Das "alte Kötzting" bei der Uraufnahme bei der beginnenden Landvermessung hatte 159 Anwesen.
Der Geschichte dieser Bürgerhäuser und ihrer Bewohner nachzuspüren und sie zu dokumentieren, ist das Ziel dieser Häuserchronik.
Die
Anfänge und die Entwicklung unserer Heimatstadt können von der Teilung
der Urhöfe bis hin zur Auswahl als Landgerichtsort in einem
Das Haus, das wir als das der Bäckerei Liebl kennen, stellt einen der seltenen Fälle dar, dass der Magistrat Kötztings es einem Marktlehner erlaubt hatte, ein Nebengebäude seines Anwesens abzutrennen und ein eigenständigen Haus entstehen zu lassen.
Die Einteilung Kötztings in Marktlehen, Sölden und Häuser hatte auch einen Steuerhintergrund. In der früheren Zeit war die Steuerhöhe an diesen Status gebunden. Das heißt, egal ob ein Besitzer gut oder schlecht wirtschaftete und verdiente, jeder Marktlehner zahlte denselben "Steuer"betrag.
das war übrigens auf den Dörfern mit den 1/1, 1/2, 1/4 bis hinunter zu den 1/32 Höfen dasselbe. Dieser sogenannte Hoffuß war die bestimmende Größe für die Steuerlast.
Erst im 19. Jahrhundert änderte der Staat seine Steuerberechnung und gleichzeitig durften nach dieser Entscheidung auch Anwesen aufgekauft und zertrümmert werden. Bis dahin waren jahrhundertelang die einzelnen Felder, Wiesen und Wälder fest an ein Anwesen gebunden. Nur sehr wenige Grundstücke waren frei verkäuflich.
In Kötzting hatten die Marktlehner auch das Vorkaufsrecht für solche Grundstücke, sollten sie überhaupt auf dem "Markt" angeboten worden.
Das Haus mit der alten Hausnummer 3, von dem die spätere Nummer 2 abgetrennt wurde, war ein ganzes Lehen, der
Voglhof (Hausnummer 9) war ein ganzes Lehen und der
"Dimpfl" in der Metzstraße (Hausnummer 22) war ein 3/4 Lehen; alle anderen 33 Marktlehner galten als 1/2 Lehen.
Vielleicht war diese außergewöhnliche Größe der Grund, dass die "Abspaltung" in den Briefprotokollen des Markten einfach niedergeschrieben wurde.
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| Ausschnitt auss der Uraufnahme Kötztings von 1832 aus "Kötzting 1085-1985" |
Bis zum 12. September 1720 gehört das Haus mit der späteren Hausnummer 2 zum Anwesen Hausnummer 3 und hat somit eine Geschichte, die bis ins ausgehende Mittelalter zurückreicht.
An diesem Tage verkauft der Marktlehner Hans Georg Pachmayr
"das bei der erkauften Bürger und Marktlehendsbehausung stehent abgesonnte Häusl, so sonsten ein Pertinenz zum gedachten Marktlehen ist, sovil selbes mit Scharr und Tach umfangt, sambt einem Grund im Garten neben dem Häusl, solange sie gehet so in der Preithe 4 Werchschuech hat." an den Kötztinger Schreinermeister
Egidius Fischer und Anna Maria
Auch hier wird im Vertrag noch festgehalten, dass das abseits stehende Haus eigentlich eine "Pertinenz", also ein eigentlich dauernd und unverrückbar zum Hauptanwesen gehörendes Gebäude und Grundstück ist.
Anscheinend gelang diese Regelverletzung durch einen kleinen Trick:
Im Verkaufsvertrag ist eine Rückzugsklausel vorhanden. Diese - damit verbundene - zusätzliche Grundstücksabspaltung gelte nur für den jetzigen Besitzer des Marktlehens. Sollte nach einem späteren Verkauf der neue Besitzer darauf bestehen, dass dieser wiederum zum Marktlehen gezogen werden solle, müsse der neue Marktlehner dem Egidius Fischer 10 Gulden als Ausgleich bezahlen.
Fischer Egidius erwirbt 1720 als Schreiner und Häusler das Kötztinger Bürgerrecht und bezahlt dafür 2 Gulden.
Egidius Fischer stammte aus Furth im Wald, und bereits sein Vater war ein Schreiner. Seine Braut war eine Kötztinger Schreinerstochter Anna Maria Immerl.
Fischer Anna Maria
Im Januar 1739 verstirbt Egidius Fischer und seine Witwe führt offensichtlich die Schreinerei weiter, weil ausdrücklich sie, als Witwe, in den weiteren Akten und Rechnungen benannt wird.
Direkt gegenüber ihrem Haus steht das
Chamauer Tor. 1740 erhält sie vom Markt 1 Gulden 12 Kreuzer "
von Machung 2 Neue Fensterstöckh in das obere Tor und 3 neue Lädten neben dem Anstreichen."
Im Österreichischen Erbfolgekrieg ist Kötzting von fremden Truppen besetzt und der Herr Obrist ordert 1743 bei ihr :" 3 Ramben zum Gewöhr aufhenken".
Auch das Marktarchiv, bzw. die Registratur, benötigt ihre Handwerkskunst und so taucht sie in den Rechnunsbüchern auf "
umb ein neues Kästl zu Verwahrung der ganzen Marktschreiberey"
Nachdem 1749 ihr Sohn - ebenfalls ein Schreinermeister - die Nachbarstochter heiratete und mit ihr das große,
benachbarte Marktlehensanwesen übernahm, wird die Verfolgung des Besitztums ab dieser Zeit schwierig.
Fischer Mathias und Katharina
Am 13.8.1753 heiratete ihr zweiter Sohn, Mathias Fischer eine Kötztingerin, Katharina Müller.
Wir finden in den Kötztinger Marktrechnungen von 1765 eine Notiz, dass die Schreinermeisterin Fischer Katharina "
vom Schreinergesellen mit dem spanischen Rohr geschlagen worden" ist. Dies ist der erste Hinweis, dass der Besitzübergang in dem Jahrzehnt zuvor erfolgt ist.
1780 verstarb Fischer Mathias, und weil im Jahr drauf sein Sohn
Fischer Mathias
seine Frau Anna Maria Korher heiratete und im Jahre 1801 Fischer Mathias in einer Bürgerliste als Hausbesitzer angegeben wurde, können wir den Besitzübergang vom Vater auf den gleichnamigen Sohn sicher feststellen.
1811 im Häuser und Rustikalsteuerkataster heißt der Besitzer noch Mathias Fischer.
Schauberger Johann
zwischen 1811 und 1834 war er der Vorbesitzer und hatte das Haus um 1300 Gulden gekauft. Dies kennen wir von einer Notiz im Liquidationsprotokoll von 1840
In diesem Liquidationsprotokoll der Steuergemeinde Kötzting vom Juni 1840 ist die Rentenbeamtenswitwe
Margaretha Schödl
die Besitzerin des Hauses, welches sie für 1300 Gulden gekauft hatte und sie gibt es 1843 an ihr Stiefpatenkind, die Handelsmannswitwe Margaretha Henneberger weiter. Diese taucht 1859 in der Kötztinger Quartierliste auf, die die Kötztinger Bürger anhand ihrer Steuerkraft in die verschiedenen Klassen einteilt.
Im Jahre 1834 ist die Rentbeamtenswitwe in einen Erbschaftsstreit mit ihrer Schwester Anna Strohmeier verwickelt,die behauptete, dass Frau Schödl ihr noch Geld aus dem Erbe des Vaters schulden würde. In einer Vergleichsverhandlung vor dem Magistrat lehnt Frau Schödl alle Ansprüche ihrer Schwester ab.
Dies ist der Zeitraum, in dem ein
berühmter Kötztinger Mitbewohner dieses Hauses war.
Dr. Müller, mit dem Kampfnamen "Saumüller". Ein streitbarer, ein umgänglicher und ein trinkfester Mediziner, der unserem Kötzting und seiner bürgerlichen Gesellschaft mit seinen "Gelegeheitsgedichten" ein kleines Denkmal gesetzt hatte.
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| Dr. Müller Repro von Frau Serwuschok |
Hier zunächst mein persönliches Lieblingsgedicht von Dr. Müller genannt Saumüller.
Frau Renate Serwuschok schrieb in der Kötztinger Umschau über den "Saumüller" Dr. Müller
„Gvattersmo, was sog'ns dazu, aus dem könnt eppes werden!“
Der Amtsphysikus und Volksdichter Dr. Carl Theodor Müller war einmal Mittelpunkt der Kötztinger Gesellschaft. Er starb vor 100 Jahren in Deggendorf / Im Alter noch Skrupel, sein Werk könnte der Jugend geschadet haben
Kötzting. Vor 100 Jahren starb in Deggendorf, wo er zuletzt bei seiner Tochter gewohnt hatte, der Amtsphysikus und Volksdichter Dr. Carl Theodor Müller. Er war zusammen mit seinem Bruder Maximilian Joseph am 18. März 1796 in Berching auf die Welt gekommen. Wäre er — nach dem Willen seines Vaters — Apotheker geblieben, hätte ihn sicherlich der Markt Kötzting niemals zu sehen bekommen. Aber Carl Theodor setzte sich durch. Er wurde Arzt und mit 24 Jahren an der von Landshut nach München verlegten Universität zum „Doctor medicinae graduiert“. In seiner Doktorarbeit befaßte er sich mit den lästigen und schmerzhaften Blasensteinen. Dem Umstand, dass der junge Arzt nach seiner Assistenzzeit an einem Münchner Krankenhaus und einer weiteren Zwischenstation in Vilseck zum Staatsdienst ging, hatten es die Kötztinger wohl letztlich zu verdanken, diesen Mann kennenzulernen, der bald im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen sollte. Weniger von Amt und Würden und schon gar nicht aus übertriebenem Geltungsbedürfnis, sondern allein deshalb, weil alles, was er sagte und wie er es sagte, was er anpackte und was er tat so ganz im Sinne seiner Mitbürger war.
Das war die behäbige Zeit des zufriedenen Bürgertums. Im Markt Kötzting blühten Handel und Wandel. Ehrerbietung gegenüber der Beamtenschaft war ebenso selbstverständlich wie die geselligen Kontakte zum „Verehrten Herrn Landrichter“, zu den Herren Assessoren, den Rentamtsbediensteten und Forstamtsbeschäftigten. Das war die Zeit, in der die Menschen noch Zeit hatten und es sich leisten konnten, schon bald am Nachmittag dem Schreibpult den Rücken zu kehren, die Bürostube und Werkstatt zu verlassen, um auszugehen, den vorzüglichen Saft der Berufe und Kommunbrauer gründlich zu versuchen. Mit diesen Gepflogenheiten kam Dr. Müller rasch zurecht. Er lebte sich gut ein. Sein Urenkel Bruno Müller wusste sich zu erinnern: „Sein froher Sinn und sein sprühender Humor, seine poetische Ader voll Witz und Sarkasmus, nicht zuletzt seine Geschicklichkeit im Arrangieren kleiner Theateraufführungen und musikalischer Abende, für die er als Komponist und tüchtiger Geigenspieler tätig war, machten ihn bald zum Mittelpunkt der Kötztinger Gesellschaft.“
Nur wenige Kötztinger kennen heute noch ein Gedicht oder eine Anekdote aus der Feder des dichtenden Amtsphysikus, des „Doktors“, allgemein Sau-Müller ordinär benannt, und seiner schlechten Witze Zahl erregten Feindschaft oft und Galle. So schlimm war es freilich nicht!
Wir hatten Glück. Rektor i. R. Heinrich Stauber ist noch im Besitz einer Ausgabe jener viel zitierten „Gedichte aus seiner letzten Zeit in Kötzting“, die Müller „jedem lustigen Männerzirkel gewidmet hat“. Unverkennbar, dass dem Verseschmied der ehemalige Bettelstudent und spätere Augustinermönch Marcellinus Sturm als literarisches Vorbild gedient hat. Carl Müllers Sprache ist derb, aber frei von Zoten. Seine Gedichte sind ein Abbild des Humors der damaligen Zeit und ihrer Menschen. Traurig, dass den Dichter im Alter ob seiner Schriftstellerei Skrupel ankamen und ihn so weit trieben, dass er seine Söhne beauftragte, die Auflagen seines ersten Bändchens zurückzukaufen. Diese Maßnahme, nicht ohne finanzielle Opfer, bewirkte indessen das Gegenteil. Es erschienen unberechtigte Nachdrucke, in die dann im wahrsten Sinne des Wortes faule Witze eingeschmuggelt wurden. Wenig zimperliche Zeitgenossen missbrauchten dazu den Namen Dr. Müllers, der sich nicht mehr wehren konnte. Er war im Alter von 77 Jahren in Deggendorf gestorben und im Friedhof bei der dortigen Stadtpfarrkirche begraben worden.
Diesen Reim machte der Kötztinger Amtsphysikus in ehrlicher Selbsterkenntnis, als er wieder einmal einem Freund ein gar lustiges „Poem“ widmete. Seine Kötztinger Jahre waren indessen nicht nur in literarischer Hinsicht fruchtbar. Ein gestandener Mann, der er inzwischen war, und ein Amtsphysikus von Kötzting brauchte schließlich auch eine Frau. Er holte sich Anna Maria Greßmann, eine wohlhabende Bräuerstochter aus Dieterskirchen, feierte 1835 in Winklarn eine fröhliche Hochzeit und nahm an seinem Amtssitz Wohnung im Hause des damaligen Bäckermeisters Hofmann (heute Bäckerei Liebl) am Oberen Markt hinter St. Veit.
Im Laufe der Zeit wurde Dr. Müller Vater von drei Söhnen und drei Töchtern. Zwei Kinder machten ihrer Geburtsstadt als hohe bayerische Beamte besondere Ehre: Max erreichte, wie der Chronist zu berichten weiß, den Stuhl eines Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes, und Friedrich wurde Ministerialdirektor, Präsident des Landesversicherungsamtes und Komtur des Ordens der Bayerischen Krone. Karl war als Organist und Leiter des berühmten Abtei-Chores in Metten sehr angesehen und der erste Niederbayer, der vom Regenten im Jahre 1900 den Titel eines Oberlehrers erhielt. Zwei Töchter waren mit Juristen, die dritte Tochter mit einem Professor verheiratet.
Dr. Carl Müller hat seine Gedichte, Aufsätze und Lieder „im Geiste Marc. Sturms“ (Verfasser des „Quodlibet aus zween heiligen Büchern, der Meditation über Himmel und Hölle“) allen denjenigen gewidmet, „die an Unterleibsbeschwerden, Anschoppungen in der Leber, im Gekröse, Verstopfungen, schlechter Verdauung und verschlagenen Winden leiden – und nicht gern für Rhabarber, Löwenzahn, Erdrauch, Cichorie und Windpulver ihr Geld in die Apotheken schleppen wollen; – nicht aber Engbrüstigen, Kurzsichtigen, Einseitigen, Schwindsüchtigen, Geisteskranken und zu Krämpfen Geneigten!“
Er mochte ganz offensichtlich nicht die „Angerührten“, die ständig Nasenrümpfenden, die Superfeinen. Schon der junge Carl Theodor ging einen für die seinerzeitigen Verhältnisse geradezu revolutionären Weg. Er widersetzte sich den Plänen seines Vaters und überzeugte ihn schließlich, dass er nicht Apotheker bleiben könne, sondern Arzt werden müsse. Er sprach in seinen Werken ungeniert von Dingen, die damals noch tabu waren, vom Problem des Zölibats beispielsweise, und er hatte einen Heidenspaß, über Ungereimtes zu reimen. Müller war aber durchaus nicht nur der Dichter aus Bierlaune und Weinseligkeit …
„Es ist ausgemachte Sache: Viel Doktor, viel Narren“
Diesen Reim machte der Kötztinger Amtsphysikus in ehrlicher Selbsterkenntnis, als er wieder einmal einem Freund ein gar lustiges „Poem“ widmete. Seine Kötztinger Jahre waren indessen nicht nur in literarischer Hinsicht fruchtbar. Ein gestandener Mann, der er inzwischen war, und ein Amtsphysikus von Kötzting brauchte schließlich auch eine Frau. Er holte sich Anna Maria Greßmann, eine wohlhabende Bräuerstochter aus Dieterskirchen, feierte 1835 in Winklarn eine fröhliche Hochzeit und nahm an seinem Amtssitz Wohnung im Hause des damaligen Bäckermeisters Hofmann (heute Bäckerei Liebl) am Oberen Markt hinter St. Veit. Im Laufe der Zeit wurde Dr. Müller Vater von drei Söhnen und drei Töchtern. Zwei Kinder machten ihrer Geburtsstadt als hohe bayerische Beamte besondere Ehre: Max erreichte, wie der Chronist zu berichten weiß, den Stuhl eines Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes, und Friedrich wurde Ministerialdirektor, Präsident des Landesversicherungsamtes und Komtur des Ordens der Bayerischen Krone. Karl war als Organist und Leiter des berühmten Abtei-Chores in Metten sehr angesehen und der erste Niederbayer, der vom Regenten im Jahre 1900 den Titel eines Oberlehrers erhielt. Zwei Töchter waren mit Juristen, die dritte Tochter mit einem Professor verheiratet. Dr. Carl Müller hat seine Gedichte, Aufsätze und Lieder „im Geiste Marc. Sturms“ (Verfasser des „Quodlibet aus zween heiligen Büchern, der Meditation über Himmel und Hölle“) allen denjenigen gewidmet, „die an Unterleibsbeschwerden, Anschoppungen in der Leber, im Gekröse, Verstopfungen, schlechter Verdauung und verschlagenen Winden leiden – und nicht gern für Rhabarber, Löwenzahn, Erdrauch, Cichorie und Windpulver ihr Geld in die Apotheken schleppen wollen; – nicht aber Engbrüstigen, Kurzsichtigen, Einseitigen, Schwindsüchtigen, Geisteskranken und zu Krämpfen Geneigten!“ Er mochte ganz offensichtlich nicht die „Angerührten“, die ständig Nasenrümpfenden, die Superfeinen. Schon der junge Carl Theodor ging einen für die seinerzeitigen Verhältnisse geradezu revolutionären Weg. Er widersetzte sich den Plänen seines Vaters und überzeugte ihn schließlich, dass er nicht Apotheker bleiben könne, sondern Arzt werden müsse. Er sprach in seinen Werken ungeniert von Dingen, die damals noch tabu waren, vom Problem des Zölibats beispielsweise, und er hatte einen Heidenspaß, über Ungereimtes zu reimen. Müller war aber durchaus nicht nur der Dichter aus Bierlaune und Weinseligkeit .
Als Vertreter der Burleske fand er vielmehr Aufnahme im Deutschen Dichterlexikon von Franz Brümmer und damit öffentliche Anerkennung: „In Landshut entstanden seine Burlesken, die zwar oft in das Derbe gehen, aber ihrer urwüchsigen Genialität wegen ein stilles Labsal vieler Hypochonder bilden.“ Ludwig Thoma verewigte Dr. Müller in seinem „Bayernbuch“: „Müllers Gedichte, die heute (1913) noch ziemlich bekannt und vielfach zu grob gehalten sind, um druckfähig zu sein, belegen die Zeit nach Sturm in ihrer gröberen Art und sind Dokumente zur altbayerischen Geselligkeit aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts …“
Übrigens: In einer Regensburger Zeitung hat Carl Müller ein Spottgedicht auf die „fremdstämmige Königsmätresse Lola Montez“ losgelassen. Er soll deshalb bei der Regierung denunziert worden sein und aus diesem Grund – trotz guter Qualifikation – nicht die Stelle des Gerichtsarztes in Regensburg erhalten haben.
Bruno Müller über seinen Urgroßvater: „Sein sympathisches Äußeres, seine energieverratenden Züge, sein mächtiges Haupt und seine klaren und milden Augen bekunden, dass in diesem Menschen sich hinter der rauen Schale ein goldener Kern verbirgt!“
Kostproben
I
Schon senkten sich bräunere Schatten ins Tal,
heimkehrten die Herden, mit flötendem Schall
schlug drüben der Fink im Gehege,
und feierlich still ward’s und prächtig zugleich
das Schauspiel der scheidenden Sonne;
dort zirpt noch die Grille im tauigen Gras,
hier schleicht in die Felder der schüchterne Hase,
die ganze Natur atmet Wonne.
Und immer ward’s stiller, der Dämmerung Grau
umlagert die grünenden Auen …
II
Er nimmt’s in Arm und hat a Freud,
geh her, du Schelm, du Klona!
„Ja, i g’streng Herr!“ schreit Hebamm itzt:
„I glaub, es kümmert no oana.“
Das Ding war gut, mein Brüderl zwar
a viertel Stündl rassen,
itzt fangt halt i drinn’s Trampeln an
und mach halt meine Spassen.
Mei Mutter druckt und schwitzt und kreisst,
das war enk zum Verrecken!
Umsonst, mein Köpfl, dös war z’groß,
halb mitten blieb’s halt stecken.
Wie alles Kreißen no nix nutzt,
itzt packt mi d’Hebamm Nandl
beim Ohrna — zieht ganz sakrisch on —
da lieg i schon im Wandl.
Mein Vater wischt si d’Augn vor Freud!
Drau schaugt er naus in Himmel —
und endli ruft er auf mi und ruft:
A Kerl, wie a Lümmel.
Des Nachmittags war große Tauf.
Das Taufzeug war von feinster Art
mit Spitzen und Brabanten.
Und dennoch schieß ich’s erst amal gleich
den Taufzeug ganz z’schanden.
Kaum drei Minuten aus dem Bauch
der Mutter vorgekrochen,
hat man die Sau schon ziemlich stark
im ganzen Haus rumgrochen.
Mein Vater nimmt a starke Pris’,
drauf stoßt er ab sein G’fahrden:
„Herr G’vattersmo, wos sog’ns dazu,
aus dem könnt eppes werden.“
(C. Th. Müller über seine und die Geburt seines Zwillingsbruders)
III
Wos is denn a Pfarrer so nach enkra Moanung?
Han, sagt’s a mal!
Net wohr, a Pfarrer is der, der si hinhockt,
enk Meß und Amt lest,
enkri Wechselbalg tat,
enka dreckig Seel in Himmel ’neinbeten soll
und in Beichtstuhl drin nacha
enkri stinkatan Mogn’schmach
a sich ins G’sicht neinkoppeln lassen muß,
wenn’s zuvor um a Kreuzer a sechs Radi g’fressen habt’s
und a Glasl a vier Branntwein dazu.
O meine Sau!
Wos habt’s ös für an Begriff von an Pfarrer.
Bedengt’s a mal den Nutzen:
Wenn’s krank seid’s,
wenn’s a mal auf d’Letzt geht
und steht’s Dokterl da vor enkrem Bett
und schneidt bedenkl i G’sichta
und konn enk doch net helfa;
wenn der Boder dasteht
und hat enk alle Kräuter der Welt
in enka stinkat’s Saulach —
nein, g’spritzt —
und ös kennt’s doch net sch…;
wenn der Apotheker für seine Kräuter und Pulverln
enk den letzten Pfennig o’tsch… hat
und alles ist umsonst —
zu wem geht’s nacha, han?
Geht’s zum Pfarrer!
Der muß enk helfen,
wenn enk Neamat mehr helfen kon,
der muß enk herrichten,
damit’s doch mit Ehr’n in Himmel auftreten dürft’s,
also sollt’s’n a besser respektiern.
IV
Sehnsucht (Sehnsucht nach Kötzting)
Wann dort in Waldsassen — der oberen Pfalz —
ich meine Kartoffel verzehre mit Salz
und trinke mei Bier zur gewöhnlichen Zeit
aus Haber und Häckerlng kunstvoll gebraut,
da dank ich der Küche der Frau Gvatterin:
O Kötzting, o Kötzting, stets bleibst mir im Sinn!
Lebt wohl, brave Waldler, ihr Freunde lebt wohl,
ich scheide recht schmerzlich in Lieb ohne Groll,
und sollt’s mir gelingen, ihr meine Theuern,
so komm ich bald wieder nach Niederbayern!
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| Bild Serwuschok, in diesem Haus, in den 70er Jahren die Bäckerei Liebl, wohnte Mitte des 19. Jahrhunderts Dr. Müller |
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| Auch überregional hatte Dr. Müller einen gewissen Eindruck hinterlassen. |
In seiner Autobiographie beschreibt Maximilian Schmidt, genannt Waldschmidt, auch das Wirken des Amtsphysikus Dr. Müller im Landgericht Kötzting und bringt diesen sogar mit dem Kötztinger Räuber Heigl in Verbindung, der ja zeitgleich im Raum Kötzting lebte und "wirkte":
Hier der Auszug aus seinem Werk:
Kötzting. (2.) In Weißenregen, Heimat eines der Familie Schmidt-Waldschmidt befreundeten Michael Dachs, war Kirchweihfest und Preisschießen. Frohgemut wanderte der junge Maximilian Schmidt, begleitet von seinem väterlichen Freund, über die Burgruine Lichtenegg in das Regental. Da sahen sie einen Mann aus den Ruinen herauskommen. „Das ist der Heigl“, sagte Michael Dachs, und sie verbargen sich hinter einem Baumstamm …
„Natürlich großer Schrecken auf unserer Seite“, so erinnerte sich später Maximilian Schmidt-Waldschmidt, „denn Heigl war damals ein gefürchteter Räuber im Bayerischen Wald.“ Er habe nicht nur Reiche bestohlen, sondern auch Arme und Hilfsbedürftige beschenkt. Später widmete der Waldschmidt dem „Räuber“ Heigl seine Volkserzählung „Brigitta“ oder „Der Räuber vom Kaitersberg“. Der Heigl war bei jener Begegnung „ein Mann in den besten Jahren, gekleidet in der Werktagstracht der Waldlerburschen, in abgenähtem Janker, blauer Leinenhose, den schwarzen Hut mit niederem Gupf auf dem Kopfe“. Maximilian Schmidt-Waldschmidt beschreibt ihn weiter: Er trug einen Scheibenstutzen über der Schulter und hatte einen schweren Knittelstock in der Hand. „Mein Bruder beeilte sich, sein Geldtäschlein rasch in den Stiefelschaft zu verstecken … Heigl schritt an uns vorüber, es war mir, als hätte er dem Dachs verständnisvoll zugenickt.“ Heigl marschierte zum Teufelsloch. Die Schmidt-Buben und Dachs sandten ihm einen Juchzer nach – und er kam zurück – vom Heigl. Dachs nahm den beiden Schmidt-Buben das Versprechen ab, von dieser Begegnung niemand etwas zu sagen, da ihn der Räuber kennen würde und im Falle eines Verrates sicher sein Hof in Flammen aufgehen würde. „Heigl war in der Tat von den Bauern der Gegend gefürchtet und begünstigt“, schreibt später Maximilian Schmidt in seinen Erinnerungen an den Bayerischen Wald. „Nur so war es möglich, dass er mehrere Jahre hindurch die Behörden an der Nase herumführen konnte; war er aber einmal gefangen, wusste er sich wieder frei zu machen …“
Nach der Begegnung mit dem „Räuber vom Kaitersberg“ wurde das Kirchweihfest in Weißenregen umso fröhlicher. Während des Festschießens hörte man von der Hochwarte des Kaitersberges einen Schuss fallen. Bald darauf stieg eine Rauchsäule vom Kaitersberg empor. „Der Heigl verbrennt die Prügel, die ihm zudiktiert worden sind“, lachte der als „Saumüller“ bekannt gewordene Amtsphysikus Dr. Carl Müller, einer der bedeutungsvollsten Vertreter der bayerischen Burleske.
Schon am nächsten Tag war dieser Amtsphysikus Dr. Carl Müller in Eschlkam. Er hatte einen wichtigen Auftrag. Da war in Neukirchen Hl. Blut ein etwa 18-jähriges Mädchen, das im „Geruch“ der Heiligkeit stand. Es zeigte sich bei ihr täglich die Hostie auf der Zunge und an gewissen Tagen schwitzte sie Blut an den Füßen und Händen an jener Stelle, an der sich die Wundmale des Heilands befanden. Aus nah und fern strömten die Menschen herbei, um das „Wunderkind“ zu sehen. Der Bischof von Regensburg, dem darüber berichtet wurde, hatte die weltliche Obrigkeit ersucht, die Erscheinungen zu untersuchen. Die Zuständigkeit lag bei dem Kötztinger Landgerichtsphysikus Dr. Carl Müller. Er hatte sich vorgenommen, zwei Fliegen auf einen Schlag zu erledigen. Zur gleichen Zeit lebte in einem Nachbardorf von Neukirchen eine Frau, die bereits mehr als zehn Jahre im Bette lag und überirdische Erscheinungen haben wollte. Die Frau sprach in verschiedenen Sprachen, so glaubten es wenigstens die Besucher, sie weissagte aus der Hand und sang geistliche Lieder. Hin und wieder wurde sie von heftigen Zuckungen befallen, wobei sie das Bewusstsein verlor. In diesem Zustand fing sie an, die weitläufigsten Predigten und religiöse Sprüche aufzusagen. Aber auch niederschreiben konnte sie
Alles. Mit ungeheurer Schnelligkeit glitt ihre Hand über das Papier. Die schwer zu entziffernden Buchstaben erfüllten das „umstehende Volk“ mit Erstaunen.
Diesen beiden Erscheinungen ging nun der Kötztinger Amtsphysikus auf den Grund. Über das Ergebnis der Untersuchungen erzählte Dr. Müller der ihm befreundeten Familie Schmidt, dass die stigmatisierte Neukirchnerin auf Befehl weder Blut schwitzen noch die Hostie auf der Zunge erscheinen lassen könne. Der Doktor schnitt ein Blattstückchen rund und legte es sich auf die Zunge. „So“, versicherte er, „macht die Gauklerei das Wunder!“ Dr. Müller drohte ihr an, sie bei nochmaliger Stigmatisierung in die Fronfeste nach Kötzting zu schaffen. Die „Kollegin“ des Mädchens im Nachbardorf erklärte Dr. Müller als eine „hysterische Person“, die übrigens auf die Dummheit der Menschen mit Erfolg spekuliere, denn während der sogenannten Ekstase sammle ihr Bruder mit einem Teller Geld ein. „Wunderbar ist nichts an ihr, außer der Geduld, mit der sie bereits seit zehn Jahren in einer kleinen Kammer zu Bette liegt.“ „Weil sie auch niemals die Fenster geöffnet, frische Luft nicht ertragen konnte“, wurden auch Nervenkrankheiten, erklärte sie dem Dr. Müller. Aber die Neugierigen und Dummen wurden nicht weniger. Noch 15 Jahre später traf der Waldschmidt die Frau, noch immer im Bette liegend, bei verschlossenen Fenstern an und er sah ganze Bände, die sie, unleserlich, geschrieben hatte.
Im Schloss zu Stachesried herrschte seinerzeit reges Leben. Die „Gebildeten“ trafen sich gelegentlich im oberen Saal. Da wurde gesungen, musiziert und deklamiert. Schauriger ist die Erinnerung an Arnschwang, wo Schmidt die Gerichtshalterswitwe Weixler kennenlernte. Ihr Mann wurde Ende der zwanziger Jahre von der Bande des berüchtigten Räuberhauptmanns Zeus von Ränkam in der Nacht überfallen. Er erholte sich von den Misshandlungen nicht mehr und starb frühzeitig. Die Räuberbande von Ränkam endete im Zuchthaus. In seiner Volkserzählung „Das Fräulein von Lichtenegg“ erinnert Maximilian Schmidt, genannt Waldschmidt, an diese längst vergessene Zeit. …
In einem leider undatierten Auszug aus der Zeitschrift "Der Bayerwald in Vergangenheit und Gegenwart" findet sich im Kötztinger Krämerarchiv ein längerer Beitrag über Dr. Müller und dort ist auch vermutlich der entscheidende Hinweis auf das Wohnhaus in der Torstraße entstanden.
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| StA Kötzting Krämerarchiv Nr. 53 |
Frau Serwuschok lässt Dr. Müller im Hause des Bäckers Hofmann logieren, das ist zwar richtig, dass es dasselbe Haus ist, aber nicht die richtige Zeit. Die Familie Hofmann kam erst lange nach dem Wegzug Dr. Müllers in Besitz des Hauses. Im Rahmen dieser Häuserdokumentation kam ich noch über einen Hinweis auf ein anderes Haus, in dem Dr. Müller mit seiner Familie gelebt haben soll, es war das Haus des Goldschmiedes Leßzkier in der heutigen Rathausgasse.
🗺️ Kleines Suchspiel zum Schluss:
Viele Geschichten und Meldungen aus und über Kötzting lassen sich nicht nur lesen, sondern auch direkt im Stadtplan entdecken, so wie auch diese Geschichte über einen bekannten Mitbürgr in früheren Zeiten.
Die Interaktive Karte Kötzting führt über ihre Marker unmittelbar zu den passenden Blogbeiträgen – Geschichte zum Anklicken. 🔎 Wer diesen Beitrag dort wiederfinden möchte, muss ein wenig suchen, er verbirgt sich in der Markergruppe Menschen unserer Stadt.
Viel Freude beim Entdecken!
Nun aber wieder weiter mit der Geschichte des Hauses:
1863 heißen zuerst einmal die neuen Besitzer
Maierhofer Joseph und Anna
und danach erst kommt
Hofmann Franz und Anna Maria
Dieser ist laut Landshuter Kataster der Besitzer im Jahre 1864.
Im Jahre 1861 hatte er die Witwe seines Bruders Martin geheiratet und wohl dann 1864 gemeinsam das Haus gekauft.
Wenige Jahre später, nur ein paar Tage vor dem Pfingstfest von 1867, kam es
zu einem der großen Brandkatastrophen in Kötzting und, obwohl das Hofmann Anwesen eigentlich etwas abseits der Hauptbrandherde stand, wurde es doch ein Raub der Flammen.
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| StA La Rep 164-8 Nr. 1570 der Brand in Kötzting 1867 |
Hofmann Franz
Sailer und Hausbesitzer
Das Wohnhaus zweistöckig gemauert mit Legschindeldach aus Stein und Fachwerk bestehend. Das Gemäuer theils von Bruch- theils von Backsteinen.
Die unter dieses Legschindeldach eingebaute 1 stöckige Schupfe von Holz.
Befund: Vom Erdgeschoß bestehen nur noch die Mauern der Umfassung und Scheidewände, welche mehr oder minder vom Feuer beschädigt wurden. Das Riegelmauerwerk im Stockwerke ist eingestützt.
Die Umfassungsmauern erscheinen zwar teilweise noch gut zu sein, jedoch sind dieselben unter dem vorgeschriebenen Maße der allerh. Bauordnung vom 30. Juni 1864 und erleiden nicht wohl ein Stockwerk, welches den Bauvorschriften entsprechen wird. Überdies bedingt der aufgestellte Baulinienplan ein Verrücken von ca. 18 Fuß.
Sohin ist der Schaden unter allen Umständen als ein Totaler zu erkennen.
Die Holzschupfe ist ebenfalls total beschädigt.
Wir hatten also bis 1867 hier ein im Erdgeschoss mit Bruchsteinen gemauertes Haus, das im ersten Stock mit hölzernem Fachwerk gebaut war, dessen Fächer mit Ziegelsteinen ausgemauert war. Die Dachbedeckung waren hölzerne Schindeln.
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| Der im Text genannte Baulinienplan kostete das Haus seinen großzügigen Vorgarten mit Schupfe (hier die Nummer 7) |
Auch nach dem Auszug des Dr. Müller wohnten weiter Mieter in dem Gebäude, 1867 beim Brand lebte der Notariatsgehilfe Max Rabs dort und erlitt einen Schaden an Möbeln, Kleidung und 1 goldenen Fingerring in Höhe von 39 Gulden.
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| Rep 164-8 Nr. 1570 Schäden der Mieter |
Hofmann Franz Xaver und Barbara
Der Besitzübergang erfolgte nun, vermutlich 1878 als Folge seiner Verheiratung, an den Sohn Franz Xaver, Sohn aus der ersten Ehe der Frau mit dem Bruder Martin Hofmann. Franz Xaver heiratete Barbara Wühr aus Hofern. Nun ist das Haus auch endgültig eine Bäckerei.
Im Jahre 1902 war dann der Bäckerssohn Xaver Hofmann der Pfingstbräutigam.
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Franz Xaver Hofmann mit seiner Pfingstbraut Anna Lang
Die Begleiter: Rabl Franz und Michael Staudinger |
Im Jahre 1905 - die Druckwasserleitung des Marktes war im Vorjahr erst feierlich zusammen mit dem Marktbrunnen feierlich in Betrieb genommen worden - bekam Kötzting seine ersten beiden Wasserhydranten. Einer stand zukünftig beim Bäcker Hofmann, der Zweite dann beim Schuhmacher Schödlbauer.
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Repro 589 ca. von 1930
Die Torstraße mit der Bäckerei am Rande |
Hofmann Franz und Maria
Hofmann Franz und Maria waren von 1920-1949 die Bäcker auf der Torstraße 4
Franz Seraphin Hofmann, Bäckermeister, hatte am 26.2.1920 Maria Bögl, eine Oberkrankenwärterstochter aus Landsberg geheiratet.
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Hier das Bäckereianwesen schön im Hintergrund.: Bäckerei Franz Hofmann
Pfingstritt 1937 aus dem Album Stadt v.li. Pfingstreiter Michl Mühlbauer(Steger), Bürgermeister von Gehstorf und
Vogl Mainzing (Balsn) |
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| Rechnung/Lieferschein der Bäckerei Hofmann |
Hofmann Maria
Im Zuge der Erbfolge wurde Maria Hofmann 1949 die neue Besitzerin
Liebl Karl
Im Jahre 1951 kaufte der Bäckermeister Karl Liebl das Anwesen und
zog mit seiner Bäckerei aus dem Haus am Marktplatz aus und wechselte herauf in die neue Bäckerei.
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| Die Torstraße in den 80er Jahren, noch in beide Richtungen befahrbar. |
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| Dieselbe Situation von der anderen Seite |
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| Zum Abschluss noch einmal eine andere Luftaufnahmenperspektive ca. um 1956 |