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Mittwoch, 4. Dezember 2024

Erinnerungen an Altkötzting Teil 45 - Weißenregen feiert Fasching

 In der Bildersammlung des Stadtarchives befinden sich viele Beispiele von damals tagesaktuellen Veranstaltungen oder Berichten über Handel und Gewerbe, die uns einen kleinen "Blick zurück" erlauben; zurück auf Menschen, die schon lange verstorben sind oder Orte und Plätze, die es ebenfalls schon lange nicht mehr gibt. Mit dieser Reihe an Blogbeiträgen soll diese Erinnerungskultur ermöglicht werden; eine Erinnerung an ein Kötzting mit viel Handel, Handwerk, Vereinsleben und Gasthäusern, mit Jahrtagen,  Bällen, und vor allem mit Menschen.

Vom Februar 1975 gibt es eine kleine Bilderserie vom Kappenabend der FFW Weißenregen aus dem Gasthaus Erwin Plötz auf dem Ludwigsberg

Die FFW Weißenregen feiert Fasching








Sonntag, 3. September 2023

Erinnerung an Altkötzting Teil 6 Wallfahrt

  In der Bildersammlung des Stadtarchives befinden sich viele Beispiele von damals tagesaktuellen Veranstaltungen oder Berichten über Handel und Gewerbe, die uns einen kleinen Blick zurück erlauben auf Menschen, die schon lange verstorben sind oder Orte und Plätze, die es ebenfalls schon lange nicht mehr gibt. Mit dieser Reihe an Blogbeiträgen soll diese Erinnerungskultur ermöglicht werden, eine Erinnerung an ein Kötzting mit viel Handel, Handwerk, Vereinsleben und Gasthäusern, mit Jahrtagen,  Bällen, und vor allem an Menschen.


  Eine Wallfahrt des Kriegervereins nach Weißenregen

Manche der Negativstreifen, die wir über die private Sammlung von Frau Serwuschok von den Redaktionsfotos der Kötztinger Umschau in unserer Bildersammlung haben, tragen keinen Verweis mehr auf den Zeitpunkt der Aufnahme. Normalerweise waren die unzähligen Negativschnipsel mit einer Büroklammer in einem gefalteten Blatt aufbewahrt, auf dem der Tag der Erscheinung, die ersten zwei/drei Worte der dazu gehörigen späteren Überschrift und - manchmal - auch der Redaktionskürzel des Fotografen bzw. Redakteurs vermerkt waren.
Wir haben aber auch eine ganze Schachtel voller Negativschnipsel bekommen, denen jeglicher Hinweis auf eine Zuordnung zu einem Zeitungsartikel fehlte. 
Solch ein Beispiel ist eine Bilderfolge, die offensichtlich eine große Wallfahrergruppe zeigt, die, oben angekommen,  aber nicht innerhalb der Wallfahrtskirche ihren Gottesdienst feiert, sondern unter freiem Himmel im Schatten der Biergartenbäume und der Weißenregener Klause.
Es KÖNNTE sich grundsätzlich auch um eine Einweihung des Weißenregener Kriegerdenkmals gehandelt haben und nicht um eine normale Wallfahrt mehrerer Vereine. Die Aufschrift auf der Schleife des Gedenkkranzes - zumindest des Kötztinger Vereins - lautet "Den Toten zum Gedenken --- Kriegerverein Kötzting"
Sollte also einer der Leser den Vorgang zeitlich und sachlich zuordnen können, bitte gerne Nachricht hier im Kommentarbereich oder ans Stadtarchiv Bad Kötzting.

Die Wallfahrer mit mindestens 6 Fahnenabordnungen auf dem Wallfahrtsweg hinauf zur Kirche Weißenregen. 


Das große "X" war eine Anweisung der Kötztinger Redaktion - direkt aufgemalt auf das Negativ - dafür, welcher Teil des Fotos nicht im späteren Druckbild erscheinen sollte.

Das Weißenregener Kriegerdenkmal scheint  - zumindest auf dem Bild - nicht "neu" zu sein, weshalb eine Einweihungsfeier eher unwahrscheinlich ist

Gerd Cebulla am Rednerpult






Ich glaube vorne links auf der Bank unseren damaligen Bürgermeister Josef Dullinger zu erkennen, was den Zeitraum des Vorgangs auf die späten Sechziger und frühen Siebziger Jahre eingrenzen würde.
Der Priester könnte der damalige Kötztinger Stadtpfarrer Josef Augustin sein.



Vorne links glaube ich Herrn Jakob Hauser, einer der letzten Bader Bayerns zu erkennen und in der Mitte der ersten Reihe Herrn Sonnleitner.


Am Ende noch der  >>>>> Link <<<<<  zu den bereits erschienenen - und die demnächst folgenden - Beiträge unter dieser Rubrik.

Montag, 23. August 2021

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage Faschingshochzeit in Weißenregen

  Es geht weiter mit Bildern aus der Zeitungsredaktion der Kötztinger Umschau, welche alle über eine private Sammlung von Frau Renate Serwuschok dem Arbeitskreis Heimatforschung übereignet wurden und nun im Stadtarchiv Kötzting verwahrt werden.

Da wir zusätzlich auch eine fast vollständige Sammlung von Zeitungsausgaben aus den Nachkriegsjahren in unserem Bestand haben, können viele der Bilder dann auch einzelnen Zeitungsartikeln zugeordnet werden.
Nachdem der Arbeitskreis Heimatforschung schon eine umfangreiche Datenbank an personenbezogenen Bildern hat wäre es für uns schön, wenn wir bei einigen der folgenden Bildern, vor allem bei den Personengruppen, Hinweise und Namenslisten erhalten könnten, die wir dann anschließend in unsere Datenbanken einpflegen könnten. Manche allerdings auch nicht und so wäre es schön, wenn wir bei dem einen oder anderen Bild auch eine Rückmeldung erhalten würden.

Zur Orientierung, wir befinden uns im Februar 1973 und die Weißenregener rüsten sich für eine große Veranstaltung kurz nach einem Schneesturm

Am 15. Februar erschienen zwei Herren im Kötztinger Rathaus und luden ein:



Faschingshochzeit in Weißenregen 


Hocnzeitslader Wolfgang Neuberger mit Vereinsdiener Josef Raab beim Kötztnger Bürgermeister Karl Seidl

Die Weißenregener Lader erwarten „sich’re Gäst“

Der Hochzeitslader der FFW sagte gestern im Rathaus sein Sprüchlein auf

Kötzting. „Ich mach mich g’fasst auf einen sich’ren Hochzeitsgast“ ließ gestern der Lader der Weißenregener FFW im Kötztinger Rathaus sein brav hergesagtes Sprüchlein enden. Einer der sicheren Gäste nämlich soll Bürgermeister Karl Seidl sein, wenn die Weißenregener Feuerwehr am 25. Februar ihre Faschingshochzeit steigen lässt. Wolfgang Neuberger, Kommandant der FFW in Weißenregen, und der Vereinsdiener Josef Raab waren gestern auf ihrer Drei-Tage-Tour durch alle Orte der Umgebung in Kötzting angekommen und malten den Hochzeitsstrauß an die Tür des Dienstzimmers von Bürgermeister Seidl.

Der erste Mann im Kötztinger Rathaus ist nur einer der nahezu 100 Gäste, die von den beiden Weißenregener Ladern persönlich aufgesucht werden. Und wenn es am Sonntag, 25. Februar, so weit ist, wollen die Weißenregener ihren Gästen auch etwas bieten, wenn sie sie schon zur Kasse bitten. Die Faschingshochzeit wird nach altem Brauch in aller Form über die Bühne gehen. Standesamtliche und kirchliche Trauung gehen dem einen großen Faschingstreiben im Gasthaus Klause voraus.

Das wichtigste, das „Schenken“, lassen die Weißenregener natürlich nicht aus. Mehrere hundert Gäste werden vom Hochzeitslader aufgerufen und werden ihre Brieftasche zücken müssen. Denn die Weißenregener haben in diesem Jahr viel vor.

Unter anderem mit den Fünfzgerln, Markln, Zehnern und Zwanzgern wollen sie ein Feuerwehrhaus bauen und einen neuen Löschwagen anschaffen. Das „Schenken“, die Hochzeit und der Faschingsball aber sind nicht alles, was sich die Weißenregener vorgenommen haben. Sie veranstalten am selben Tag ab 13 Uhr einen Faschingszug unter dem Motto „Weißenregen, wie es singt und lacht“. Zum Ball am Abend erwarten die Feuerwehrleute vor allem maskierte Gäste, um die Stimmung besser in Schwung zu bekommen, wie die beiden Hochzeitslader gestern bei ihrem offiziellen Besuch im Kötztinger Rathaus äußerten. Gestern waren die beiden Weißenregener „Abgesandten“ bereits den zweiten Tag unterwegs. Denn ihre Liste umfasst etwa 100 Namen. Und sie machen die Mammutstrecke per Auto. Zu Fuß wären sie ein paar Wochen unterwegs, wie sie versicherten.




Der Bürgermeister erhielt das Datum an seine Tür geschrieben, damit er es ja nicht vergaß...


Und dann kam der große Tag


Am 25. Februar 1973 gings  hoch her in Weißenregen:

Ein Redakteur mit dem Kürzel "rm" berichtete dann Tags darauf  in der Umschau:


Das war das Brautpaar des Jahres: Antonius Trauerbock und
Therese Reitter gelobten zur närrischen Zeit die ewige Treue !

Eine Hochzeit wie im Märchen und trotzdem alles nur Gaudi / Eine echte Schnapsidee der Weißenregener Feuerwehr

rm. Weißenregen. Wer echte, traditionelle Faschingsgaudi erleben will, der muss schon aufs Land ziehen. Zwar hatte man sich in der Stadt Kötzting voriges Jahr auch ein Herz gefasst und einen Faschingszug zusammengestellt, doch weiß bisher niemand, ob es das erste — und gleichzeitig auch das letzte Mal gewesen ist. Nun konnten einmal die Weißenregener nach ihrer Eingemeindung beweisen, dass ihnen die Stadt in puncto Gaudi nichts vormachen kann: Nach über fünf Jahren trumpften sie wieder einmal richtig auf, und Bürgermeister Karl Seidl staunte Bauklötze, denn was er in diesem kleinen, feuerwehrbewussten Ort zu sehen bekam, war die „Hochzeit des Jahres“.

Er, der Herr Bräutigam, klein, schmächtig, blass im Gesicht, „Sie“ dagegen konnte schon etwas mehr vorweisen. Antonius Trauerbock und Theres Reitter — so hieß das närrische Paar — gaben sich nach eindringlicher Befragung und längerem Zögern das Jawort und gelobten sich Treue, wenn auch nur für die Zeit der närrischen Tage. Überhaupt war am Sonntagnachmittag in Weißenregen alles närrisch. Das Hochzeitsgefolge, ob verkleidet oder nicht, machte einfach jeden Ulk mit. Es war nicht zu übersehen: Theres Reitter (mit „bürgerlichem“ Namen Alfons Weber) musste den Herren ihrer (oder besser seiner?) Wahl manchmal regelrecht mitziehen. Aber der Schritt zum Standesbeamten ist ja auch sonst für die Herren der Schöpfung mitunter einer der unerquicklichsten und für viele der folgenden schwerste. Antonius Trauerbock erschien vielen als der typische Ehemann, eine Jammergestalt, wie sich der Hochzeitslader Wolfgang Neuberger während der Zeremonie später auch ausdrückte. Mit „Rumtata“ und Dudelsmusik machte sich nach 13 Uhr der Zug zum Hause der Brautleute auf. Das Gefolge wurde immer größer, und die beiden Rösser vor der Hochzeitskutsche ließen genügend „Äpfel“ in den weißen Schnee fallen und sorgten dafür, dass die Menschenmenge keine kalten Füße bekam.

Kalte Füße hingegen schien nach einiger Zeit der zukünftige Ehemann zu bekommen, denn sein Gesichtsausdruck wurde während des Festmarsches immer länger. Und schließlich, nach einigen Ehrenrunden, war der große Augenblick gekommen. Hochzeitslader und „Standesbeamter“ Wolfgang Neuberger trat nach einem Tusch der Musikanten (Radlinger Chor) vor und setzte Beamtenmiene auf. „Ich habe die närrische Pflicht, diese Trauung vorzunehmen. Als Standesbeamter der Großgemeinde Weißenregen. Ich frage Sie (den Bräutigam): Ist es Ihr freiwilliger, aufgezwungener Wille, mit dieser heiratslustigen Jungfrau den Bund der Ehe zu schließen?“ Das „Ja“ kam erst nach einiger Zeit und klang auch nicht besonders überzeugend. Dann fuhr der Neuberger Wolfgang fort: „Versprechen Sie, künftig alkoholischen Getränken treu bleiben, dem Kartenspiel zu huldigen und vor 12 Uhr nie nach Hause zu kommen? Versprechen Sie außerdem, alle vorehelichen Beziehungen aufrechtzuerhalten?“
Dies „Ja“ kam schneller, lauter, überzeugter und verriet Freude.
Und an die „Braut“: „Und nun, mein liebes nettes, holdes Bräutchen: Geloben Sie, den Bräutigam als Pantoffelhelden zu betrachten und außerdem als Haus- und Kindermädchen? Geloben Sie, ihm sein ganzes Geld restlos abzunehmen?“
Zustimmend schüttelte sie mit dem Kopf.
Noch ein Tusch der Kapelle, dann trat der „Pfarrer“ mit Schnapsnase und Käppchen „verkleidet“ zu den frischgebackenen Faschings-Eheleuten: „Sehr verehrte Schafherde, äh, Herrschaften. Ich als Schafhirte, der nicht unterzukriegenden Gemeinde Weißenregen stehe nun vor Dir, Antonius Trauerbock, und vor Dir, meine liebliche Braut Theres Reitter. Dir, ein lieber Antonius, schlottern ja schon die Knie, und Du, meine liebe Theres, zitterst auch schon vor Ungeduld.“

Damit nicht gleich die „Hochzeitsnacht“ folgenschwere Nachwehen hat, überreichte der Offiziator der Braut eine Schachtel Pillen mit dem Vermerk, diese ja nicht zu missbrauchen oder zu verkaufen. Und der Bräutigam bekam ein Stärkemehl.

Und nun kam für die meisten das freudigste Ereignis: Der ganze Zug bewegte sich in Richtung Gasthaus „Klause“, wo ein waschechtes Hochzeitsmahl bereitstand. Während die meisten schon begannen, ihre Portionen zu verschlingen, ging es draußen im Schnee noch einmal um die Wurst. Eine Handvoll Jugendlicher kämpfte beim Ofenschüssellernen um ein kostenloses Hochzeitsmahl. Der Sieger stand bald fest: Freudestrahlend konnte Michl Stolber auch ins Gasthaus gehen und Messer und Gabel schwingen.“




Viel Volk strömte herbei, neugierig und gespannt, wer hier wohl gegen wen heiraten würde und was die Freiwillige Feuerwehr Weißenregen sonst noch „in der Gaudispritze“ haben könnte.

Es war keine weiße Hochzeitskutsche, aber es war ja auch kein echtes Brautpaar. Und gefallen hat diese Fuhre allen zusammen.

Schneidige Hochzeitsgäste, die einen schöner als die anderen und alle ganz toll in Stimmung. links Breu Karl

Der große Augenblick ist gekommen: Hier beginnt die Faschingshochzeit mit allem Drum und Dran.

🗺️ Ein Tipp zum Schluss:
Es gibt eine interaktive Karte von Kötzting.
Dort sind Beiträge zur Häuserchronik und viele weitere historische Themen direkt im Stadtplan verortet – jeder Marker führt per Klick zum passenden Blogbeitrag.
Die Karte funktioniert am PC ebenso wie auf dem Smartphone und kann sogar als kleine App gespeichert werden.
 Dieser Beitrag ist in der interaktiven Karte unter der Markergruppe Umland zu finden. 

                                              🗺️ Interaktive Karte Kötzting öffnen

Dienstag, 16. Juni 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 2-20 Bildbericht

Es geht weiter mit Bildern aus der Zeitungsredaktion der Kötztinger Umschau, welche alle über eine private Sammlung von Frau Renate Serwuschok dem Arbeitskreis Heimatforschung übereignet wurden und nun im Stadtarchiv Kötzting verwahrt werden.
Da wir zusätzlich auch eine fast vollständige Sammlung von Zeitungsausgaben aus den Nachkriegsjahren in unserem Bestand haben, können viele der Bilder dann auch einzelnen Zeitungsartikeln zugeordnet werden.
Nachdem der Arbeitskreis Heimatforschung schon eine umfangreiche Datenbank an personenbezogenen Bildern hat wäre es für uns schön, wenn wir bei einigen der folgenden Bildern, vor allem bei den Personengruppen, Hinweise und Namenslisten erhalten könnten, die wir dann anschließend in unsere Datenbanken einpflegen könnten. Manche allerdings auch nicht und so wäre es schön, wenn wir bei dem einen oder anderen Bild auch eine Rückmeldung erhalten würden.

Signatur Bilderblöcke/KU SW Negative/Landwirtschaft
Unter dem Überbegriff Landwirtschaft finden sich einige Negative, die zumeist im Bereich von Weißenregen aufgenommen worden sind.







auf der Wiese oberhalb vom Lindnerbräu






Ich glaube mich an den Esel im Schmidtbräudarten zu erinnern













Drillingsgeburt








Bauernprotest beim "Bundesstefan"

Montag, 11. Mai 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 1-24

Es geht weiter mit Bildern aus der Zeitungsredaktion der Kötztinger Umschau, welche alle über eine private Sammlung von Frau Renate Serwuschok dem Arbeitskreis Heimatforschung übereignet wurden und nun im Stadtarchiv Kötzting verwahrt werden.
Da wir zusätzlich auch eine fast vollständige Sammlung von Zeitungsausgaben aus den Nachkriegsjahren in unserem Bestand haben, können viele der Bilder dann auch einzelnen Zeitungsartikeln zugeordnet werden.
Nachdem der Arbeitskreis Heimatforschung schon eine umfangreiche Datenbank an personenbezogenen Bildern hat wäre es für uns schön, wenn wir bei einigen der folgenden Bildern, vor allem bei den Personengruppen, Hinweise und Namenslisten erhalten könnten, die wir dann anschließend in unsere Datenbanken einpflegen könnten. Manche allerdings auch nicht und so wäre es schön, wenn wir bei dem einen oder anderen Bild auch eine Rückmeldung erhalten würden.

Wir sind nun im Jahreswechsel 1971 hin zum Januar 1972: Signatur Serwuschok Umschlag 56

Die Bilder stammen aus der Zeitungsredaktion der Umschau, die paar Berichte, die ich dazu gefunden habe, stammen von der Kötztinger Zeitung, weil wir die entsprechenden Zeitungen der Umschau noch nicht digitalisiert haben.


Es geht los mit ein par Bildern aus der Neujahrsnacht und aus dem Inneren einer Kirchen:
Silvester 1971 auf Bergeshöhe, Wallfahrtskirche in Weißenregen

Die nächsten Bilder trugen die Unterschrift: "Bayerwaldheilige"
Wir sehen die berühmte Fischerkanzel vom Kötztinger Bildhauer Hager und den "Nothelferaltar" von Sackenried. Ich vermute mal, dass das mittlere Bild ebenfalls aus Sackenried stammt.


Die Fischerkanzel in Weißenregen


Aus welcher unserer Kirchen/Kapellen könnte dieses
restaurierungsbedüftige Bild stammen?


Der Altar in Sackenried

Nun zu einem eher profanen, kriminellen Thema, dem Raub und dem Knacken von Zigarettenautomaten. Die Fa. Franz Oexler war davon schwer betroffen, wie die folgende Bilderserie zeigt:



Franz Oexler am Stauwerk des Blaibacher Sees
Bildunterschrift hinzufügen



Die traurige Ausbeute. Ludwig Wolfgang sen. der Schwager war ihm eine Hilfe bei der Suche
Als Folge der Landkreisgebietsreform wurde das Landratsamtsgebäude frei und nach längeren Verhandlungen entschied der Kötztinger Stadtrat, das Gebäude zu ihrem neuen Rathaus zu machen und besichtigte zum ersten Mal den neuen Sitzungssaal.


Einige Mitglieder des Stadtrats von 1972 bei der Besichtigung
StR: Haymo Richter, Klaus Heiduk, Sepp Schwarz, Franz Bergbauer, Walter Pritzl, Michael Serwuschok, Hans Auzinger, Werner Soeffing

Den Anfang dieses Blogs machte Weißenregen, hier nun am Ende ebenfalls ein Bericht von dort.
Im Januar 1972 verstarb Heinrich Wieser, der angesehene Kötztinger Bürger aus Riedersfurth. Die Bilder von der Beerdigung auf kalter und zugiger  Bergeshöh sind leider bereits stark angegriffen, die Digitalisierung der Negative haben zumindest diesen Zustand retten können. 
Wir sehen viele Pfingstreiter, Feuerwehrmänner und Vereinsfahnen auf den Bildern