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Mittwoch, 18. Januar 2017

Historische Einkehr

Dieses mal erstmals beim Herrn Stadtpfarrer Mader im Pfarrheim



Wir treffen uns dieses mal schon - wenn gewünscht - um 18.00 Uhr zum Samstagsabendgottesdienst, anschließend gehen wir zusammen in das Pfarrheim und lassen uns überraschen und verwöhnen. nach Aussage von Herrn Stadtpfarrer Mager hat er vor einen Teil der Gänge selber zu kochen.
Der Vorverkauf  beginnt bereits  in der Kurverwaltung Bad Kötzting.











Die Kötztinger Kirchenburg, heutzutage komplett im Besitz der Pfarrei Kötzting, beherbergte früher sehr viel weltlichere Bewohner. Der Landrichter, vergleichbar mit einem heutigen Landrat - nur mit SEHR viel weitreichenderen Vollmachten bis hin zum Blutbann, also dem Recht, die Todesstrafe im Namen der Regierung  aussprechen und durchführen zu lassen.
Der Pfarrer, bis 1803 ein Angehöriger des Klosters Rott, konnte in der Kirche, innerhalb der Kirchenburg, seine Messen lesen und seine Pfarrkinder im alten Friedhof beerdigen, seine Amtsräume allerdings hatte er in dem Priorat - heutzutage das Kötztinger Rathaus. Seine persönlichen wirtschaftlichen Einnahmen konnte der Pfarrer durch das Widtum bestreiten, vergleichbar mit einem privaten Bauernhof. Das Pfarrwidtum war in etwa an dem Ort an dem heutzutage das Finanzamt (vorher Gesundheitsamt) steht.
Die dritte Kraft in Kötzting war dann der Kammerer (entspricht heutzutage dem Bürgermeister) zusammen mit dem Magistrat, aufgegliedert in den Inneren und Äußeren Rat.
Alle diese "Kräfte" mussten untereinander und miteinander auskommen und es zeigen sich in vielen Prozessakten, wie schwierig diesen "Miteinander Auskommen" im Alltag auf engem Raum all die Jahrhunderte über war.

Dieses Mit- und Gegeneinander ist das Thema bei der Historischen Einkehr im März 2017




Die nächste Historische Einkehr im Herbst wird dann am 7. Oktober im Gasthaus  Fechter in grub stattfinden. 





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