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Montag, 29. Juli 2019

Zellertal - Bahnhof - Industrie - und Wohnen

Die Lokalbahn Lam Kötzting AG

ihre Gründung und ihre Folgen

Zuerst einmal ein link auf  Wikipedia,   für die nackten Fakten.

Nun zum eigentlichen Thema, dem Bahnhof in Zellertal und wie dessen Inbetriebnahme seine Umgebung außerhalb des Marktes Kötzting veränderte.

Ohne vorher GENAU zu wissen, wie der "rote Faden" bei einer "historischen Einkehr" sein würde, machte ich zuerst einmal, wie immer, eine allgemeinen Stoffsammlung. Dann stellt sich eben heraus, was ich denn über das Thema der jeweiligen "Einkehr" so alles in den einzelnen, mittlerweile sehr umfangreichen, Sammlungen - im Archiv in der Stadt Bad Kötzting, im Staatsarchiv Landshut und in meinen privaten Unterlagen - denn so finden könnte. Inzwischen verfügen wir auch über ziemlich umfangreiche Digitalisate historischer Zeitungslokalausgaben und so konnte ich dann, nachdem ich zuerst skeptisch war, ob der Bereich "Zellertal" einen ganzen Vortragsabend tragen könnte, wirklich aus dem Vollen schöpfen.
Jedenfalls bin ich bei der allgemeinen Stoffsammlung über Zellertal auch auf einen tollen Bericht über die Gründung der Lokalbahn Lam - Kötzting gestoßen und dieser Bericht ist so lebhaft, gespickt mit Bekanntem, aber auch mit völlig überraschend Unbekanntem, dass ich diesen Bericht hier im Original einstellen und mit eine paar Zusätzen erweitern möchte.
Im III. Reich untergliederte die NSDAP das Deutsche Reich in unterschiedliche Gaue. Der Landkreis Kötzting gehörte zusammen mit vielen Nachbarkreisen (und ab 1938 z.B. auch mit den nahen tschechischen Grenzorten wie z.B. Neuern)  zum Gau Bayreuth. Dieser Gau verlegte auch eine eigene Zeitung, die "Bayerische Ostmark", und im Juli 1935 gab es eine Sonderausgabe für den Kreis Cham- Kötzting, in welcher der Eisenbahndirektor Hans Hiepe die Geschichte der Lokalbahn Lam-Kötzting veröffentlichte.
Diesen Bericht zitierte übrigens im Juli 1963 die Kötztinger Zeitung und heuer im Band 3/2018 auch das Vierteljahresheft des bayerischen Waldvereins "Der Bayerwald". Hier nun der Originalbericht Hans Hiepes aus der "Bayerischen Ostmark":


Aufstieg und Fall der Lamer Glashüttenmagnaten aus eigener Schuld UND den Umständen geschuldet

 Der Artikel ist in  - bei Vergrößerung - einer ausreichend guten Auflösung, um die Geschichte im Original nachlesen zu können. Es ist schon interessant zu lesen, welche Wirkung die Gründer sich von der Eisenbahn errechneten und welche Wirkung die Bahn dann tatsächlich entfaltete und ihre Gründer, ja man muss es so sagen, wirtschaftlich als Einzelunternehmer ruinierte.
Staatsarchiv Landshut Rep 162-8 Schachtel 22 Bahnhof Zellertal 1888

Nachdem der Kötztinger Bürgermeister Kollmaier - der Mann mit dem Zitat von Himmel und Hölle im Zeitungsartikel am Anfang - nicht abgabewillig gewesen war, musste, ohne Gleisanbindung, die erste Lokomotive der Lokalbahn Lam-Kötzting mit Ochsen über den Regenfluss gezogen werden.

Eine kleine Lokomotive auf Reisen ...... Bild aus der Sammlung Vogl, Kötzting eine Szene, die mich irgendwie an "Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer" erinnert, welche ja auch mit ihrer EMMA über Land auf Reisen gegangen waren.....


Bild des Bahnhofes Watzlsteg mit den stolzen Zugbegleitern und dem Triebwagen aus dem Jahre 1938, ich denke, dass ich mit diesem Exemplar noch in den 60ern nach Cham in die Schule gefahren bin. Aufnahme aus dem Fundus der ehemaligen Kreisfilmbildstelle des Altlandkreises Kötzting und damit mit großer Wahrscheinlichkeit vom Kötztinger Hauptlehrer Josef Bock


Der Bahnhof in Grafenwiesen: Bleistiftzeichnung von Herrn Mathias Heilmeier sen. aus dem Jahre 1899
Staatsarchiv Landshut Rep 162-8 Schachtel 22 Bahnhof Zellertal 1888











 Interessant an der Lageplansituation ist, dass es die heutzutage selbstverständliche Straßenverbindung von der "Schullererkreuzung" bis zum "Pfingstreiterkreisverkehr" noch nicht gegeben hat, die Verbindung war nur über die heutzutage auch existierende Lehmgasse möglich.
















Der Bahnhof Zellertal in den 60er Jahren (Kreisfilmbildstelle LK Kötzting von J. Bock)


Holzverladung, das Ziel des Eisenbahnbaus





Holzlagerplätze rund um Kötzting
gelegen an dem triftfähigen Weißen Regen (Archiv Stadt Bad Kötzting)
Die in dem Zeitungsartikel angesprochenen Holzlieferungen waren VOR dem Eisenbahnbau in den gebotenen Mengen nur auf dem Wasserwege möglich, und zu diesem Zwecke waren rund um Kötzting an mehreren Uferplätzen Holzlagerplätze vorgesehen. Nun mit der Eisenbahn war die Lage am Fluss nicht mehr wichtig, sondern es war entscheidend, am Schienenstrang zu liegen, und daher siedelten sich rund um den Bahnhof Zellertal die unterschiedlichsten Holzhändler an, auch Auswärtige, die dann Kötztinger für sich arbeiten ließen.





















Beispiel für einen überregionalen Holzhändler, der im Bereich Zellertal sein Holzlager hatte, hier in einem Schriftwechsel mit den Gebrüdern Amberger von der Marktmühle. Briefkopf aus der Sammlung Amberger Herbert.
Im Bereich um den Zellertaler Bahnhof existierten bereits vorher (Zündholzfabrik und späteres Sägewerk Gschaider) oder später (Konservenfabrik) Industriebetriebe, die von dem Gleisanschluss profitierten.
Hier im Anschluss eine bunte Mischung an Bildern, Plänen, Zeitungsartikeln aus dem ganzen Bereich rings herum um den Bahnhof Zellertal:
Geschäftsstempel der Firma M.J.Gschaider
Hier das Areal der Fa. Gschaider, rechts neben dem modernen Zweckbau
(Kreisfilmbildstelle LK Kötzting von J. Bock)













Bauplan für den Einbau eines Dampfkessel in die Zündholzfabrik Gschaider (Baupläne Staatsarchiv Landshut)
Sprengung des Kamins der Fa. Gschaider Ende der 30er Jahre, Bild vermutlich Josef Bock, der Stadnpunkt des Photographen war ungefähr dort, wo heutzutage die Tankstelle Wanninger liegt.

 

 

Biller und Hobrak

 
Fa. Biller und Hobrack Mitte der 60er Jahre: (Kreisfilmbildstelle LK Kötzting von J. Bock)

 
Kötztinger Umschau von 1957 Anlieferung von VW Käfer



































 Eine andere, auch überregional bekannte, Firma war die Kötztinger Konservenfabrik

Luftbildaufnahme Arbeitskreis Heimatforschung vermutlich war Josef Bock der Photograph in den 60ern


 Hier ein paar Bilder aus dem Produktionsbereich der Konservenfabrik:

Erntezeit in der Konservenfabrik Bilder Arbeitskreis Heimatforschung































Hochsaison in der Konservenfabrik - Ausschnitt eines Filmes von Siegfried Ehemann - einer der Photo- und Filmpioniere Kötztings. Es steht zu vermuten, dass er viel Wissen und Unterstützung von dem Kötztinger Hauptlehrer Josef Bock erhalten hat, weil er auch Teile von dessen Filmaufnahmen vom Pfingstritt in seine Filme hineinschneiden durfte.




Aktendeckel des Konzessionsgesuches
des Holzhändlers Paul Dattler
Sta Landshut Reg v NB Nr. 3548
 Und dann ist da natürlich auch noch das Wirtshaus, die Bahnhofsrestauration, nun Stefans Cafe.
Bereits um die Jahrhundertwende versuchte der Holzhändler Dattler eine Konzession zum Betrieb einer Gaststätte zu erhalten mit dem Argument, dass die Fuhrleute, die täglich das Holz anlieferten, eine solche Anlaufstelle benötigten. 
Sta Landshut Reg v NB Nr. 3548
Auf einem Bildausschnitt des Einrittes Pfingsten 1941 sieht
man im Hintergund gut die großen Stapel an Brettern
Im Bereich des Bahnhofes Zellertal
(Kreisfilmbildstelle LK Kötzting von J. Bock)

...die Interessen einer sehr eng begrenzten Anzahl von Personen
erschöpfen noch nicht das allgemeine Bedürfnis. Den Interessen der
Fuhrwerksbesitzer ist übrigens vorerst dadurch genügt, daß in der
Nähe des Zellerthalbahnhofes und zwar nur einen halben Kilometer
davon entfernt, eine Gastwirtschaft sich befindet.......
.
Sta Landshut Reg v NB Nr. 3548

 Es kam sofort zu Einsprüchen der benachbarten Gasthäuser, hier der Dregerkeller und am Spitalplatz das Wirtshaus des Christoph Kollmaier, genau des "Kollmaier", der ja eh´ die Bahnlinie verhindern wollte. Auch in diesem Plan ist schön zu sehen, dass es damals die jetzige Umgehungs-bzw. Verbindungsstraße zwischen der Schullererkreuzung und dem Pfingstreiterkreisverkehr noch nicht gab. Dreger argumentierte, dass die vielen Fuhrmänner, die täglich das Holz zu den Lagerplätzen beim Bahnhof Zellertal anlieferten, den WEITEN Weg zu den anderen Wirtshäusern scheuen würden und ein Recht hätten,  sich in kurzer Entfernung in einem Gasthaus erholen zu können. Ein Urteil nach der Augenscheinnahme schmetterte Dattlers Ansinnen ab, die Gutachter kamen zum Schluss, dass die anderen Gasthäuser denn dann doch nicht zu weit entfernt lägen.
Wenige Jahre später aber erhielt der Holzhändler Dattler die Konzession, ein Wirtshaus zu eröffnen, trotz der Bedenken der etablierten Wirte.
Bildausschnitt aus den 40er Jahren, Holztransport mit der Eisenbahn auf Höhe der Hammermühle
(Kreisfilmbildstelle LK Kötzting von J. Bock)

Am Ende noch einen Antrag des Stammtisches beim DATTLER um Sperrzeitverkürzung. Ein Antrag an die Stadtverwaltung, die dort vom damaligen Bürgermeister auch dem Stadtrat vorgelegt worden ist und anschließend auch beantwortet wurde:
Archiv Stadt Bad Kötzting


hier der Antrag mit der Unterschrift der Stammtischler

Hier die offizielle Antwort darauf aus dem Jahre 1997





























Sonntag, 21. Juli 2019

Kötzting und die Mondlandung

ich arbeite im Moment an einem längeren Blogeintrag über die Großfamilie Kirschner und bei der Durchsicht meiner Materialien habe ich eine Dokumentation gefunden, die ich schon lange wieder vergessen hatte: die Mitarbeit eines Kötztingers am Apolloprogramm der Amerikaner.

Die Bilder stammen aus der Kötztinger Umschau von 30.Januar 1971

Hier nun, gerade noch rechtzeitig zum 50jährigen Jubiläum der ersten Mondlandung, ein schneller Zwischenbericht über Fritz (Fred) Moritz Freiwirth


Bild von Fritz/Fred bei der Einwanderung
nach Palestina
Geboren in Kötzting im Jahre 1924 als Sohn von Rudolph und Amalie Freiwirth, einer geborenen Kirschner, also der Schwester unseres bekannten Kötztingers Kirschner Juler. Die Freiwirths betrieben ein Textilgeschäft in der Kötztinger Marktstraße und flohen, vom Naziterror vertrieben, zuerst nach München, dann über Wien nach Prag.
Seine Mutter Amalie wurde von dort nach Ausschwitz verschleppt und dort ermordet, der Vater und der ältere Bruder Oskar kamen nach Mauthausen, wo der Vater ermordet wurde. Der ältere Bruder Oskar wurde von den Amerikanern 1945 befreit und lebte später in London.



Einwohnerregister der Stadt Bad Kötzting der Familie Freiwirth

 Fritz, nun Fred, wagte von Prag aus die Flucht und erreichte über Korsika dann endlich Israel, wo er ähnlich wie Susanne Kirschner, bei der Großfamilie seiner Tante Alice, der Familie Klein, Zuflucht fand. In Israel fand er seine Frau und mit ihr emigrierte er 1955 in die USA.

 
Fred/Fritz Freiwirth mußte umständlich erklären, wie der Namenswechsel von Fritz zu Fred zustandegekommen war.

Einwanderungsprotokoll nach Palestina für Fritz Freiwirth


Dort in den USA fand er bereits seine drei Tanten vor - Hinweis für die Kötztinger: Schwestern von Frau Seiler, der Frau  des Kötztinger Kreisbaumeisters Hermann Seiler - die nicht nur seine Überfahrt sondern auch sein berufliches Fortkommen ermöglichten.
Und nun sind wir schon auf der Zielgeraden: sein technisches Verständnis und sein Eifer ermöglichtes es ihm bei der NASA mitzuwirken und, wie es seine Urkunde bestätigt, dafür zu sorgen, dass amerikanische Astronauten es ermöglicht worden war auf dem Mond zu landen und sicher zur Erde zurückzukehren.




Hermann Seiler und seine Frau konnten ihren Neffen 1971 dann sogar kurz vor dem Start von Apollo 14 in Florida besuchen.
Im Zusammenhang mit den Recherchen im letzten Herbst für Susanne Kirschner (was für ein tapferes Mädchen) habe ich dann sogar mit Freds Sohn Ray, einem amerikanischen Patentanwalt, und seiner Frau ein langes und sehr unterhaltsames Telefonat geführt,was, wie immer bei solchen Kontakten viele weitere Fragen und Antworten zur Folge hat.
Hier dann schon Schluss.....wegen des Datum: 21.7.1969   -    21.7.2019



 das letzte Bild zeigt Fred M Freiwirth - Mitte - im Kreise seiner deutschen Verwandten in München bei einem Besuch in München 1971. Rechts ist die Tochter von Ida und Hermann Seiler.




Samstag, 20. Juli 2019

historische Zeiten in Kötzting Teil 1

Angesichts der lebhaften Diskussion in Kötzting über die Historie vlt ein Ausflug in die jüngere Kötztinger Vergangenheit mit Geschäften - Problemen - Häusern, die es im Jahre 2019 gar nicht mehr gibt.....

Also.... wir befinden uns in Kötzting im Jahre 1975

Das Geschäft der "Rawe Fane" in der Metzstraße, einer liebenswerten älteren Dame mit einer Engelsgeduld. Ihr Ladenfensterbrettl war eine der Hauptaufenthaltsorte für unsere Kinderbande

 In Kötzting begann der Kampf der "Tante Emma Läden" gegen die ersten, noch relativ kleinräumigen, Selbstbedienungsläden.
Heutzutage Breu Lagerhaus, Kollmaier Stallung und das frühere TRIUMPH Werk bei der Kaserne.
Das Haus in der Metzstraße hat für Kötzting darüber hinaus eine ganz besondere Bedeutung: es war unser erstes Schlachthaus, die Fleischbank.
sie auch : Teil 1 und Teil 2 über die Kötztinger Metzger.

Bei der Kaserne im ehemaligen TRIUMPH Gebäude entstand ein Supermarkt
Kreativer Einsatz der Schulen für die Pfingstrittstadt:

Krämer KH, Kötztinger Lehrer und Seminarleiter, inspirierte eine Gruppe an Schülern - zusammen mit dem Kötztinger Architekten Carl Schnabel -  für unsere Stadtverschönerung aktiv zu werden.




Auch schon unglaublich lange vergangen: Burschenvereinsjahrtag






Das Leid eines Zigarettenautomatenaufstellers:

Franz Oexler mit der leidvollen Erfahrung mit Automatenmardern, die ihre Raubzüge dann
im Kötztinger Schwimmbad versuchten zu verstecken.....



Hier auch noch ein link auf unser schönes altes Flussschwimmbad:



Noch ein Blick in einen Kötztinger Ortsteil, den es so überhaupt nicht mehr gibt:

EDEKA und SINOCUR prägen nun das Bild mit dem großen Parkplatz gleich neben unserem Bahnhof, 1975 war dies noch ganz anders


 Kötzting 1975, es geht um die Anerkennung als Luftkurort und so führt ein Stadtratsausschuss - bei herbstlichem Nieselwetter - eine Kommission auch durch die eingemeindeten neuen Ortsteile... hier zur Wolframslinde nach Ried.

 

Die Geschichte Rieds mit seiner Wolframslinde und der Burg am Haidstein wird ausführlicher im Beitrag über Liebestein vorgestellt.

Am Ende noch ein Bild aus Neukirchen
Die Straßenbauarbeiten nach Atzlern haben auch dort das Ortsbild verändert.



Mittwoch, 10. Juli 2019

Alte Zeiten 1. Teil

Es gibt sicherlich nichts langweiligeres als eine alte Zeitung - wobei, wenn diese nur alt genug ist, wird sie schon wieder interessant.
Ganz anders verhält es sich mit den Bildern aus der Zeitung und hier haben wir einen Riesenschatz ins Kötztinger Archiv bekommen.
SW-Negative aus den Jahren ab 1968, zum Teil undatiert und in einer wilden Mischung aber zum Teil auch mit genauem Datum versehen.
Während es dann meist nur ein Bild zu einem Artikel in die Zeitung geschafft hatte, sind in unserem Bestand manchmal ganze Bildreportagen enthalten und ein paar Beispiele aus den Jahren 1968-1975 möchte ich nun hier vorstellen.
Zum ersten im November 1975 der Kreisstraßenbau ab Lederdorn, - damals war dies eine der schlimmsten Straßen im Landkreis Kötzting. Ich erinnere mich, dass bei einem Besuch des damaligen Politikers FJ Strauß auf einer Wahlkampfreise ausdrücklich diese Straße für die Anfahrt seines Convoys gewählt wurde, damit er, so richtig durchgeschüttelt,  die Notwendigkeit für Straßenbauzuschüsse ja ganz sicher im Hinterkopf behielte.
Die Kreuzung nach Runding

Hier der Blick in die Gegenrichtung

Dieser Straßenabschnitt war eine Riesenerleichterung gegenüber vorher, wo sich die Straße in engen Kurven hreaufschlängelte

Links gehts nach Bärndorf

Die neue Straßenschüttung

Vorher gings über die Hügel hinauf und hinunter, nun der Böschungseinschnitt

Links noch der alte Straßenverlauf

Hier ist die alte Straße rechts noch zu sehen, schmal und voller Schlaglöcher

Wir bleiben im November 1975, der Winter steht vor der Tür und die Kohlenvorräte müssen aufgefüllt werden. Einer der Hauptlieferanten damals Haymo Richter mit seinem Lagerplatz am Bahnhof gegenüber der Speditionshalle und runter bis zur Laderampe.
Wenn mich nicht Alles täuscht ist der Kunde der erst vor kurzem verstorbene Herr Xaver Wellisch
 Weiter im Bild die Anlieferung des Brennmaterials in Kohlesäcken.









 Nun ein Sprung ins Jahr 1971 - auch um zu zeigen wie dringend bei einigen Negativen Handlungbedarf besteht. Offensichtlich wurden dieser Filmstreifen nach der Entwicklung nicht richtig gewässert bzw. fixiert, so dass ein schleichender Zerfallsprozess eingesetzt hat.
Wir sind in der Auwiese und gegen viele energische Widerstände - es gab, angeführt von Herrn Voithenleitner, die erste schriftliche Antibürgerbewegung - werden die Bodenuntersuchungen für den Bau der FA. Winter durchgeführt. Hier zur Erinnerung die leere Auwiese vor jeder baulichen Veränderung
Im Hintergrund der Linderbräu



Hier wird gebohrt

hier ein Beispiel für die schleichende chemische Zerstörung der Negative und wie wichtig es ist den Bestand nun zu digitalisieren.

Wir bleiben im Jahre 1971. Auch wenn die Bilder zuerst einmal aus Haibühl stammen, es ist der frühere Jugendpfarrer und unser späterer Kötztinger Stadtpfarrer Max Heitzer, dem die Pfarrei Haibühl 1971 übertragen worden war. Von seiner Amtseinführung gibt es eine ganze Reihe von Bildern








 Wie immer, diesmal sind der Ort, die Zeit und die Umstände bekannt, wenn jemand Hinweise auf einzelne Personen hat, solche erkennt, wir sind für alle Hinweise dankbar.