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Samstag, 4. April 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting Als Unterhaltungsbeilage 2-4 Photoreportage

Auch in dem Negativ-Material, welches wir von Frau Serwuschok erhalten haben, haben sich ganze Bildreportagen erhalten, sehr häufig von Kulturveranstaltungen, die hier weniger geeignet sind, aber manchmal eben auch von spektakuläreren Ereignissen.
Wir sind im Mai des Jahres 1971 Signatur Serwuschok Umschlag 46 

Wir befinden uns in Hohenwarth, dort ereignete sich am Montag den 24.5.1971 eine Hochwasserkatastrophe. Die Bilder  (dy) sind wohl von Frau Fritz und der Artikel (na) von Frau Serwuschok: 
Hier noch die alte Straße zwischen Gotzendorf und Hohenwarth, bin ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gefahren













So erwischte es die Schule in Hohenwarth





Freitag, 3. April 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 4-2 Luftaufnahmen

Wir haben im Stadtarchiv eine ganze Reihe an unglaublich guten und detailreichen Luftaufnahmen, bei denen es schade ist, sie für das Internet in der Qualität vermindern zu müssen.
Fangen wir mal mit einem ganz besonderen Bestand an:
Frau Renate Serwuschok hatte PRIVAT in die Geldtasche gegriffen und die Bild- und Verwertungsrechte an einem Paket von 147 Bildern in Großnegativen gekauft.

In den einzelnen  Bildern steckt soviel an Kötztinger Geschichte, dass ich einmal solche dargestellten Areale im Detail analysieren möchte:
Nun also die Bilder: img_3896, 3902, 3942, 3956 und 3960

Signatur Stadtarchiv Kötzting/Bilderblöcke/Serwuschok Luftbilder, wir sind weiterhin im Zeitraum 1957/58

Hier nun der Bereich der unteren Bahnhofstraße, noch mit dem alten Sparkassengebäude und der Bäckerei Irlbeck
Schön zu sehen die damals noch gesunden und mächtigen Kastanienbäume im Garten beim Kollmaier.




Das Haas-Areal und der Schmidbräukeller sind hier die dominierenden Gebäudekomplexe.


Hier nun Kötztings Bahnhof mit der Güterhalle und den Industriegleisen für den Holztransport.
Schön zu erkennen auch der Gemüsegarten der "Bahnerer" und das Areal der Firma Richter.
 

hier sieht man den "Winterschneider" mit Baugerüst, rechts daneben die Automobilwerkstätte vom Kroher Max.
In diesem Gebäude war bis zum Bau der Matthäuskirche der Betsaal der Kötztinger evangelischen Gemeinde.
Der Bahnerer Gemüsegarten ist hier noch besser zu erkennen und die Bäume an der Bahnhofstraße waren erkennbar gesünder als heutzutage. UND ich würd mal sagen im Bahnhof Kötzting wurden damals Ausbaumaßnahmen getätigt.

Hier der alte Kötztinger Lokschuppen, zwar noch in Benutzung aber schon im Übergang zu seinem Dornröschenschlaf.
Zu Zeiten der Kötztinger "Begegnungen" wurde er dann Jahrzehnte später noch einmal kurz wachgeküsst, und dann
vor wenigen Jahren abgerissen. Es sieht fast so aus, als wurde im Lokschuppen sogar jemand wohnen und auch ein Gärtchen ist angelegt. Was man deutlich erkennen kann sind die beiden Industriegleise, die zur BAYWA Ag hineinführen. Irgendwie eine Situation, wie in der Märklin-Eisenbahn. Den LKW jedenfalls hatte ich in der Wiking-Ausführung in meiner Anlage.






Hier die "Kleine Markthalle" in seinem damals noch sehr schmucken Umfeld, die Bahnhofstraße war damals ja Kötztings schicke Flaniermeile. Auch das Wohnhaus, integriert in das Haas Areal (Familie Fleissner) war damals in seiner Blüte.





Der Vogl Max, ein Geschäft für den Jagdbedarf, Nähmaschinen, Fischereibedarf, Fahrräder und für unendlich viele Kleinteile, die vor allem im Hauptraum in vielen, vielen Schubläden aufbewahrt waren.
Und beim Vogl Max konnte man auch tanken.




Hier noch ein anderer Ausschnitt aus dem Bild, in dem man den Postgarten im Winkel zwischen Postamt und Fernmeldeamt schön sehen kann. Es gab damals viel Grün in Kötztings Mauern, siehe auch der - auch heute noch so gepflegte - Garten hinter der Nepomuk-Statue im Garten der Familie Fraunenreuther im ersten Bild.




Hier sind wir nun fast beim Tennisplatz, einem Bereich, wo damals auch neue Bauten entstanden 

Donnerstag, 2. April 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 1-8

Ein neues Suchspiel  

Im Sommer 2019 habe ich wieder mal ein paar Bilder auf Vorrat geschossen, die sich gut für ein Suchspiel eignen würden. Nun können wir wieder mal austesten, mit welch "offenen Augen" wir alle durch Kötzting marschieren:
Dann fangen wir einfach mal mit ein paar schönen Haustüren an:
Haustüre 1
Haustüre 2
Haustüre 3
Haustüre 4

Haustüre 5

Dann  noch ein paar Kleinigkeiten am Rande:

Eine auffällige Fensterpartie....
Wo hängt diese Lampe?
Sicherlich 1000 mal daran vorbeigerannt...
Ein bekannter Buchstabe
Wo ist das Kötztinger Wappen am Hause angebracht?
Ein Säulenheiliger
Das ist nun fast ZU leicht.

Viel Spaß

Mittwoch, 1. April 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 1-7

Es geht weiter mit Bildern aus der Zeitungsredaktion der Kötztinger Umschau, welche alle über eine private Sammlung von  Frau Renate Serwuschok dem Arbeitskreis Heimatforschung übereignet wurden und nun im Stadtarchiv Kötzting verwahrt werden.


Da wir zusätzlich auch eine fast vollständige Sammlung von Zeitungsausgaben aus den Nachkriegsjahren in unserem Bestand haben, können viele der Bilder dann auch einzelnen Zeitungsartikeln zugeordnet werden.
Nachdem der Arbeitskreis Heimatforschung schon eine umfangreiche Datenbank an personenbezogenen Bildern hat wäre es für uns schön, wenn wir bei einigen der folgenden Bildern, vor allem bei den Personengruppen, Hinweise und Namenslisten erhalten könnten, die wir dann anschließend in unsere Datenbanken einpflegen könnten. Manche allerdings auch nicht und so wäre es schön, wenn wir bei dem einen oder anderen Bild auch eine Rückmeldung erhalten würden.


Wir sind im Mai des Jahres 1971 Signatur Serwuschok Umschlag 46






 


!-- SPRUNGANKER Sichtbar --> Anker

Die Hohenbogenbahn -  der Bau beginnt









Diesmal gehts zuerst wieder einmal ins Umland, nach Neukirchen beim hl. Blut, die langersehnte Liftanlage wird endlich Wirklichkeit. Artikel und Bilder sind von Frau Serwuschok:
Dies ist die Straßentrasse von der Kager zur Talstation


v.l. Oberforstmeister Saradeth, Forstmeister Vollmer, Geschäftsführer Hofmann und Oberförster Heiligtag





Hier soll die Bergstation und eine Berghaus errichtet werden












Grafenwiesen 




In vier Wochen wird Gemeinde Grafenwiesen „baden gehen“

Schwimmbadbau soll bis 10. Juni beendet sein / Projekt kostet mehr als eine halbe Million / Heiz- und Umwälzanlage

Was lange währt, wird endlich gut — so hoffen die Grafenwiesener auch von ihrem Schwimmbad.

Grafenwiesen. Wer bis vor kurzem das Gespräch auf den Schwimmbadbau in Grafenwiesen lenkte, der erntete meist ein recht vielsagendes Lächeln. „Wollt’s ihr in dem Jahrhundert noch fertig werden?“ war oft die ironische Frage, die ein derartiges Thema recht schnell beendete. Nun scheint sich in dieser Hinsicht jedoch ein Ende anzubahnen — in vier Wochen, so teilte Bürgermeister Brandl der „Kötztinger Umschau“ mit, soll das Schwimmbad eröffnet werden. Bis dahin ist allerdings noch einiges zu bewerkstelligen und der Termin kann auch nur dann eingehalten werden, wenn die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Firmen reibungslos vor sich geht.

Auch der Bürgermeister von Grafenwiesen konnte sich eines Lächelns nicht erwehren, als wir ihn zum Thema Schwimmbadbau befragten. Er erklärte, dass die Verzögerung darauf zurückzuführen sei, dass ursprünglich nur ein Freischwimmbad in der Nähe des Regens vorgesehen war. Als Liegewiese sollte eine Gemeindekiesel dienen. Damals, es war im Jahre 1968, taten sich jedoch ungeahnte Schwierigkeiten auf: Das Straßenbauamt erteilte keine Genehmigung für die Zufahrt, auch das Wasserwirtschaftsamt riet von einem Schwimmbadbau am ursprünglichen Platz ab, der teilweise im Hochwassergebiet liegt. 
Die Gemeinde sah sich deshalb gezwungen, nach einem neuen Standort Ausschau zu halten, der die Zustimmung aller Behörden finden konnte. Es ist kaum zu glauben, wie viele Ämter in derartigen Fragen mitzureden haben: Das Gesundheitsamt, Wasserwirtschafts- und Straßenbauamt, die Wetterwarte und noch einige mehr. Als die Gemeinde schließlich ein Grundstück gefunden hatte, das allen Wünschen gerecht wurde, waren die Probleme deshalb noch lange nicht beseitigt.
Die Regierung wollte plötzlich nicht mehr. Sie genehmigte nur die 110 000 DM, die das ursprüngliche Projekt kosten sollte. Weitere Finanzmittel sollten nicht mehr zur Verfügung gestellt werden, da Bürgermeister Brandl von der Regierung den Bescheid erhielt, mit dem oben genannten Betrag sei der Maßnahme Genüge getan. So führte man also noch im Jahre 1968 den ersten Bauabschnitt mit den 110 000 DM durch, und legte das Schwimmbecken an.

Auf Drängen der Gemeinde konnte man schließlich doch noch den zweiten Bauabschnitt angehen, da die Finanzierung mit 398 000 DM zugesichert wurde. Diese Maßnahme umfasst das Gebäude mit den Verkaufsräumen, der Warmhalle, den Umkleidekabinen, den sanitären Einrichtungen und dem Geräteraum. Außerdem wird mit diesem Geld auch noch das Technikgebäude für Umwälz- und Heizanlage finanziert. Das Schwimmbecken wird mit Öl beheizt. Aus diesem Grund wurde kein Sprungbecken angelegt, da die Beheizung wegen der größeren Tiefe dann zu teuer würde.
Mit der Fertigstellung des ganzen Projekts wird bis 10. Juni gerechnet. Die Platz- und Kabinengebäude müssen bis dahin verlegt werden, die sanitären Anlagen gefliest werden. Die Teerung der Fußwege steht ebenfalls noch aus. Bürgermeister Brandl hofft, dass dies der Kreisbauhof machen wird; ein entsprechender Antrag wurde bereits gestellt. Auch die gärtnerischen Anlagen konnten bislang noch nicht bepflanzt werden, drei Duschschnecken und ein Kinderplanschbecken warten ebenfalls noch auf den Einbau. Die Heizanlage ist bereits installiert, Teile der Umwälzanlage müssen noch montiert werden.
Die Parkplätze werden in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen noch nicht fertiggestellt; sie können nur provisorisch angelegt werden. Die Kosten würden sich auf 60 000 DM belaufen; aus diesem Grund will man diese Maßnahme erst in den nächsten Jahren beenden. Für die Besucher des Schwimmbads Grafenwiesen wird es somit Parkschwierigkeiten geben, da insgesamt 2000 qm Fläche zur Verfügung stehen, auf der die Autos abgestellt werden können. Bürgermeister Brandl dürfte nach der Fertigstellung in jedem Fall ein ganz großer Felsklotz von Herzen fallen, wenn er endlich mit berechtigtem Stolz sagen kann: „Wir sind mit unserem Bad nicht baden gegangen!“


noch ganz frisch und unbenutzt


 Dieser  Beitrag ist in der interaktiven Karte unter der Markergruppe Umland zu finden.      🗺️ Interaktive Karte Kötzting öffnen


Doch nun wieder nach Kötzting: Im Gymnasium wurde Theater gespielt, auch hier der Bericht von der Chefin selber, Frau Serwuschok, die sich immer sehr für kulturelle Themen interessiert und eingesetzt hatte.


 
Kötztinger Schüler vom Gymnasium, heute wohl fast im Rentenalter, beim Theaterspielen


 Im Großbereich um die Bundeswehrkaserne herrschte - vielleicht auch wegen der vielen Heimschläfer, regelmäßig Verkehrschaos: auch hier von Frau Serwuschok geschrieben


Sind sie nicht schön die Autotypen, vorne der FIAT 750 - wenn ich mich nicht irre?

Am Schluss noch etwas Kulutgeschichte: unser hl Nepomuk in der Bahnhofstraße, geschrieben von dem Redakteur pd.





 und damit wieder Schluss für heute