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Mittwoch, 10. Juli 2019

Alte Zeiten 1. Teil

Es gibt sicherlich nichts langweiligeres als eine alte Zeitung - wobei, wenn diese nur alt genug ist, wird sie schon wieder interessant.
Ganz anders verhält es sich mit den Bildern aus der Zeitung und hier haben wir einen Riesenschatz ins Kötztinger Archiv bekommen.
SW-Negative aus den Jahren ab 1968, zum Teil undatiert und in einer wilden Mischung aber zum Teil auch mit genauem Datum versehen.
Während es dann meist nur ein Bild zu einem Artikel in die Zeitung geschafft hatte, sind in unserem Bestand manchmal ganze Bildreportagen enthalten und ein paar Beispiele aus den Jahren 1968-1975 möchte ich nun hier vorstellen.
Zum ersten im November 1975 der Kreisstraßenbau ab Lederdorn, - damals war dies eine der schlimmsten Straßen im Landkreis Kötzting. Ich erinnere mich, dass bei einem Besuch des damaligen Politikers FJ Strauß auf einer Wahlkampfreise ausdrücklich diese Straße für die Anfahrt seines Convoys gewählt wurde, damit er, so richtig durchgeschüttelt,  die Notwendigkeit für Straßenbauzuschüsse ja ganz sicher im Hinterkopf behielte.
Die Kreuzung nach Runding

Hier der Blick in die Gegenrichtung

Dieser Straßenabschnitt war eine Riesenerleichterung gegenüber vorher, wo sich die Straße in engen Kurven hreaufschlängelte

Links gehts nach Bärndorf

Die neue Straßenschüttung

Vorher gings über die Hügel hinauf und hinunter, nun der Böschungseinschnitt

Links noch der alte Straßenverlauf

Hier ist die alte Straße rechts noch zu sehen, schmal und voller Schlaglöcher

Wir bleiben im November 1975, der Winter steht vor der Tür und die Kohlenvorräte müssen aufgefüllt werden. Einer der Hauptlieferanten damals Haymo Richter mit seinem Lagerplatz am Bahnhof gegenüber der Speditionshalle und runter bis zur Laderampe.
Wenn mich nicht Alles täuscht ist der Kunde der erst vor kurzem verstorbene Herr Xaver Wellisch
 Weiter im Bild die Anlieferung des Brennmaterials in Kohlesäcken.









 Nun ein Sprung ins Jahr 1971 - auch um zu zeigen wie dringend bei einigen Negativen Handlungbedarf besteht. Offensichtlich wurden dieser Filmstreifen nach der Entwicklung nicht richtig gewässert bzw. fixiert, so dass ein schleichender Zerfallsprozess eingesetzt hat.
Wir sind in der Auwiese und gegen viele energische Widerstände - es gab, angeführt von Herrn Voithenleitner, die erste schriftliche Antibürgerbewegung - werden die Bodenuntersuchungen für den Bau der FA. Winter durchgeführt. Hier zur Erinnerung die leere Auwiese vor jeder baulichen Veränderung
Im Hintergrund der Linderbräu



Hier wird gebohrt

hier ein Beispiel für die schleichende chemische Zerstörung der Negative und wie wichtig es ist den Bestand nun zu digitalisieren.

Wir bleiben im Jahre 1971. Auch wenn die Bilder zuerst einmal aus Haibühl stammen, es ist der frühere Jugendpfarrer und unser späterer Kötztinger Stadtpfarrer Max Heitzer, dem die Pfarrei Haibühl 1971 übertragen worden war. Von seiner Amtseinführung gibt es eine ganze Reihe von Bildern








 Wie immer, diesmal sind der Ort, die Zeit und die Umstände bekannt, wenn jemand Hinweise auf einzelne Personen hat, solche erkennt, wir sind für alle Hinweise dankbar.

1 Kommentar:

  1. Amtseinführung Pfarrer Haibühl, 5. Bild: der Herr im schicken Karo ist Heinz Friedl, Leiter des Kötztinger Kammerchores. Rechts ist Karl Heinrich Krämer zu sehen, der damals noch in Haibühl gewohnt hat. Links, das Mädel mit dem Lockenkopf, meine Mitschülerin Barbara Maurer.

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