes Ende finden. Am 21. März 1803 wurde das Kloster St. Nikola, seit über 700 Jahren bestehend, aufgelöst. Ab 1. April erhielt jeder der 17 Geistlichen des Klosters eine provisorische Alimentation bis zur definitiven Anweisung von Pensionen. Inzwischen erlebte das Kloster einen Raubzug, der jeglicher Beschreibung spottet. Die Chorherren wurden nicht im Kloster belassen (außer Obermaier, der anscheinend noch längere Zeit verbleiben durfte); schon anfangs September 1803 hatten sie Mietwohnungen in der Stadt zu beziehen. Mit dem Notwendigsten an Kleidung und Gebrauchsgegenständen versehen, mussten sie das Stift verlassen......
Die weiteren Stationen waren seine pädagogische Fortbildung und seine beruflichen Erfolge als
- Pestalozzi-Schüler
- Neuorganisator des Passauer Schulwesens
- Wegbereiter des Berufsschulwesens
- Lokalschulkommissär
- Förderer der Lehrerbildung
- Distriktsschulinspektor
- Lokal und Kreisscholarch
Der Beitrag Dr. Baumgartners schildert auch seine letzten Lebensjahre und die Feier zum 50 jährigen Priesterjubiläum, das er in Kötzting feiern konnte.
Die letzten Lebensjahre
Ein strahlender Tag in Obermaiers Leben leuchtet uns aus dem Dunkel um seine letzten Lebensjahre auf: der 13. September 1847, an dem er sein Goldenes Priesterjubiläum in seiner Heimat Kötzting feierte. Worte der Besinnung und des Dankes kleidete der pensionierte Landrichter Strelin in folgendes Gedicht:
Heil Dir! Ein seltenes Los ist Dir gefallen,
Wie wenigen es noch beschieden war;
Noch wirktest Du in gottgeweihten Hallen
Und heute selbst am männlichen Altar,
Da Deine Hand das erste Opfer weihte
Der ganzen Heimat, jung und alt zur Freude.
Ein halb Jahrhundert ist seither entschwunden,
Noch zeigt Dein Wirken schöne Früchte viel.
Du hast nicht bloß der Kirche Dich verbunden,
Auch Jugendbildung war Dein hohes Ziel.
Bewußt, die Blüte wohlerzogener Jugend
Entfalte später sich als Bürgertugend.
So nützt Dein Wirken noch in spätern Zeiten,
Wenn Du vielleicht schon abgeschieden bist,
Und Dank wird dann hinüber Dich begleiten,
Wo hoher Lohn für Dich bereitet ist.
Dein Selbstgefühl sagt Dir zu Deinem Frieden
Du hast nicht umsonst gelebt hienieden.
Gott segne diesen Tag, in schönster Klarheit
Strahlt seine Sonne auf ein Erntefeld,
Dein Priestertum der Liebe und der Wahrheit,
Das so viel Jahre, so viel Ernten zählt.
Noch lange mög Dein Haupt die Lieb umkränzen,
Stets heller mög des Lebens Licht Dir glänzen.
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| Widmung Karl Peter Obermaiers anlässlich seines Besuchs in Kötzting für sein 50 jähriges Priesterjubiläum |
Obermaiers Lebensabend ging schnell zu Ende. Zuletzt war er Kommorant bei St. Paul in Passau. Bald erblindeten seine Augen und am 4. Februar 1850 schloss er sie für immer. Zwei Tage später fand unter großer Beteiligung der Passauer Bevölkerung die Beerdigung statt.
Sein Grab ist uns nicht erhalten geblieben, doch die Passauer Schulen geben bis in unsere Tage ein Zeugnis seines Wirkens. Ein halbes Jahrhundert lang leitete er in führender Position das Volksschulwesen, er ist die zentrale Figur auf diesem Bereich in Passau seit den Tagen der Säkularisation, ja in der ganzen Geschichte des Passauer Volksschulwesens bis heute.
Aus dem zeitlichen Vorfeld der Namensvergabe an die Kötztinger Hauptschule hat sich im Stadtarchiv ein interessanter Schriftwechsel mit dem Verfasser der Obermaier-Biografie, Dr. Konrad Baumgartner aus Lappersdorf, erhalten.
Doch nun zurück zu seinen Eltern, dem Schneiderehepaar Obermaier.
Nach seinem Heiratsvertrag mit der Ehefrau findet sich eine Schuldverschreibung über 22 Gulden, die er der Kötztinger Pfarrkirche ausstellen lässt.
In der Aufstellung der Kirchentrachtzahlungen steht der Schneider Joseph Obermayr in der Tabelle von 1777 bis 1800 durchgehend.
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| HStA München KL Rott B5 1777-1800 |
Der Bürger Josef Obermeier verstirbt mit gerade mal 53 Jahren am 20.8.1798, seine Witwe Katharina - Schneidersleibthümerin genannt - stirbt mit 62 Jahren an Entkräftung am 18.1.1811.
Obermaier Joseph und Mühlbauer Anna
Am 24. November 1800 heiratete der Sohn Joseph Obermaier die Tochter des Kötztinger Spitalhausmeisters, Anna Mühlbauer. Im Ehevertrag wurde festgelegt, dass sie ein Heiratsgut von 150 Gulden in die Ehe einbrachte.
In der Verbriefung der Hausübergabe des Hauses am Pfeffergraben – der Kaufpreis betrug 500 Gulden – findet sich auch eine Aufstellung der übrigen Kinder der übergebenden Witwe. Sie vermittelt einen interessanten Einblick in die damaligen Familienverhältnisse:
Kinder:
- Katharina, 32 Jahre, in Wien in Diensten
- Maria Anna, 30 Jahre, zu Hause
- Hochwürden Herr Karl Obermayr, Canonicus regularius im löblichen Stift und Kloster St. Nikola bei Passau
- Joseph, 25 Jahre
- Theresia, 22 Jahre
- Anna Maria, 19 Jahre
Das Kötztinger Bürgerrecht kostete Joseph Obermayr inzwischen 10 Gulden. Hinzu kamen noch 1 Gulden Bürgersteuer sowie 2 Gulden als Beitrag zur Anschaffung einer Handspritze für die Feuerwehr. Mir ist bis heute nicht klar, weshalb sich die Wahlunterlagen der Kötztinger Magistratswahl des Jahres 1806 vollständig im Staatsarchiv erhalten haben, denn dem Bündel der Wahlscheine liegt keinerlei weiterer Schriftwechsel bei. Für uns stellen sie jedoch eine beeindruckende Quelle dar: Sie enthalten ein Verzeichnis der damaligen Kötztinger – besitzenden und männlichen – Bürger mit ihren eigenhändigen handschriftlichen EIntragungen sowie den jeweiligen Wahlergebnissen.
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| StA Landshut LGäO Kötzting Nr. 793 Magistratswahlen von 1806 Wahlzettel und Bürgerliste |
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| StA Landshut Rentamt Kötzting B27 Hausnummer CXI (wurde später auf 117 abgeändert) Joseph Obermaier: Das gezimmerte Haus mit einem Stallerl und kleinen Gartl. |
Obermaier Paul und Dauer Maria Walburga
"Paul Obermeier b. Schneidermeister u Musikant v K gegen Carl Diermeier Kaminfegerssohn wegen Beschimpfung "schlechter Kerl" bei Gelegenheit des Schmidtjahrtags, kein Vergleich"
Im selben Jahr kam es vor diesem „Amt“ zu einer weiteren Verhandlung, dieses Mal jedoch mit einem positiven Ergebnis.
"Auf Klage des Zunftvorstehers des Schneider Gewerks-Vereins i K Josef Pfeffer und Paul Obermeier gegen den Schneider Wolfgang Rieger v K wegen einer Haftung des Letzteren aus der Rechnung des Vereins im Betrag von 11 fl 48 kr , welche Rieger längst erfolgt haben sollte.
Rieger erklärt, dass es wohl nicht soviel sei, er aber bereit ist allmählig den Betrag einzuzahlen, man erklärt sich einverstanden."
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| StA Landshut Grundsteuerkataster Nr. 5039 |
Das Haus mit realer Schneidergerechtigkeit
Gebäude: Wohnhaus, Stall und Schupfe unter einem Dach am Pfeffergraben
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| STA Landshut Grundsteuerkataster Nr. 5045 |
unter der Erde: 1 Keller
I. 1 Wohnzimmer, 1 Kammer, Boden und 1 Streuschlag und Stall
I. 1 Wohnzimmer und 1 Kammer dann den Hausboden unterm Dach
Gleichzeitig setzt sich der Vorschlag durch, die Kantor- und Mesnerstelle aufzutrennen.
Der Ehemalige Schulprovisor Schwarz Karl August wird zum 2. Lehrer ernannt. Er behält aber die Mesnerdienste bei und Obermayer Paul wird ihn dann als Hilfsmesner bei den Kirchendiensten ergänzen.
Der Marktbrand vom Juni 1867
Vor 45 Jahren, die Nacht vom 3. auf 4. Juni, Montag auf Dienstag, war für unsern Markt eine Schreckensnacht. Die Einwohnerschaft hatte sich eben zur Ruhe begeben und lag im tiefsten Schlaf. Nur auf dem Kollmaier-Keller unten weilte noch eine Hochzeits-Gesellschaft; Bräutigam war der Stockmüller Hermann (Vater der † Frau Kiesl.) Heimkehrende Festgäste bemerkten zuerst – es war gegen ½12 Uhr – die aufsteigende Feuersäule und machten Lärm: es brennt beim Voglbäck (jetzt Hahn). Allein bis die Gefahr nur gemeldet wurde, hatte das gefräßige Element schon um sich gegriffen und bis die Schläfer alle geweckt wurden, stand schon die ganze Häuserreihe links der Marktstraße hinauf in Flammen, so daß viele froh sein durften, nur das nackte Leben zu retten.
Zwar waren die vornehmeren Bürgerhäuser schon gemauert, trugen jedoch vorwiegend Legschindeldächer; zahlreiche kleinere Häuschen waren aber noch aus purem Holz gezimmert.
Dazu kamen noch die aufgespeicherten Holzvorräte. Genug ganze Reihen von hölzernen Hintergebäuden, zwischen denen nur ein ganz finsterer Steig vom Drunkenpolz zum Friedhof hinanführte, die sog. „Bollburg“ (d. i. Bollwerk, denn sie standen auf den Grundmauern der einstigen Marktbefestigung); lauter Nahrung für das gefräßige Feuer. So gewaltig war die Feuersbrunst, dass in Vilshofen und in Regensburg Leute auf den Brücken stehen blieben und ihre Vermutungen anstellten.
Vom Entstehungsplatze aus griff das Feuer mit Windeseile um sich, nach oben und nach unten, auch wieder Dächer überspringend. Die Oberen wußten nicht, daß es unten, die Unteren nicht, daß es oben brenne. Wasserleitung und Hydranten kannte man noch nicht; das Feuerlöschwesen war nur wenig entwickelt. Die Löscharbeiten konnten also nichts bedeuten, ratlos und hilflos stand man der verheerenden Feuersbrunst gegenüber. Es hatte auch jeder mit sich selber zu tun, um nur geschwind die Kinder und das Vieh herauszuholen; denn auch die rechte Marktseite war schon bedroht und ihre Bewohner mit dem Ausräumen beschäftigt.
Da war's nun rührend zu sehen, wie die verschont Gebliebenen ihren obdachlosen Mitbürgern Unterkunft und Herberge anboten; selbst im Pfarrhof war Einquartierung. Dennoch mussten Familien wochenlang in Städeln kochen, wohnen und schlafen.
Der Bräu von Blaibach brachte zuerst eine Fuhre Brot und weinend nahmen die Familienväter die Laibe in Empfang. Auch sonst kam Hilfe von überall her: ganze Wägen voll Lebensmittel, Getreide, Wäsche, Kleidung etc. kamen aus den Nachbarorten den ganzen Sommer hindurch und gelangten in der Landgerichts-Remise (jetzt Amtsgericht) täglich von 10–11 Uhr zur Verteilung. Es wurde ein Hilfskomitee gebildet, bestehend aus den Herren: Pfarrer Lehner, Notar Wittmann, Bürgermeister Haas, Süß, Österer, Lukas, Kraus.
Rasch ging es an den Wiederaufbau des Marktes. Versichert waren die meisten wohl, aber unzureichend. Dafür trug eine Landessammlung soviel ein, dass auf jeden Brandleider 500 Gulden entfielen. Die Bauern fuhren Bäume herbei und bis zum Winter waren viele Wohnungen zur Notdurft wieder hergerichtet; andere wurden erst im nächsten Jahre fertiggestellt.
Schöner ist der Markt ja geworden, aber die vom Unglück Heimgesuchten können uns Jüngeren erzählen, was sie durchgemacht haben. Auch die Marktgemeinde selber musste finanzielle Opfer bringen, an deren Folgen wir jetzt noch zu leiden haben. Feuerwehr und Wasserleitung tun es nicht allein; aber durch den Schutz des Himmels möge unser Markt vor solchem Brand-Unglück bewahrt bleiben!"
Im folgenden Plan über die Brandleider ist gut zu erkennen, dass sich das - heute außerhalb der Straßenflucht sich befindende - Haus sich schön an den Straßenverlauf anschmiegte.
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| Detail aus StA Landshut Rep 164/8 Nr. 1570: der Marktbrand in Kötzting |
Bereits am Folgetag versuchte sich der damalige Bezirksamtmann Carl von Paur durch ein tabellarisches Protokoll ein Bild von der katastrophalen Lage und den Bauschäden in Kötzting zu machen..
Zuerst jedoch wurde versucht eine Beschreibung "pro ante" des jeweiligen Brandleiders zu erstellen:![]() |
| StA Landshut Rep 164/8 Nr. 1570 |
Obermaier Paul Schneider, das einstöckige Wohnhaus im Pfeffergraben von Holz erbaut und mit Legschindelbedachung versehen gewesen.
Das Resultat der Besichtigung u. Brandschadenserhebung vod Tabelle I Nr. 12
Unterschrift Paul Obermayer"
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| StA Landshut Rep 164/8 Nr. 1570 |
Das einstöckige Wohnhaus am Pfeffergraben von Holz erbaut und mit Legschindeln gedeckt gewesen:
Befund:
Von dem Gebäude stehen nur noch einzelne Ziegelmauerreste von schlechter Qualität, alles Brennbare ist vom Feuer total verzehrt. Schaden total.
Die Ausmaße des Hauses waren: 43 x 36 Fuß in der Grundfläche und 27 Schuh Höhe.
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| StA Landshut Rep 164/8 Nr. 1570 |
Mobilien - Wäsche und Kleider - Flachs - 1 Bibliothek - 1 Halskette und silberner Rosenkranz"
Nachdem dies im Markt Kötzting nun bereits der zweite Marktbrand - der erste war im Jahre 1717 - gewesen war, der seinen Ausgang in der Mitte der Marktstraße und, mit seinen verheerenden Auswirkungen fast gleichartig, vom Friedhof bis in den unteren Markt reichte, schritt man von der Planungsseite zu einem vorbeugenden Brandschutz und bildete durch die neu anzulegenden Straßen regelrechte Brandschneisen.
So wurde die Verlängerung der Metz- und der Schirnstraße hinüber zur - heutigen - Gehringstraße erst im Nachgang dieses Brandes durchgesetzt, was aber auch den Verlust von zwei Marktlehen bedeutete, die auf dem Platz dieser neuen Verbindungstraßen gestanden hatten.
In gleicher Weise wurde die Torstraße leicht gedreht - Verlust ein Haus gegenüber dem vorherigen Zustand - und auch die heutige untere Marktstraße erhielt erst durch die neuen Planungen ihre heutige Gestalt, zumindest was die Verkehrswege anging.
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| StadtA Kötzting AA V 84 1867 Plan nach dem Marktbrand Straßennamen |
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| Foto Pongratz Juli 2026 |
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| Vermessungsamt Cham Detail aus 5168-2100-LiquiP_Bad_Koetzting_Beilage_M2500_1_1-01 |
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| StA Landshut Grundsteuerkataster Nr. 5041 Umschreibeheft |
Obermaier Paul HsNro 117 von Kötzting verkauft an Köppl Georg Schneidermeister von da aus Lit. D
PlNr. 249 Gras und Baumgarten der Glasergarten mit Backofen
Laut Unterschrift
Köppl Georg"
Obermaier Michael und Kollmaier Mathilda
Obermaier Paul
Obermaier Michael und Mathilde
Schulgemeinde
Miethaner Alois und Theres
Aus dem Jahre 1874 kennen wir eine amtliche Beschwerde des Meßners Obermayer über die Kötztinger Lehrer: Sie würden zu wenig Schule halten. Durch den freien Donnerstag kämen manchmal nur 8 bis 10 Wochenstunden zusammen. Die Mädchen lernen im Handarbeitsunterricht nicht mal mehr Socken stricken. Alle kämen ungeordnet zum Schulgottesdienst und die Kinder tobten durch den Ort. Der Meßner Michael Obermaier beschwert sich massiv gegen diese Zustände. (StA 212/2)
Als der Kötztinger Pfarrmesner Michael Obermayer am 2.7.1904 in seinem Haus - alte Hausnummer 97 - in Kötzting verstarb, war sein Sohn, Karl Obermayer - Mesner-Karl -, auch bereits Pfarrmesner.
"Beklagt werden "unhaltbare bauliche Zustände und ewiger Streit zwischen den 3 Lehrkräften. Die Marktgemeinde rührt keinen Finger, um die Mängel zu beheben. Wiederholt erfolgt eine Inspektion durch Sachverständige. Dann kommt die Entscheidung: das Gebäude wird an die Viehhändlerseheleute Alois und Theresia Miethaner um 8350 Mark verkauft.
Miethaner Alois und Therese Silberbauer
Nur weniges wissen wir über dieses Viehhändlerehepaar. Aber einige Bilder haben wir von beiden in unserer Sammlung. Beide kinderlos geblieben haben dann ein Mädchen aus der Silberbauer-Verwandtschaft der Ehefrau an KIndes Statt angenommen, die kleine Maria Silberbauer aus Rimbach.Erst im Jahre 1930 wurde Maria Silberbauer dann - mittlerweile eine volljährige Frau - auch rechtlich adoptiert und trug seither den Namen Maria Miethaner.
Zum Zeitpunkt der Adoption bewohnten die Miethaners noch das Haus im Pfeffergraben. Maria Miethaner erhielt später das Haus in der Holzapfelstraße (alte Hausnummer 114).
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg spielten sich dort Vorfälle ab, die noch heute betroffen machen. Die entsprechenden Akten wurden unserem Archiv aus privater Hand überlassen. Sie unterliegen jedoch aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes noch für längere Zeit einer Sperrfrist.
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| PfA Moosbach Geburt des "Alois Miedaner", Sohn des Joseph und der Katharina |
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| DIA-Repro 160 . 4 Kinder Foto Pleier, 4 Miethanerbuben Hans, Michl, Alois und Xaver ? |
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| DIA-Repro 708 Hochzeit Resl und Alois Miethaner Braut in schwarz Foto Pleier |
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| DIA-Repro Sepp Miethaner, Alois Schegerer, Miethaner Xaver, Foto: Hanns Brüning, Photograf, Lev.-Wiesdorf. |
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| DIA-Repro 157 . Kommunionkind Foto Pleier/ Maria Silberbauer/Miethaner |
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| DIA-Repro 153 . Damenportrait 1927 Maria Miethaner Holzapfelstraße /Pfeffergraben |
Hackl Johann Baptist und Kreszenz Greil
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| DIA-Repro 1931 Familie Hackl Buchberg bei Wettzell, Hausname Hurm. 4.v .rechts stehend Johann B. Hackl, später Kötzting, Pfeffergraben |
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| DIA-Repro 1929 Hans Hackl beim Entrinden |
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| DIA-Repro 1933 Johann Baptist Hackl Holzhändler in Kötzting Pfeffergraben anlässlich seines 70. Geburtstages |
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| DIA-Repro 1934 Hackl Franz und Cousin aus Grub, vor dem Haus im Pfeffergraben |
Hackl Franz und Maria Huber
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| DIA-Repro 1124 |
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| Foto Pongratz |
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| Foto Pongratz |
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| U24-49-11-1-1971 Burschenball Franz und Maria Hackl |
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| DIA-Repro 1937 Burschenfasching: Franz Hackl 2. von links. 3. von rechts der "Gams oder Schwarzanderl Gang", Wolfgang Kolbeck |
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| Archiv KB Krämer: eine Burschenkneipe - eher nicht 1962, sonst wäre der Lindner Heinz ja erst 12 Jahre alt gewesen.... - beim Spitzi. |
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| Foto Kretschmer: Pfingsten Hackl Franz - Ertl Markus - Schwarz Sepp 1. Evangelium |
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| Foto Kretschmer Pfingsten 1990 |
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| Foto Rabl-Dachs Pfingstmontag 2014 Kardinal Gerhard Ludwig Müller und sein Pfingstrittmesner Hackl Franz |
Als Mitglied des Kötztinger Spielmannszuges
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| KU SW Negative\Ordner Personen\Hackl Franz |
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| undatierte Bildersammlung Stadt Bad Kötzting Negativordner U 100 Bewirtung Hackl Franz Höcherl Karl |
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| Foto Pongratz Bewirtung im Hause Staudinger 1991 |
Hier ein paar Bilder aus diesem großformatigen Buch:
Hackl Franz und sein Unimog
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| Alle Rechte an diesem Bild: Erich Stauber: "der Franz als Maschinist" |
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| Alle Rechte an diesem Bild: Erich Stauber: "Der Franz und sein Wald" |
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| Alle Rechte an diesem Bild: Erich Stauber: "Der Franz und seine Werkstatt" |
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| Alle Rechte an diesem Bild: Erich Stauber: "da Franz an seinem 81. Geburtstag" |

























































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