Ein kühles Kontrastprogramm für den Sommer
der heutige Eintrag ist den hohen Temperaturen geschuldet, die
Winterbilder, vermutlich geschossen vom Kötztinger Lehrer Bock in den
30er Jahren, sind über den Umweg der Kötztinger Schulen in den Besitz
des Kötztinger Archives gekommen.
Heute also nur wenig Text und es sollen die Temperaturen für sich selber sprechen:
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Sonnenaufgang im
Winter am Regen, vermutlich haben die Männer Eisblöcke aus dem Regenfluß
geschnitten, die in den Sommerkellern der Kommunbrauer das Bier kühlen
halfen. |
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Partie am Regen |
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als Kötzting noch keinen Schneepflug hatte und,vor allem, als noch kein Streusalz und Splitt auf die Straßen gestreut wurde |
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das Kamplmacherhaus ganz verzuckert in der Wintersonne |
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am Roten Steg |
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Kampf gegen den Schnee, von Hand, im Markt |
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hier spürt man förmlich die Kälte |
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der Marienbrunnen, ganz durch Schnee verzaubert, noch mit dem Ziergitter. |
Mit den Bildern kann man vielleicht die heißen Temperaturen ein klein wenig leichter ertragen....
Die Rechte an den Bildern liegen beim Bad Kötztinger Stadtarchiv
Ich war als Kind noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts beim Eisblockschneiden (mit Sägen) im Bereich der Hammermühle dabei (und fiel auch mehrmals in den eiskalten Regen - kalt wars...). Die Eisblöcke wurden mit unseren Pferden rausgezogen, dann aufgeladen, zum damaligen Eiskeller (Bierlager zwischen den Weltkriegen: Erste Kötztinger Bierzentrale) meines Großvaters gebracht und dort mittels Rutsche abgeladen. Den ganzen Sommer über wurden dort Fässer und Getränke gekühlt gelagert.
AntwortenLöschenund wer war dein Großvater?
AntwortenLöschenDie erste Kötztinger Bierzentrale war vermutlich das alte Kommunbrauhaus in der Jahnstraße oder?
vermutlich:Fischerpeterhaus donpedro
AntwortenLöschenJetzt komme ich dazu zu antworten, mein Großvater war der Achtler Peter, Schirnstr., bin 1957 nach München gezogen, dann in Spanien und zeitweise in der Schweiz und in Florida, jetzt wieder in Altbayern.
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