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Montag, 4. Mai 2020

Das Stadtarchiv Bad Kötzting als Unterhaltungsbeilage 4-6

Wir haben im Stadtarchiv eine ganze Reihe an unglaublich guten und detailreichen Luftaufnahmen, bei denen es schade ist, sie für das Internet in der Qualität vermindern zu müssen.
Fangen wir mal mit einem ganz besonderen Bestand an:
Frau Renate Serwuschok hatte PRIVAT in die Geldtasche gegriffen und die Bild- und Verwertungsrechte an einem Paket von 147 Bildern in 12x12 Großnegativen gekauft.

In manchen der einzelnen  Bildern steckt soviel an Kötztinger Geschichte, dass ich hin und wieder solch ein einzelnes Bild im Detail analysieren möchte :


Luftaufnahme Kötzting Innenstadt

 

Die Kötztinger Innenstadt, auf den ersten Blick gar nicht so viel anders, ABER




Noch Jahrzehnte von der Marktstraßensanierung entfernt, ist die Dregerterrasse ein Schmuckstück
aber auch ein Verkehrshinderniss für Fußgänger, die vollständig auf die Straße wechseln mussten.
 Die Mauer an der Terrasse war in meiner ganzen Kindheit an den Kirtasonntagen der Sitzplatz für einen beinlosen Harmonikaspieler, bei jedem Wetter.
Daneben, heutzutage Elektro Vogl war damals die Firma Möbel Flach

Der Lembergerkeller

In der Holzapfelstraße befindet sich unterhalb des Deckerkellers eine freie Fläche, die zumeist als Parkplatz genutzt wird. Dort stand bis in die 70er Jahre der Lemberger Keller, ein Teilgebäude der Brauerei Lemberger


Weiter oben im Markt das Geschäft das Geschäft des Elektro Graßl und daneben das Wohnhaus Gruber, der auf der Metzstraßenseite ein kleines landwirtschaftliches Lagerhaus betrieb.



Und gleich gegebüber auf der anderen metzstraßenseite der Gams, Kolbeck, einer der letzten landwirtschaftlichen Betriebe in der Innenstadt damals.
Obwohl es gab schon noch ein paar: Rabl Metzstraße und Rabl Schirnstraße, Pfeffer und Kolbeck(Gams)

An der Kreuzung Gehringstraße und Holzapfelstraße lag damals das Anwesen Dreger/Schindler mit einem romantischen Garten. Nun steht hier die Firma Oexler mit Parkplatz




Aufnahme von Bernhard Quitterer mit einer Drohne


Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie finde ich die frühere Häuserlandschaft Kötztings schöner, noch ohne den Monsterbau...



Heutzutage ist hier der untere Zugang zum Kaufhaus Frey, bzw. zum Drogeriemarkt Rossmann.
Damals wohnte und arbeitete hier Dr. Angerer der auf seinem Dach auch eine astronomische Kuppel hatte.
Vor dem Abriss des Hauses  wurde diese Kuppel aufwändig gesichert.



Ich finde den dazugehörigen Artikel nicht mehr, aber ich erinnere mich, dass die Sternwarte an eine Schule - ich glaube in Oberbayern - ging.

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